Hybrid-Joint Venture von BMW und PSA dank GM vor dem Ende?

News | 21.06.2012 von 5

Bereits seit einigen Jahren arbeitet die BMW Group mit dem französischen PSA-Konzern zusammen, der mit seinen Marken Peugeot und Citroën vor allem in Europa zu …

Bereits seit einigen Jahren arbeitet die BMW Group mit dem französischen PSA-Konzern zusammen, der mit seinen Marken Peugeot und Citroën vor allem in Europa zu den wichtigsten Autobauern zählt und es den Münchnern durch gemeinsamen Einkauf erlaubt, von größeren Stückzahlen bei diversen Komponenten für die Fronttriebler von MINI zu profitieren.

Vor etwas mehr als einem Jahr gaben die beiden Unternehmen außerdem bekannt, künftig in einem Joint Venture namens “BMW Peugeot Citroën Electrification” gemeinsam an der Technologie für die Hybridisierung künftiger Fahrzeuge forschen zu wollen. Aus der Sicht der BMW Group ging es dabei vor allem um Hybrid-Technik für Fahrzeuge mit Frontantrieb, konkret also den MINI F56 und die kommenden BMW-Kleinwagen auf dessen technischer Plattform. Von diversen Ergebnissen des Joint Ventures hätten aber sicherlich auch die größeren Hybrid-Modelle der BMW Group und die Submarke BMW i profitieren können.

Nun steht das Projekt allerdings auf der Kippe, denn die Franzosen kooperieren seit wenigen Monaten auch mit dem US-Konzern General Motors – und die Amerikaner scheinen wenig von dem deutsch-französischen Joint Venture zu halten und drängen PSA angeblich, die gemeinsame Forschung mit der BMW Group einzustellen.

Welche Folgen die aktuelle Situation für das Joint Venture haben wird, lässt sich zur Stunde noch nicht abschließend beurteilen. Angeblich bleibe die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Vierzylinder-Motoren vom möglichen Scheitern des Hybrid-Projekts unberührt, aber mit GM hätte PSA zukünftig auch eine volumenstarke Alternative zur Hand, falls man mit der BMW Group nicht auf einen grünen Zweig kommen sollte.

Dem Vernehmen nach sucht BMW nun nach einem anderen Partner, der sich an der Forschung beteiligt – dieser könnte mit Toyota aber auch schon gefunden sein, denn immerhin haben die Bayern vor wenigen Monaten eine Zusammenarbeit mit den Japanern begonnen, bei der es unter anderem um die Batterietechnik von Elektrofahrzeugen geht.

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