Dr. Friedrich Nitschke, BMW M-Chef, im Interview mit der Welt

BMW M | 10.05.2012 von 34

Bei Welt.de findet sich zur Zeit ein nicht uninteressantes Interview mit dem Chef der BMW M GmbH, Dr. Friedrich Nitschke. Der ehemals unter anderem für …

Bei Welt.de findet sich zur Zeit ein nicht uninteressantes Interview mit dem Chef der BMW M GmbH, Dr. Friedrich Nitschke. Der ehemals unter anderem für die Marke MINI verantwortliche Manager nimmt dabei zu diversen Themen Stellung und auch wenn es keine grundlegend neuen Erkenntnisse zu entdecken gibt, erhalten wir doch einen guten Eindruck von grundsätzlichen Ideen und Vorstellungen des Entscheiders an der Spitze der sportlichen Submarke von BMW.

Die Hinwendung zu aufgeladenen Motoren erklärt Nitschke dabei ein weiteres Mal mit den in den letzten Jahren erzielten Verbesserungen in Sachen Effizienz und Ansprechverhalten, weshalb sie heute technisch schlicht die bessere Lösung als Hochdrehzahlmotoren darstellen würden. Einer Aufladung künftiger Motoren per Kompressor erteilt der Chef der M GmbH mit Blick auf die Effizienz eine klare Absage.

Eher beiläufig bestätigt Dr. Friedrich Nitschke außerdem ein weiteres Mal, dass der BMW M135i noch in diesem Jahr in Serie gehen und nicht der einzige Benziner bleiben wird, der unter dem neuen Label der BMW M Performance Automobile an den Start geht. Im Raum stehen bekanntlich weitere Modelle wie ein BMW M335i, die sich in jeder Hinsicht zwischen den Topmodellen der BMW AG und den sportlichen Aushängeschildern aus Garching befinden sollen.

Das Angebot von Schaltgetrieben für BMW M5 und BMW M6 in den USA begründet Nitschke ein weiteres Mal damit, dass einige Kunden in Nordamerika nicht bereit sind, in einem Sportwagen ein Automatik-Getriebe zu fahren. Der Anteil derartig festgelegter Kunden ist in Europa demnach erheblich kleiner, zumal die meisten Fahrer mit den heutigen automatisierten Getrieben in fast jeder Situation schneller unterwegs sind, als sie es mit manuellem Getriebe sein könnten.

Interessant sind außerdem die Aussagen zu einem künftigen Supersportler von BMW M: Wenn der Wunsch aus München komme, sei man zum Entwickeln eines solchen Fahrzeugs in Garching jederzeit bereit. Dabei impliziert die Fragestellung ein Mittelmotor-Layout und Nitschke bemüht sich nicht, diesem Ansatz zu widersprechen. Allerdings ist auch klar, dass das ersehnte Zeichen aus München zur Zeit noch nicht in Sicht ist.

Im Zusammenhang mit dem BMW i8 würde ein solches Fahrzeug erwartungsgemäß nicht stehen, denn die beiden Submarken BMW i und BMW M eignen sich laut Nitschke kaum für gemeinsame Modelle und sind bewusst völlig verschieden positioniert.

Das komplette Interview kann auf Welt.de nachgelesen werden.

  • Anonymous

    Ja wirklich nicht eine(!) neue Erkenntnis. Auch die Sache mit dem Supersportler liegt seit Jahren auf der Hand. 

    Die Haltung von BMW wird seit der Einstellung des M1 bestehen. Bestes Beispiel ist hierbei der M8, wobei es im nachhinein betrachtet sicher ein Fehler war, ihn nicht zu bauen. Die Strahlkraft eines solchen Fahrzeuges hätte der Baureihe ansich einen gesteigerten Marketingschub gegeben und sicher die Verkäufe ordentlich angepeilt.

    Bei anderen Baureihen wusste dies BMW auch.

    “Darüber hinaus wird der M Roadster durch seine einzigartige Faszination das Image der gesamten Z3-Baureihe nach oben ziehen.” lautete damals bspw. ein internes Fazit.

    Der war allerdings auch günstiger zu entwickeln, weil man sich – in Analogie zum 1 M – munter im M3 Regal bedienen konnte.

    Man möchte meinen, dass ein Unternehmen wie BMW, durch sein Wachstum und seine Gewinne, sich finanziell in die Lage versetzt sieht, auch solche Projekte “riskieren” zu können.

    Vielen Fans der Marke ist es ein unerträglicher Zustand, dass Audi mit seinem R8 und sogar die Sänftenmanufaktur aus Stuttgart einen Supersportwagen im Programm und weitere “Volkssportwagen” zeitnah in der Pipeline sitzen haben, wohingegen der formell sportlichste Vertreter des Premiumsegments mit Dingen wie einem Fahrerlebnisschalter auf Kundenfang geht und in Punkto Querdynamik in diversen Vergleichstests der Konkurrenz leidvoll hinterherhechelt. 

    Grundsätzlich sind echte Rennsportmotoren HDZ-Motoren und dieses Prinzip wurde von BMW auch erkannt.

    Wenn es um sportliche Aufladung geht, führt auch kein Weg am Kompressor vorbei. Der Turbo dient lediglich dem Downsizing und anfetten der Drehmomentkurven oder anders “formell bullige aber überschaubar faszinierende Motoren in zu schwere Karosserien zu heben, hat AMG Jahrelang schon vorgemacht”. Jedoch waren da wenigstens Kompressoren am Werk.

    Sei’s drum. Die Propagandamaschine läuft.

    EINIGE Kunden sind in Nordamerika nicht bereit Sportler mit Automatikgetrieben zu kaufen. Die Minderheit in den USA wird beliefert, die Minderheit in Europa verprellt. Entwicklungskosten = Null. Andere Produktionssteuerung und die Abkehr der Bevorzugung ausländischer Märkte – Sondermodelle / Modelle / Motorisierungen ( bpsw. X1 35i ) -, wären eine Wohltat.

    Nitschke’s gleichlautende Begründung in Bezug auf einen M5 Touring, lass ich mir ja mittlerweile gefallen.

    Das man bezüglich der Nomenklatur und Produktpositionierung gegenüber Audi die Follower-Position eingenommen hat, rundet das Bild da nur noch ab.

    Wirtschaftlich vernünftige Erwägungen müssen nicht in einem Widerspruch zu einer Neubelebung der Marke in sportlicher Hinsicht stehen.

    Insofern sitzen für die “Fans” zumindestens in München die falschen Leute an den richtigen Hebeln.

    Den Jungs in Garching würde ich einfach mal unterstellen, dass sie gern wöllten und könnten aber nicht dürfen. 

    Den Vertreterkombifahrern ist’s natürlich egal, denn die kaufen ja eh was auf den Hof kommt. 

    Aber hey.. Benz hat seine Smarties und wir seit neustem unsere “M&M’s”… 

    • Oliver Borgmann

      Es tut schon weh, zu sehen was Audi und Mercedes da so im Angebot haben. Aber zumindest im Vergleich zu Audi weiß man ja, dass es ein Unterschied ist, ob man ein Fahrzeug ‘umlabelt’ oder gleich ein komplettes Fahrzeug entwickelt.

      Was ich allerdings nicht verstehe, warum man nicht passend zum Z4 GT3-Renner ein entsprechendes Straßenpendant auflegt. Ein knackiger V8 liegt im Regal und man würde,  was die populären GT3-Serien angeht, auch an Glaubwürdigkeit gewinnen. Schade, dass die  Kisten offenbar nicht wie früher homologiert werden müssen…

      • Anonymous

        Ja das wäre der Wahnsinn. Am besten Carbondach.

  • Krieger Andreas

    Zitat: ,, Das Angebot von Schaltgetrieben für BMW M5 und BMW M6 in den USA
    begründet Nitschke ein weiteres Mal damit, dass einige Kunden in
    Nordamerika nicht bereit sind, in einem Sportwagen ein
    Automatik-Getriebe zu fahren. Der Anteil derartig festgelegter Kunden
    ist in Europa demnach erheblich kleiner, zumal die meisten Fahrer mit
    den heutigen automatisierten Getrieben in fast jeder Situation schneller
    unterwegs sind, als sie es mit manuellem Getriebe sein könnten. ,,

    1. Es heisst Bayerische Motoren Werke und nicht Boston´s Motor Werke. Also verstehe ich auch nicht warum man sich dauernd mit USA rechtfertigen muss. Mir kommts vor als wäre BMW eine Rassistenbande. Nichts gegen Amerika. Ich bin ein großer Fan von den USA ( nicht deren Politik). Aber laut diesem Satz ,, einige Kunden in NA sind nicht bereit in einem Sportwagen Aut-Getr. zu fahren,, denke ich, dass wir Deutsche gar nichts zu melden haben.

    2. ,,Der Anteil solcher Kunden ist in Europa demnach kleiner,,. Wo hat Dr. Nitschke denn diese Info her? Beim Frühstück von ner Kellog´s Müsli Packung abgelesen. Absurde Aussage seinerseits. Wenn man den M5 nur mit Aut-Getr. anbietet, dann wird dieser auch mit Aut-Getr. gekauft. Do the math Dr. Nitschke. Machs doch mal andersrum, biete den M5 auch mit Schaltgetr. an. Dann sehen wir weiter, wer was bereit ist zu kaufen. Ich sage mal ganz vorsichtig 70% Schaltgetr. 30% Automat.

    3. ,,Mit aut. Getriebe wären die Fahrer in jeder Situation schneller,, PFFF. Achja, dann zähl mal solche Situationen auf. Nicht? Dann mach ich das mal. Ampelstarts, Kickdowns auf der AB (Schnelleres Runterschalten), Ampelstarts, Ampelstarts mehr fällt mir dazu nicht ein. Ein schnelles unterwegs sein hat rein gar nichts mit dem Aut. Getriebe zu tun. Schnelles/Sportliches Fahren muss/will gelernt sein. Da hilft dir auch kein DKG etc.

    4. ,,Die Hinwendung zu aufgeladenen Motoren erklärt Nitschke dabei ein
    weiteres Mal mit den in den letzten Jahren erzielten Verbesserungen in
    Sachen Effizienz und Ansprechverhalten,, a) Sportwagen der M-GmbH und Effizienz ist wie bei -30c in den Wald kacken. Versteht mich nicht falsch, Verbrauch  etc. ist sehr wichtig, egal ob 116d oder X5M. Aber hier wird das so dargestellt als wären der E36M3, E46M3, E60M5 Benzinvernichter ala Ford F150 mit V8 Big-Block gewesen. Und das mit dem ,, verbessertem Ansprechverhalten,, ist eine faule Ausrede. Die BMW Turbomotoren haben vllt ein besseres Ansprechverhalten als die, der anderen Hersteller. AAAAAAber kein Stück besser als die früheren Hochdrehzahlmotoren der M-GmbH.

    5. ,,Im Raum stehen bekanntlich weitere Modelle wie ein BMW M335i,, Verflucht nochmal !!! Wie viel Lücken wollt ihr denn noch schließen. Früher hatte man einen 328i mit 193PS und dann kam der M3 mit 321PS. Und kei Schwein hat gemeckert. Egal, ist nur ein weiterer Beweis, dass die M-GmbH ebenfalls auf dem ,,Benjamin Franklin,, Trip ist (Wenn ihr versteht was ich meine).

    6. ,,Einer Aufladung künftiger Motoren per Kompressor erteilt der Chef der M GmbH mit Blick auf die Effizienz eine klare Absage,, ….. Really??? Wow Doc, you are my f****g hero. *sarcasm off*

    • Anonymous

      Selbst wenns 30 % Schalter und 70 % Automat wären, wäre dies immernoch eine Größe die Manager und Fans gleichermaßen zufriedenstellt.

      • XXX

        Da das Getriebe ja existiert ist es egal, wie hoch der  %-Satz ist. Das bei uns anzubieten würde BMW nicht mal was kosten. Verstehe die Aussage von dem Herrn Vorstand überhaupt nicht.

    • Anonymous

      Die Frage ist halt: Wie sieht das Kundensegment beim M5 aus.
      Der M5 ist ja ein wirkliches tolles, schnelles und edles “Familienauto”. Und kostet eine Menge Geld. Wer so viel Schotter für ne Limo hinlegt, hat vllt. auch noch 50000€ für nen 1er M QP oder ne Lotus Elise oder so übrig, mit der man dann seine “Rennen” fahren kann.Trotzdem wäre es wohl wirklich kein großer Aufwand, ein Schaltgetriebe anzubieten. Die könnten ja sogar aus den USA geliefert werden, Spartanburg schickt bestimmt eh genug Zeugs rüber 😀

  • tk14

    Das Argument würde ich ja noch verstehen wenn sie überhaupt kein Schaltgetriebe im Programm hätten, aber es muss doch möglich sein, statt den Ami Scheinwerfern, Eu-Ware zu verbauen und fertig ist das Teil…und wenn sie damit nur 50 Kunden in Europa glücklich machen würden…es wären ja zumindest auch nicht 50 1er Kunden sondern höchstwahrscheinlich sehr solvente, Auto begeisterte Leute. 
    Es beweist für mich nur einmal mehr auf was für einem hohen Ross BMW meint zu sitzen…

  • cisi

    das aufregen bringt nichts. Bmw hat schon seit einiger zeit eine größe erreicht, wo man nur mehr durch mainstreem dangebote deutlich größer wird. Und sie haben entschlossen das zu machen. So siehts aus. Kann einem gefallen, oder auch nicht. BMW = audi = VW = Ford
    dh um maximale kundenanhzahl zu erreichen -> maximal mainstreem werden. Das auto für jedermann ist das ziel. Kommerzialisierung der M gmbh, vorderradantrieb und antriebe für jedermann (würd mal schätzen 70% der leute interessiert es nicht was sie für einen motor fahren und genauso wenig welche achse angetireben wird) etc etc. emotionale autos werden durch gekonntes marketing ersetzt. Das tuts genauso für die Firma. Der zug ist inzwischen abgefahren.

  • M3-Dreamer

    Schlicht und einfach … was interessieren mich die vielen Worte von Dr.Nitschke – die sich je nach Interview teilweise ja sogar wiedersprechen, er wird an seinen Taten/Entscheidungen gemessen werden.

    UND maßgeblich ist da einzig und alleine der kommende F80M3 und wieviel vom Mythos M in diesem Fahrzeug sein/bleiben wird bzw. nicht dem AG Kostendiktat geopfert wird. Denn ieses Fahrzeug ist das erste bei dem wichtige Entscheidungen in der Schaffenszeit von Dr.Nitschke getroffen wurden bzw. getroffen werden … und das erste neue M-Modell, dass sich der Zwischensparte M Performance Automobile in Form eines M335I(M340i) konzeptionell stellen können muß!

    Gruß M3-Dreamer 

    • Anonymous

      Der M3 wird einfach kompromissloser sein müssen.
      Nur komisch, dass mit einer Limo begonnen wird (auch wenn ich die am besten finde, weil es eben den Underdogcharakter hat, mit 4 Türen zumzufahren).

  • Anonymous

    Relaxen und abwarten. Ein M-Renner kommt schon noch. Sei es in einem oder fünf Jahren – er wird kommen und alle R8 GT’s (oder wie man den Möchtegern Lambo auch nennen mag) verblasen. 🙂

    Grüße V8-Fahrer, welcher gerade in der Mittagszeit ist. 

    • Anonymous

      Am besten das M1 Concept wird so umgesetzt. Erinnert mich immer an den tollen Miura, dessen Neuauflage Konzept mich nur sabbern lässt. Ist halt ein Auto für das Autoquartett 🙂 Aber man wird ja noch träumen dürfen.

      Grüße
      V11 Lenker (;-))

    • Anonymous

      Genial wäre es, wenn BMW dabei aber nicht auf einen Mittelmotor zurückgreifen müsste, sondern einfach nur auf ein M3 Coupé, das auf Sport und Leichtbau ausgerichtet ist. Natürlich inklusive des Kofferraumbodens aus Pappe. F80 CSL mit ner <7:35 aufm Ring, das würde ich 366 Tage im Jahr feiern! Aber ein R8-Konkurent wäre schon mal ein Anfang 😀

      • M3-Dreamer

        Vielleicht muß Du darauf gar nicht so lange warten!
        Mit etwas Glück und Wohlwollen der BMW AG gegenüber der M-GmbH und deren Kunden werden schon für den normalen F80M3 und den normalen F82M4  ein NOS-Zeiten von <7.35 im Bereich des Möglichen sein.

        Warten wirs einfach ab.

        Gruß M3-Dreamer
        P.S. Ein M3 Coupe wird es nicht mehr gebe. 

        • Anonymous

          Das wäre schon wirklich genial! Ich bin mal gespannt! Wenn man es radikal genug angeht, dann ist das bestimmt möglich. Der GTS hat eigentlich gut gezeigt, mit wie wenig Aufwand sich ein normaler M3 “verschnellern” lässt. Der F30 stellt mit der von Haus aus breiteren Spur und dem geringeren Gewicht natürlich eine gute Basis. Aber 7:35 sind 991 Carrera S Territorium und es würde mich wundern, wenn ein auf einer Limousine aufbauender Sportwagen für deutlich weniger Geld – Entwicklungskosten zu verschenken hat niemand – so schnell sein sollte. 

          Ersetze M3 Coupé durch M4 😉 

          • M3-Dreamer

            Laut aktueller AutoBild SPORTSCARS könnte es sein, dass sich die M-GmbH gegenüber der BMW AG in Sachen M3-Motor durchgesetzt hat. Wäre eine echt tolle Nachricht !!!

            Allerdings sind deren Gewichtsangaben nach meinen Infos nicht ganz richtig, da sich die Carbonteile nicht ala CRT verbaut werden sondern bestimmte Strukturteile aus Carbonverbund sein sollen.

            Obwohl die CRT Leichtbausitze hätte ich als Option (PP?) schon gerne.

            Gruß M3-Dreamer

            • Anonymous

               schonmal überlegt ob Segler den V6 und Nitschke den R6 wollte und deshalb jetzt umgesattelt wurde? 😛
              Nur so ein Gedanke, falls an dem V6 echt was dran sein sollte..

              • M3-Dreamer

                Ist rein historisch bestimmt so … und Dr.Nitschke kommt ja mit MINI ja auch eher aus der Profitmaximierer-Ecke, aber zu IHM kann man andererseits auch feststellen, dass ER, der noch bei der Vorstellung des M5 in Ascari lt. Aussagen von Teilnehmern den V6 “…als Hirngespinnst eines durchgeknallten Ingenieurs…” dargestellt hat, im letzten bimmerpost-Interview explizit einen vom M5 abgeleiteten V6 als technische Möglichkeit erwähnt hat.

                Mit etwas Glück sehen wir ja schon vielleicht bald in welche Richtung der Hase läuft … der AB Sportscars Artikel war mit seinen technischen Schlußfolgerungen  jedenfalls schon mal bemerkenswert! 

                Gruß M3-Dreamer

  • M-Power

    Mir ist das Gerücht zu Ohren gekommen, das BMW auf jedenfall einen Supersportler bauen werden, aber erst 2016. An sich könnte das schon stimmen, wenn man beachtet das zu dem Zeitpunkt der neue R8 auf dem Markt kommen. Einen m335i finde ich garnicht so schlecht, da es ja schon in den USA den 335is gab wird es Zeit das hier auch mal etwas vergleichbares erscheint…

  • M3-Dreamer

    Naja … vielleicht stimmt die Aussage von Dr.Nitsche doch nicht so ganz, was den eventuellen Supersportler betrifft ,,, sicher wird er technisch nichts mit dem i8 zutun haben … i und M sind unterschiedliche Sparten mit konträren Ansätzen … doch nachdem was ich so gelesen habe und für logisch erachte wird der kommende “M1” auf der bestehenden Carbon-Karosserie-Struktur des i8 aufbauen … zumindest auf der vorderen und mittleren, hinten wird er wohl wegen Mittelmotor anstatt Heckmotor anders aufgebaut sein.

    M3-Dreamer

  • Motion

    Ganz ehrlich: Ich hätte mit dem M1 QP geliebäugelt, wenn es ein Doppelkupplungsgetriebe hätte. Das war für mich ausschlaggebend, dann doch den M2 zu nehmen. Es ist für mich nicht nur Sportwagen, sondern ich fahre damit auch längere Strecken (da ist der 63 Liter Tank z.B. nicht optimal) oder im Stadtverkehr. Da würde ich persönlich keine Handschaltung akzeptieren. Man kann sich über die Elektronik die Gänge, Sportvarianten und die Härte des Fahrwerks immer Situationsbedingt perfekt einstellen und ist somit je nach Lust und Laune sehr sportlich (M Knopf) oder sehr komfortabel unterwegs (ohne das der Beifahrer automatisch in den Nick-Modus kommt). 
    Für den Preis des Wagens erwarte ich auch zukünftig diesen Komfort. Wenn meine Liebste dann aussteigt, kann ich den Wagen wieder sportlich fahren 😉
    Von daher muss ich leider sagen, entspreche ich hier eher dem Durchschnitt, während einige hier eher den harten Rennwagen ohne Kompromisse hätten. Nur die Käuferschicht im Masse will meiner Meinung nach eher das komfortable variable sportliche Auto. 

    • Anonymous

      Könntest du dir eigentlich einen potentiellen M335i vorstellen? Und wenn nicht, warum? So wie ich dein Anforderungsprofil verstehe, wäre der doch das ideale Auto für dich. Sorry, dass ich so dreist frage. Deine Autowahl geht mich ja eigentlich nichts an, aber interessant wärs trotzdem 🙂

      Wenn BMW die Käuferschicht, die einen sportlichen Alltagswagen sucht, durch die M-Performance Automobile bedienen könnte, wäre der gesuchte Platz für M-Sportautos mit beschränkterer Alltagstauglichkeit gefunden. Sowohl die Käufer als auch die Fans wären glücklich 😀

    • Anonymous

      Ich finde ein Doppelkuppler würde nicht zum Charakter des 1er M passen. Das ist wirklich ein Fahrerauto und eine schöne Brücke zum E30 M3. Auch schon von seiner Krawalloptik her.

      Den M3 kann man ja sowohl als Handschalter, wie auch als Doppelkuppler ordern.

      Also verstehe ich zwar deine Einwände aber so ist doch wie gesagt für alle etwas dabei. =)

    • Anonymous

       1er M mit DKG wäre Unsinn in meinen Augen. Der Wagen ist in letzter Zeit so ziemlich das puristischte was BMW zu bieten hat, momentan am ehesten mit dem E30 M3 zu vergleichen, auch wenn er leider eher nachgereicht als neu entwickelt wurde. Er zeigt außerdem wie man relativ einfach gute Autos bauen kann (M3-Fahrwerkskomponenten etc..)

  • Motion

    M3 meine ich natürlich … nicht M2

  • Motion

    Ich wollte damit auch nur andeuten, dass die Aussage der M GmbH nicht so weit hergeholt ist, dass es in Deutschland eher einen Bedarf an DK anstelle eines Handschalters gibt. Es kam die Frage auf, wie BMW das entscheiden könnte! Meine Vermutung ist einfach, das die Mehrheit der M3 Käufer nach Einführung des DK Getriebes dieses gewählt haben. Somit kann BMW dann schon entscheiden, ob Bedarf für einen Handschalter im M5 besteht oder nicht. Es sind einfach Erfahrungswerte, auch wenn eine Minderheit sich für den Handschalter entscheiden würde. 

    @schild:disqus : Ich bin den 335i noch nicht gefahren, somit kann ich es nicht beurteilen. Vom Motor her sicherlich auch ein ausreichend sportliches Auto, aber mit dem M3 meiner Meinung nach nicht zu vergleichen. Das Ansprechverhalten, die Laufruhe, der Sound und natürlich auch die Optik, vom eigenständigen Fahrwerk fang ich erst gar nicht an. Und nur weil ich nicht kopfnickend durch die Gegend fahren möchte oder mein Wochenende auf der Rennstrecke verbringe, soll es mir doch gestattet sein, einen M3 zu fahren oder? Er ist halt die perfekte Mischung und somit perfekt für die Käuferschicht. 

    Es geht mich zwar nichts an, aber wenn du zur Zeit keinen M3 fährst, kaufst du dir einen, wenn er renntypisch hart und bedingungslos wäre? Also bist du ein potenzieller Käufer? Oder bist du eher ein Fan der es lieber hätte, das der M3 auf ein Rennfahrzeug reduziert wird? 

    Bitte nicht persönlich nehmen: ich vermute es sind mehr M3 reine Reiselimousinen mit Comfortcharakter als knallharte Rennmaschinen. 

    • Anonymous

      Ich stimme dir ganz zu: Die meisten M3 werden als “Buisness-Jet” gekauft – ausreichend komfortabel und bei Bedarf auf der Bahn und auch auf der Landstraße ernorm schnell. Auf der Rennstrecke werden die aller wenigsten bewegt. Die Attribute, die du aufgezählt hast, sind auch gut abseits von einem abgesperrten Rundkurs zu genießen. Nur beim Fahrwerk tue ich mir schwer, dir zu zustimmen. Du scheinst dein Auto nicht auf der Rennstrecke zu bewegen und nur hier wirst du einen fundamentalen Unterschied merken (falls du die StVo halbwegs ernst nimmst). Das sagen mir zumindest meine Kentnisse der Physik. Gefahren bin ich bisher nur AG e9x. (Vielleicht liege ich aber auch gerade hier enorm falsch?!)

      Für dich und die angepeilt Käuferschicht ist der jetzige M3 der perfekte Wagen, aber für Fans wie mich nicht. Uns ist der Wagen nicht sportlich genug. Wir hätten lieber etwas, das den ganzen Audis und co am Ring um die Ohren fährt. Klar, nur die wenigsten von uns besitzen dann tatsälich auch das Kapital, um für die M GmbH bei der Produktplanung eine Rolle zu spielen und der Erfolg gibt BMW Recht. Aber schade finde ich es persönlich trotzdem. Die Vorstellung, einen M3 zu besitzen, ist jedenfalls keine ausreichende Motivation mehr, das Studium durch zu ziehen. Und ja, wenn die Kohle stimmt, würde ich mir den M3 für die Strecke kaufen.

      Nimm du es bitte auch nicht persönlich, schließlich sind wir hier im Internet nur zum Meinungsaustausch: Ich finde, dass BMW durch die Entscheidung, Autos wie den jetzigen M3 – aber noch viel eher den neuen M5  – zu bauen, an Sympathie verloren hat. Alternativen gibt es trotzdem keine und die Aktionäre sind glücklicher als in den “guten alten Zeiten”.

    • Anonymous

      Die Entscheidung den Handschalter aus dem Programm zu nehmen hat BMW in erster Linie bei M5 E60 und M6 E63 getroffen und da hatten die Kunden – in Europa – nicht die Wahl, zwischen dem einen oder dem anderen.

      • M3-Dreamer

        Zum F80M3/F82M4 ist zu erwähnen, dass da ja wohl auch noch nicht ganz klar ist wie er kommt.
        Aufgrund der seit Einführung des genialen M-DKG relativ wenigen verkauften Handschalter würde ich z:Z. eher davon ausgehen, dass auch der F8x serienmäßig mit M-DKG angeboten werden wird und der Handschalter als “no-costs”-Option nebenherläuft … würde rein profittechnisch durchaus Sinn machen.

        Gruß M3-Dreamer

        • Anonymous

          BMW sägt sich doch nicht eine profitable SA ab!?

          • M3-Dreamer

            Nee nee, das hast Du falsch verstanden/kalkuliert … der Basispreis ist dann natürlich incl. des M-DKG berechnet/kalkuliert … und wer unbedingt darauf verzichten will, bekommt gerne den Handschalter – zahlt aber natürlich den gleichen Basispreis … so geht moderne Gewinnmaximierung! 😉

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