Dr. Jörg Pohlmann: Carbon ist für zahlreiche BMW-Modelle relevant

BMW i | 27.07.2012 von 2

Der extrem leichte und dennoch robuste Werkstoff Carbon hat in den letzten Jahren nicht nur den Sport – gemeint ist dabei bei weitem nicht nur …

Der extrem leichte und dennoch robuste Werkstoff Carbon hat in den letzten Jahren nicht nur den Sport – gemeint ist dabei bei weitem nicht nur der Motorsport – massiv verändert, auch im Automobilbau spielen kohlefaserverstärkte Kunststoffe eine immer wichtigere Rolle. Insbesondere bei Supersportlern werden schon heute wesentliche Teile aus Carbon gefertigt und auch kaum ein Tuner stellt heute noch ein neues Teile-Programm vor, bei dem Carbon nicht an der einen oder anderen Stelle eine Rolle spielt.

In einem bei Youtube zu sehenden Interview spricht nun Dr. Jörg Pohlmann vom Joint Venture SGL Automotive Carbon Fibers darüber, was wir uns in naher Zukunft vom Einsatz der leichten Faser-Gelege im Großserien-Automobilbau erhoffen können.

Pohlmann spricht dabei nicht nur über die Ende 2013 beziehungsweise Anfang 2014 startenden Modelle BMW i3 und BMW i8, sondern betont auch mehrfach den Willen der BMW Group, den leichten Werkstoff bei anderen Modellen einzusetzen. Diese Aussagen harmonieren hervorragend mit unseren Infos zum neuen BMW M3 F80, aber auch zu den Nachfolgern der aktuellen 7er- und 5er-Reihe, die dank des Einsatzes von Carbon erheblich leichter als ihre Vorgänger werden sollen.

Den Vorsprung der BMW Group auf andere Autobauer schätzt Pohlmann auf etwa 3 bis 5 Jahre, aber eine genaue Antwort auf diese Frage kann letztlich nur die Zukunft bringen. Pohlmann äußert sich außerdem zur Crash-Sicherheit, zu den Reparatur-Möglichkeiten und auch zum intelligenten Recycling von Verschnittmaterial und anderen Carbon-Resten:

2 responses to “Dr. Jörg Pohlmann: Carbon ist für zahlreiche BMW-Modelle relevant”

  1. Theraplan says:

    vw und audi zeigen, dass autos auch ohne den teuren werkstoff leichter werden können. mir würde die dadurch erzielte gewichtsersparniss genügen, wenn die fahrzeuge aus münchen im gegensatz nicht immer mehrere tausend euro teurer wären als die der ingolstädter konkurrenz. ganz extrem ist es beim a7 und grancoupe (also, da frag ich mich… minimum 25.000 und das für ein auto, das zwar noch besser ausieht aber nicht wirklich besser ist, schlimmer noch: allrad gibts nur mit dem ganz fetten motor…), aber auch beim fünfer ist der unterschied bei gleicher ausstattung bei den von mir konfigurierte modellen bei 6000 euro. wenn nun auch noch carbon hinzukommt werden die preise womöglich noch steigen. interessant finde ich die aussage, dass bmw einen vorsprung von mehreren jahren auf die konkurrenz im umgang mit dem werkstoff habe. bislang ist noch kein bmw mit carbonmaterialien auf der straße. audi hätte man gleich wieder großkotzigkeit vorgeworfen. warten wir mal ab.  

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