Technik- und Bildvergleich: Die BMW 7er Limousine mit und ohne Facelift

BMW 7er | 25.05.2012 von 19

Die Designer bei BMW sind nicht unbedingt dafür bekannt, im Rahmen von Facelifts besonders radikale Veränderungen an der Formensprache eines Fahrzeugs vorzunehmen. Zwar gab es …

Die Designer bei BMW sind nicht unbedingt dafür bekannt, im Rahmen von Facelifts besonders radikale Veränderungen an der Formensprache eines Fahrzeugs vorzunehmen. Zwar gab es im Fall der BMW 7er-Generation E65 eine sehr tiefgreifende Design-Überarbeitung zur Mitte des Modellzyklus, aber in der Regel konzentriert man sich in München auf technische Verbesserungen aller Art.

In dieser Hinsicht stellt auch das BMW 7er Facelift 2012 keine Ausnahme dar, weshalb wir an dieser Stelle die beiden Varianten der aktuellen 7er-Generation direkt miteinander vergleichen wollen. Die Gegenüberstellung macht die relativ dezenten Änderungen an Nieren, Scheinwerfern und Frontschürze unserer Meinung nach sehr gut sichtbar.

Die vielleicht auffälligste Änderung betrifft dabei die zentralen Lufteinlässe, denn die beiden senkrecht stehenden Nieren werden künftig von einem dickeren Chrom-Rahmen umgeben und verfügen über neun breite statt zwölf schmalere Streben. Neu gezeichnet wurden auch die Scheinwerfer, die künftig optional in Voll-LED-Technik verfügbar sind und eine noch unverwechselbarere Optik bei Tag und Nacht versprechen – selbst bei aktiviertem Fahrlicht bleiben die Coronaringe als Leuchtquelle das dominante Element.

Die Frontschürze ist optisch in drei Abschnitte unterteilt, wobei Chrom-Elemente links und rechts die Breite der Limousine betonen sollen. Am äußersten Rand befinden sich neben den optionalen LED-Nebelscheinwerfern die schmalen Öffnungen für den BMW Air Curtain, der für einen gezielten Luftwirbel vor den vorderen Radhäusern sorgt und so zu mehr Effizienz bei hohen Geschwindigkeiten beiträgt.

Neu ist auch die Position der Seitenblinker, denn diese sind vom Chrom-Element in den vorderen Kotflügeln in die Außenspiegel gewandert. Im direkten Vergleich auf der Straße dürfte außerdem ins Auge fallen, dass sich der BMW 7er F01 LCI acht Millimeter näher am Asphalt befindet als zuvor.

Am Heck haben die Designer kaum Änderungsbedarf gesehen und beispielsweise die äußere Form der Rückleuchten völlig unverändert gelassen. Dennoch sollen die Rückleuchten kontrastreicher wirken und sich bei Tag und Nacht von der Vor-Facelift-Variante abheben. Die beiden flachen Rückstrahler im unteren Teil der Heckschürze werden künftig von einem zusätzlichen Chrom-Band verbunden, das die Breite des 7ers betont.

Im Innenraum glänzt das Facelift mit dem Multifunktionalen Instrumentendisplay, das gegen Aufpreis die bisherigen Instrumente ersetzt und auf einem 10,25 Zoll großen Black Panel Display deutlich mehr Anzeigeoptionen bietet als die bisherige Lösung mit relativ kleinem Black Panel Display unterhalb der vier analogen Rundinstrumente einer gewöhnlichen Instrumentenkombination. In Abhängigkeit vom Fahrmodus – mit Hilfe des Fahrerlebnisschalters kann zwischen Comfort, Sport und Eco Pro gewählt werden – werden genau jene Informationen angezeigt, die der Fahrer im jeweiligen Fahrmodus vordergründig benötigt.

Auch das zentrale Infotainment-Display erfährt im Rahmen des Facelifts eine Aufwertung. Es ist etwas weiter nach hinten versetzt und soll dank einer schwarzen Einfassung sowie vertikaler Galvanik-Spangen nochmals größer wirken, als es mit seinen 10,25 Zoll bereits ist. Das Navigationssystem Professional wurde komplett überarbeitet und bietet künftig in 3D realisierte Menüdarstellungen und einige neue Funktionen, beispielsweise die Möglichkeiten zum Diktieren von E-Mail- und SMS. Eine neue 3D-Grafikkarte und ein nun 1,3 GHz schneller Prozessor ermöglichen dynamische Übergänge mit hochwertigen Animationen.

(Bilder: BMWblog.com)

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