AutoCar: Neuer MINI F56 kommt Anfang 2013 als Drei- und Fünftürer

MINI | 11.06.2012 von 9

Schon 2013 startet die dritte unter der Führung von BMW entstandene MINI-Generation und bei dem intern F56 genannten Kleinwagen bleibt praktisch kein Stein auf dem …

Schon 2013 startet die dritte unter der Führung von BMW entstandene MINI-Generation und bei dem intern F56 genannten Kleinwagen bleibt praktisch kein Stein auf dem anderen. Der neue Design-Chef Anders Warming verspricht eine sichtbare Weiterentwicklung der typischen MINI-Formensprache und auch wenn aktuelle Spyshots den Kleinwagen klar als MINI erkennbar zeigen, sollten die Fans des aktuellen Designs auf diverse Veränderungen vorbereitet sein.

Besonders auffällig ist der größere Frontüberhang, der vor allem in der Seitenansicht gewöhnungsbedürftig sein und dem MINI F56 die gewohnte Optik rauben wird. Während die Räder bisher praktisch so weit voneinander entfernt wie möglich waren, wird die Seitenansicht künftig gewöhnlicher ausfallen.

Ein positiver Effekt des neuen Layouts ist mehr Platz im Innenraum, den die MINI-Kunden nach Ansicht der Marktforscher von BMW tatsächlich vermisst haben. Laut der britischen AutoCar geht der Wunsch nach Praktikabilität sogar so weit, dass der nächste MINI praktisch von Beginn an auch als Fünftürer erhältlich sein wird – mit marginal längerem Radstand, kürzeren vorderen Türen und zwei normal öffnenden Türen dahinter.

Die zusätzlichen Türen erleichtern den Einstieg auf die Rückbank, genügend Platz dürften dort aber auch weiterhin vor allem Kinder haben. Wichtiger dürfte manchem Kunden die Möglichkeit sein, Gepäck und Einkäufe leichter im Fond des Wagens verstauen zu können. Insgesamt sollen künftig bis zu zehn Karosserievarianten unter dem Dach der Marke MINI verkauft werden, um die Bedürfnisse der Kunden perfekt bedienen zu können.

Angetrieben werden fast alle MINI F56 von aufgeladenen Dreizylinder-Motoren mit 1,5 Liter Hubraum, lediglich die über 200 PS starken John Cooper Works-Varianten könnten vom kürzlich überarbeiteten Vierzylinder mit 1,6 Liter Hubraum und TwinScroll-Aufladung angetrieben werden.

Erstmals wird die Frontantriebs-Plattform eines MINI ab 2014 auch für einen BMW genutzt, was die Stückzahlen zahlreicher Frontantriebs-typischer Komponenten erhöhen und die Marke MINI profitabler machen soll. Laut AutoCar plant die BMW Group mit etwa 500.000 Einheiten auf Basis der neuen UKL-Architektur, bis 2020 könnte dieser Wert auf bis zu 800.000 Fahrzeuge pro Jahr ansteigen.

  • GernGesehenerGast

    Danke Benny, das Du meine Frage im anderen Artikel gleich mit einem neuen Artikel beantwortest 😉 

  • BMW550i

    800.000 Fahrzeuge auf der UKL-Plattform? Wie viele Frontantrieb-BMWs kommen denn da angefolgen?!

    BMW 1er GT, BMW 1er VAN, BMW Zx – weitere auch?

    Benny – weißt du da genaueres?

    Gruß.

    • XXX

      Das willst du gar nicht wissen!

    • MFetischist

      Kommen schon die ersten Zweifel, dass es nicht beim 1er bleibt?

    • 500.000 klingt realistisch, Mini macht schon fast 300.000 aus.
      Und bis 2020 ist noch ein bischen hin. Wer weis wo da die kleinen Fahrzeuge noch deutlich an Absatz gewinnen könnten.

  • Steve8178

    …das neue Minigesicht, rechts, gefällt, wenn es auch so kommen soll/wird!!  😉

  • pimpmy911

    auch wenn die Front da oben ganz OK aussieht, bitte auch den “alten” mit Glubschaugen weiteranbieten, alleine aus Traditionsgründen 🙂

    Wie innovativ wär das – einfach die Front zum auswählen? hm, BMW?

  • M130

     Die Front im Bild geht garnicht! Mag zwar die alte Front auch nicht besonders aber die neue sieht einfach zu “Böse” für nen Mini aus und die proportionen stimmen irgendwie auch nicht vorallem der Lufteinlass in der Haube passt da garnicht rein

  • Eine Mini wurde zum Großteil von Frauen gekauft mit der Begründung “Der sieht süß aus”. Mir persönlich kommen Zweifel, wenn man das Design zu radikal ändert, wie oben mit sehr böser Scheinwerferoptik.

    Da werden sich die Meinungen wieder spalten… es gibt ja auch genügend potentielle Kunden, die den aktuellen Mini als hässlich und somit vielleicht den Neuen als schön ansehen. Warten wir mal das erste Live-Foto ab, die ersten Photoshops vom Einser waren auch viel beeindruckender mit der agressiven Optik, nun hat BMW den Glubschaugen-Einser seit einem Jahr auf dem Markt und ich finde ihn einfach Misslungen… zu brav! Hoffe es wird beim Mini nicht ähnlich gehandelt…

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