USA: BMW Group im ersten Halbjahr und im Juni 2012 Premium-Marke #1

News | 4.07.2012 von 10

Während sich der deutsche Heimatmarkt für BMW und MINI bisher nicht überragend entwickelt und im ersten Halbjahr 2012 nicht das Niveau des Vorjahres erreicht werden …

Während sich der deutsche Heimatmarkt für BMW und MINI bisher nicht überragend entwickelt und im ersten Halbjahr 2012 nicht das Niveau des Vorjahres erreicht werden konnte, sprechen die Zahlen aus den USA eine andere Sprache: Mit 27.720 verkauften Fahrzeugen der Marken BMW und MINI nicht nur knapp über dem Vorjahresmonat und konnte mit beiden Einzelmarken Steigerungen verbuchen, man liegt auch weiterhin vor den deutschen Premium-Wettbewerbern.

Bemerkenswert ist, dass der neu eingeführte 3er F30 mit 6.740 Einheiten deutlich unter dem Vorjahresniveau liegt und zum großen Teil für einen Rückgang der Pkw-Zahlen um 8,0 Prozent verantwortlich ist. Dennoch ist der BMW 3er die meistverkaufte Mittelklasse-Limousine der drei deutschen Premium-Anbieter. Besonders gut haben sich erneut die SUVs von BMW und MINI geschlagen, die mit Ausnahme des X6 deutlich zweistellige Wachstumsraten verbuchen konnten.

Beim Blick auf das gesamte erste Halbjahr liegt die BMW Group mit 158.563 verkauften Fahrzeugen etwas mehr als zehn Prozent über dem Vorjahreszeitraum und kann bei allen Sparten ein solides Wachstum verbuchen. Auffällig gut kommt die neue BMW 6er-Reihe bei den Kunden an, deren Verkaufszahlen dreifach so hoch sind wie im Vorjahr.

Mercedes steigerte sich im Juni 2012 um 7,6 Prozent auf 22.231 Einheiten, inklusive Sprinter (2.140) und Smart (1.017) kommen die Schwaben auf 25.388 verkaufte Fahrzeuge. Im gesamten ersten Halbjahr liegt die Kernmarke Mercedes mit 128.595 Einheiten 15,9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Zusammen mit den 9.276 Sprinter und 4.748 Smart kommt der Stuttgarter Autobauer auf 142.619 verkaufte Fahrzeuge (+20,8%).

Audi feierte im Juni 2012 den erfolgreichsten Monat aller Zeiten und konnte mit 12.664 Einheiten nicht nur 26,0 Prozent mehr Autos als im Vorjahresmonat verkaufen, sondern auch mehr als jemals in irgendeinem Einzelmonat zuvor. Im ersten Halbjahr 2012 wuchsen die Ingolstädter um 16,5 Prozent auf 65.158 Einheiten.

  • Test

    Im Deutschen Markt minus gemacht, in den USA nur Stagnation. BMW scheint mit der neuen Design Linie ins hintertreffen zu geraten. BMW gerät immer mehr unter Druck neben den zwei anderen Premiumanbietern :-(

    • Burntime

      Irgendwann sind die Märkte mal gesättigt. Mit ähnlichen Produktstrategien, Preisen und Qualität werden sich die Verkaufszahlen der großen Premiumhersteller sowieso irgendwann angleichen, wenn nicht dieser Zustand schon eingetreten ist.
      Wachstumsmärkte sind aktuell der asiatische Raum.

  • Jake828

    Gibt es in den USA eigentlich genau die gleichen Motorisierungen wie in Deutschland? Ich meine beim E9x gab es einen 328i mit 252 PS (R6), wahrscheinlich auch den 325i mit 218PS (R6). Beides Leistungsklassen, die jetzt von 4 Zylindern bedient werden. Gleiches beim Z4, der auch relativ schlecht dasteht (ich weiß, LCI steht an, aber trotzdem…)
    Nur ne Überlegung, dass das den Amis halt doch nich so schmeckt…

    • M4itre

      Was den Z4 angeht bete ich, dass ein weiterer R6 zum LCI kommt. Am besten den N53 vom F10… ein R6 wie er im Buche steht… Herrlich!  Dann wird’s auch wieder mit den Verkaufszahlen!

  • quickjohn

    Keiner der drei vorstehenden Kommentare trifft des ‘Pudels Kern’ wirklich:

    – Ludwig Willisch, Chef von BMW USA hat bereits Anfang Juni die mangelnde Verfügbarkeit der 3er Sedan F30 in USA (bis ca. 10/2012) beklagt und auf den daraus resultierenden Einfluss auf die Verkaufszahlen hingewiesen.

    – Der Juni 2011 war der bislang absatzstärkste Monat aller Zeiten weltweit für die BMW Group (165.855 Fahrzeuge). Diesen Wert auch nur zu erreichen wäre schon eine hervorragende Leistung, denn die Zahl liegt weit über der max. mögl. mtl. Produktionskapazität von BMW. Der Basiswert spielt also schon eine grosse Rolle.

    – für Juni 2012 ist weltweit von einem Wert von 170.000 Fahrzeugen auszugehen.

    Ich will nicht als Besserwisser dastehen – aber die vorstehenden Infos sind für wertende Aussagen wie sie in den 3 ersten Statements getroffen werden nicht gerade ohne Bedeutung und sollten Berücksichtigung finden.

    • HayesHDX

      Sehe ich auch so. BMW orientiert sich nicht (mehr) allein am deutschen Markt. Denen ist das egal, dass Audi z.B. den A6 seit Monaten mit Leasingangeboten auf dem Niveau des A4 pusht, um dieses Jahr endlich in D Nummer 1 zu werden (zwar zu Lasten des A4, der trotz Facelift, dieses Jahr geradezu einen Einbruch in den Zulassungszahlen erlebt), früher hätte man da wohl mal reagiert – aber heute nicht mehr.

      Im Übrigen darf man auch den Dollar-Kurs nicht vergessen. An allen Autos (egal ob im Dollarraum verkauft oder dort produziert) verdient BMW gerade deutlich mehr Geld als noch vor einem Jahr. Deshalb verkaufen die auch im Moment ein Auto lieber dort.

  • Bob2000

    Naja, was die angeblichen super-sonder-Leasingaktionen von Audi betrifft, kann ich nur verwundert den Kopf schütteln. Wir haben keine besonderen Angebote von Audi, sondern eher von BMW (F10 F20 und auch schon F30).

  • CB40CSR

    Weiss jemand, wie denn die Zahlen vom ersten Halbjahr 2012 Weltweit aussehen? Im Vergleich zu Mercedes und Audi?

  • Dacno1982

    Naja, also wenn man bedenkt das allein Californien schon größer ist als Deutschland….da ist noch Luft nach oben

  • Pingback: BMW baut Kapazitäten in China aus, ab 2012 1 Million Premium-Autos?()

Find us on Facebook

[Anzeige] Michelin und Porsche haben bei den 24 Stunden von Le Mans 2014 alles für den Sieg gegeben. Das Video "We are Racers" wirft einen Blick zurück und liefert interessante Einblicke

Bimmertoday

Tipp senden