Lokale Gefahrenwarnung von BMW überzeugt bei Praxistest in Hessen

Sonstiges | 22.05.2012 von 12

Im Rahmen von BMW Connected Drive wird in München an einer ganzen Reihe von Systemen gearbeitet, die das Fahren mit dem Auto schon in absehbarer …

Im Rahmen von BMW Connected Drive wird in München an einer ganzen Reihe von Systemen gearbeitet, die das Fahren mit dem Auto schon in absehbarer Zeit noch sicherer machen. Dass es sich dabei nicht nur um Zukunftsmusik handelt, zeigt das Beispiel BMW Dynamic Light Spot, das demnächst im BMW 7er Facelift F01 LCI seine Weltpremiere in einem Serienfahrzeug feiern wird.

Im Fall der lokalen Gefahrenwarnung wurde in den letzten Wochen bereits ein Praxistest im Großraum Frankfurt durchgeführt, für den sämtliche mobilen Baustellenanhänger von den Autobahnbehörden mit einem Sender ausgestattet wurden, der den aktuellen Ort und Informationen über die Art der Behinderung übermittelt. So war es möglich, entsprechend ausgestattete Testfahrzeuge bereits vorab über potentielle Gefahrensituationen auf ihrer aktuellen Route zu informieren und eine unvorbereitete Konfrontation mit dem Hindernis zu vermeiden.

Die lokale Gefahrenwarnung ist einer von vielen Bausteinen der Car-to-X-Kommunikation, bei der Autos mit ihrer Umgebung kommunizieren und so mehr Sicherheit und Komfort bieten können. Beispielsweise wird es möglich sein, dem Fahrer den idealen Geschwindigkeitsbereich anzuzeigen, mit dem er die nächste Ampel noch bei Grün überfahren kann oder ihm frühzeitig mitzuteilen, dass die Ampel ohnehin gleich auf Rot umschalten wird und er bereits vom Gas gehen kann.

Auch lokale und teilweise nur kurzzeitig auftretende Gefahrenquellen wie Nebel oder Glätte können mit Hilfe der Car-to-X-Kommunikation einen Teil ihres Schreckens verlieren, denn die Sensorik des ersten mit der Gefahr konfrontierten Fahrzeugs kann die folgenden Fahrzeuge bereits warnen, bevor diese in die Nebelbank fahren oder einen rutschigen Abschnitt der Straße passieren.

Laut BMW ist bereits heute jedes Fahrzeug der Marke in der Lage, zukünftig bereitgestellte Daten für eine lokale Gefahrenwarnung zu verarbeiten. Grundlage ist der TPEG-Standard, mit dessen Hilfe Ortsangaben mit einer Abweichung von weniger als fünf Metern ermittelt und verarbeitet werden können. Sowohl der Warnzeitpunkt als auch der Gefahrenort lassen sich mit diesen Verfahren optimal bestimmen. Durch die Nutzung bereits vorhandener Übertragungsnetze wie Mobilfunk und digitalem Radio kann die lokale Gefahrenwarnung zeitnah flächendeckend eingeführt werden. In einem weiteren Schritt soll später auch die Polizei lokale Warnungen erstellen können.

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