MINI F56: Neuer Kleinwagen mit Dreizylinder gibt Debüt auf IAA 2013

MINI | 18.07.2012 von 13

Der nächste MINI wird nicht nur für die Fans britisch angehauchter Kleinwagen interessant, auch Menschen auf der Suche nach einem kompakten BMW sollten die Augen …

Der nächste MINI wird nicht nur für die Fans britisch angehauchter Kleinwagen interessant, auch Menschen auf der Suche nach einem kompakten BMW sollten die Augen und Ohren offenhalten. Wie sich inzwischen herumgesprochen haben dürfte, wird die Plattform des neuen MINI definitiv auch für diverse BMW-Modelle mit Frontantrieb Verwendung finden, wobei es nicht bei dem auf dem Pariser Salon 2012 gezeigten B-Klasse-Gegner bleiben wird.

Der neue MINI trägt die interne Bezeichnung F56 und wird im Herbst nächsten Jahres auf den Markt kommen, unmittelbar nach seiner Publikumspremiere auf der Frankfurter IAA 2013. Mit Blick auf neue Konkurrenz wie den Audi A1 wird der MINI optisch und technisch völlig neu aufgesetzt – auch wenn sich der neue Design-Chef Anders Warming natürlich am weltweit beliebten und einzigartigen MINI-Design orientieren wird, soll der MINI F56 klar als neues Auto erkennbar sein.

Unterm Blech des Kleinwagens werden erstmals unter BMW-Regie auch Dreizylinder-Motoren arbeiten, um die Vorderräder der Einstiegs-Benziner MINI One und MINI Cooper mit knapp unter 100 und rund 130 PS anzutreiben. Auch eine Fortsetzung der schwächeren One-Ausbaustufe mit derzeit 75 PS ist wahrscheinlich. Die stärkeren Modelle Cooper S und John Cooper Works sowie die Selbstzünder setzen nach aktuellem Stand weiterhin auf vier Brennkammern, dürften aber jeweils etwas mehr Leistung bieten als in der aktuellen Generation R56.

Da sich die Plattform des F56 grundsätzlich auch für Allradantrieb eignet und den stärkeren Varianten des MINI Traktionsprobleme an der Vorderachse nicht völlig fremd sind, ist eine solche Antriebslösung zumindest als Option denkbar. In jedem Fall dürften die technisch ähnlichen BMW-Modelle optional mit vier angetriebenen Rädern erhältlich sein, bei MINI bleibt eine entsprechende Entscheidung noch abzuwarten.

Im Innenraum behält der MINI F56 seine Eigenständigkeit, soll aber dennoch auch für Neueinsteiger logischer bedienbar werden. Wie die jüngsten Erlkönig-Bilder der Auto Motor und Sport deutlich zeigen, bleibt das zentrale Rundinstrument, das die Armaturentafel aller jüngeren MINIs dominiert, erhalten. Es wird künftig aber vor allem zur Anzeige von Navigations- und Infotainment-Funktionen genutzt, die Geschwindigkeit wird direkt hinter dem Lenkrad in einem kleinen Zusatzinstrument angezeigt – beim R56 war hier der Drehzahlmesser platziert, der aber auch eine digitale Geschwindigkeitsanzeige bot.

Während im Innenraum viele Veränderungen zu erwarten sind, soll sich das Fahrverhalten des MINI F56 nicht grundlegend vom R56 unterscheiden und weiter mit äußerst direktem Einlenkverhalten und dem spaßigen Go Kart-Feeling überzeugen, das den MINI über Jahre zur weltweit anerkannten Referenz auf dem Gebiet der dynamischen Kleinwagen gemacht hat.

  • Info

    wobei es nicht bei dem auf dem Pariser Salon 2012 gezeigten B-Klasse-Gegner bleiben wird?????

    der ist doch erst im Oktober? B Klasse Gegner?

  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100000126717680 Jochen Weisskeiner

    3 Zylinder wieviel Kunden werden Sie dadurch verlieren ?? ich als MINI Fahrer werde dann umsteigen auf eine andere Marke

    • http://twitter.com/iQP_ iQP

      Hast du dir bisher auch immer ein Auto mit dem kleinsten Motor gekauft?
      Gibt natürlich auch noch 4 Zylinder im Mini.

      • moehre

        Aber wie es im Text steht tatsächlich nur die “Cooper Works” und “Cooper S” und Diesel.

        • http://twitter.com/iQP_ iQP

          ehrlich gesagt, mich würde es nicht wundern, wenn die meisten MINI Kunden das überhaupt nicht interessiert was da unter der Haube ist. Und alle anderen wollen doch sowieso ‘n S oder nicht? 

    • lamefe

      Zweizylinder?

      • Guest

        Gibts bei Audi/VW. Die kommen beim dahinrollen mit 2 Zylinder aus – was hat das mit Auto fahren noch zu tun? Da gefällt mir die 3 Zyl. Strategie von BMW/Mini schon viel besser.

    • Envision

      Warte sehnsüchtig auf Dreizylinder im 1er, wie schon ein BMW Entwicklungschef beim i8 gesagt hat, “Der Dreizylinder ist akustisch näher am Sechzylinder als ein Vierzylinder”
      Schon allein wegen dem 120 Grad Zündversatz,
      Hier mal ein wirklich guter Fachartikel zu dem Thema:
      http://www.heise.de/autos/artikel/Drei-Wuensche-auf-einmal-1360714.html
      Ford war erst der Anfang … die BMW werden bestimmt noch besser.

      • Guest

        Danke, super Beitrag.

  • quickjohn

    Ein Dreizylinder – ist in den Augen der meistens User hier, obwohl ohne jegliche Erfahrung damit – anscheinend per se schlecht.

    Ob die schon einmal die Berichte über den 3-Zylinder im Ford Focus gelesen haben?

    Es steht zu vermuten dass BMW auch zumindest auf diesem Level operieren kann.
    Im Übrigen – wer sagt denn dass es nicht auch 3-Zylinder Diesel geben wird? Diesel mit dieser Zylinder-Zahl wurden sicherlich nicht nur für den I8 konstruiert!

    Aber – es wird auch 4-Zylinder im Mini geben – so wie es R6 im 1er/ 3er/4er/5er/6er/7er und den X3 bis X6 Modellen gibt; Z4 nicht zu vergessen!

  • Pingback: MINI John Cooper Works GP R56: Anders Warming zu Design & Form()

  • NickNack

    Leute, ehrlich ?! So ein Theater wegen den Drillingen, mir ist eine halbe BMW-Sechser-Maschine mit 1,5 Liter Hubraum 1000mal lieber, als das francophile Quartett, das aktuell speziell in S und Works nicht nur Freude macht. Außerdem können Drillinge viel geiler und frecher klingen als ein Quartett und das ist dann auf jeden Fall 100% mini-like. 

  • Pingback: MINI: Produktion ab 2014 auch bei Nedcar in Holland (Ex-Mitsubishi)()

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