BMW i3 2013: Neue Erlkönig-Bilder und Video zum Megacity Vehicle

BMW i | 22.02.2012 von 40

Die neue Submarke BMW i wird immer wieder als größtes Wagnis in der Geschichte der BMW Group bezeichnet, weil man sich mit hohen Investitionen zum …

Die neue Submarke BMW i wird immer wieder als größtes Wagnis in der Geschichte der BMW Group bezeichnet, weil man sich mit hohen Investitionen zum Thema Leichtbau gewissermaßen aufs Glatteis begibt. Lange Jahre galt der umfangreiche Einsatz von Carbon in der automobilen Großserie als unwirtschaftlich, weil die hohen Kosten für den leichten Werkstoff in keinem Verhältnis zu seinen Vorteilen standen.

Gemeinsam mit der SGL Group ist BMW derzeit dabei, diese Einschätzung über den Haufen zu werfen, was längst auch bei anderen Herstellern für Aufsehen gesorgt und neue Allianzen mit Carbon-Spezialisten verursacht hat. Von den massiven Investitionen in den Leichtbau-Werkstoff sollen schon in absehbarer Zeit auch andere Fahrzeuge der BMW Group profitieren, den Anfang macht aber Ende nächsten Jahres das Megacity Vehicle BMW i3.

Das kleine Stadtfahrzeug wird zunächst in zwei Varianten auf den Markt kommen: Ausschließlich mit der Kraft eines 125 kW / 170 PS starken Elektromotors und als i3 REx mit einem Verbrennungsmotor von BMW Motorrad als Range Extender. In jedem Fall wird die Kraft des im Heck platzierten E-Motors ausschließlich an die Hinterräder geleitet, was dem i3 zu einem dynamischen Fahrverhalten verhelfen soll.

Zur guten Fahrdynamik tragen außerdem das geringe Leergewicht von 1.250 Kilogramm und der sehr tiefe Schwerpunkt des Fahrzeugs bei, denn der BMW i3 wurde von Anfang an als Elektroauto konzipiert, weshalb seine Lithium-Ionen-Batterien perfekt positioniert werden konnten. Sie befinden sich direkt im Fahrzeugboden und bilden gemeinsam mit Fahrwerk und E-Maschine das Drive-Modul, das rein theoretisch alleine fahren könnte.

Auf dem Drive-Modul befindet sich die überwiegend aus Carbon gefertigte Fahrgastzelle, die als “Life Modul” bezeichnet wird und Platz für Erwachsene bieten wird. Ohne Range Extender muss der BMW i3 laut FTP72-Zyklus nach 225 Kilometern an die Steckdose, im Alltag soll die Reichweite zwischen 130 und 160 Kilometern liegen. Um die Batterien wieder auf 80 Prozent zu bringen, ist eine Stunde Ladezeit notwendig, für volle 100 Prozent muss der i3 sechs Stunden geladen werden.

Neue Erlkönig-Bilder aus Schweden zeigen uns den BMW i3 mit starker Tarnung bei Testfahrten, die grundlegende Formensprache ist dennoch gut erkennbar. Bei Youtube gibt es außerdem ein neues Erlkönig-Video, auf dem der getarnte Prototyp während der Fahrt zu sehen ist. Die Preise für das neue Modell sollen bei etwa 40.000 Euro beginnen, weltweit sollen zunächst niedrige fünfstellige Stückzahlen realisiert werden.

(Erlkönig-Bilder: Pixner / BimmerParts-Online.com)

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