MINI Clubvan: Clubman-Transporter steht auf Genfer Autosalon 2012

MINI | 19.02.2012 von 12

Über die Idee eines Transporters auf Basis des MINI Clubman haben wir bereits vor ein paar Wochen erstmals berichtet, nun ist endgültig klar: In Genf …

Über die Idee eines Transporters auf Basis des MINI Clubman haben wir bereits vor ein paar Wochen erstmals berichtet, nun ist endgültig klar: In Genf zeigen die Briten Anfang März eine Studie namens MINI Clubvan, die sich nicht nur beim Namen kaum vom gewöhnlichen Clubman unterscheidet.

Die wesentlichen Unterschiede zum fünftürigen MINI sind schnell aufgezählt: Die Rückbank wurde durch eine ebene Ladefläche ersetzt und die hinteren Seitenscheiben wurden blickdicht gestaltet. Um Transportgüter von den maximal zwei Insassen zu trennen, kommt ein massiv mit der Karosserie verbundenes Edelstahl-Gitter zum Einsatz. Gegen Verrutschen lassen sich Gegenstände mit Hilfe von insgesamt sechs Verzurrösen sichern.

Die blickdichten Seitenfenster ermöglichen auch großformatige Werbeaufdrucke, was bei der Studie Clubvan vom britischen Schilderbauer Hugh Buckingham genutzt wird. MINI sieht die Zielgruppe einer möglichen Serienversion vor allem bei Firmen, deren Transportfahrzeuge auch einen gewissen Lifestyle-Aspekt bedienen müssen und denkt dabei beispielsweise an Modedesigner und Galeristen.

Ob MINI tatsächlich eine Serienversion des Clubvan plant, wird vermutlich im Umfeld des Genfer Salons zu erfahren sein. Klar ist, dass es sich um eine kostengünstige Erweiterung der Modellpalette handeln würde und dass man beinahe ohne Entwicklungskosten ein auf dem Premium-Markt einzigartiges Angebot schaffen könnte. Ob der Markt für eine solche Clubman-Variante groß genug ist, bleibt abzuwarten.

12 responses to “MINI Clubvan: Clubman-Transporter steht auf Genfer Autosalon 2012”

  1. Olap says:

    Sorry aber was BMW mit Mini veranstaltet hinsichtlich Modellflut und Modellvielfalt verfehlt für mich immer mehr den Kerngedanken der Marke Mini und ich finds einfach nicht mehr schön.

    • Der Namenlose says:

      100% Zustimmung. Wenn das hier wirklich kommt (wohl für britische Heimwerker), dann kommt auch über kurz oder lang noch ein VW Caddy-Konkurrent auf Basis von X1 raus.

      • Simon says:

        Ich versteh nicht, wo das Problem ist.

        • Der Namenlose says:

          Ob das ein Problem ist, kann ich nicht sagen. Aber ich kann ja nur sagen, wie so etwas auf mich wirkt. Ich bin ein BMW-Fan durch und durch. Und habe ein gewisses Bild von BMW und liebe diese Marke wegen bestimmter Eigenschaften. Und ich finde, dass meine sportliche Lieblingsmarke keine Nutzfahrzeuge produzieren sollte.
          Nun, wenn man es nur bei diesem einen Modell belässt, welches für den GB-Markt gedacht ist, kann ich es verschmerzen.
          Wenn aber in 2017 BMW deswegen vor Mercedes liegt, weil noch eine ganze Nutzfahrzeugenkolone hinzugekommen ist, dann wäre ich sehr enttäuscht. Und Enttäuschungen sind die größten Feinde der Liebe.

    • Anonymous says:

      Mit BMW machen sies doch genauso. Stichwort 1er GT. Wundern solltest du dich da nicht.

  2. Palo says:

    Sorry aber wenn es immer nach Olap’s Meinung ginge, wäre die Marke Mini schon mausetot.

    • Anonymous says:

      Das halte ich eher für eine Hypothese, als einen Fakt.

      • Palo says:

        Interessanterweise werden im Kommentarbereich hauptsächlich Meinungen und Hypothesen verbreitet, das ist für mich einer der wenigen Fakten hier. 

        Zu behaupten BMW verwässere die Marke Mini mit den neuen Varianten/Ablegern ist ohne objektive Belege ebenfalls “hypothetisch”. Dank fähiger Strategen geht es BMW so gut wie selten zuvor, das alleine zählt für ein gewinnorientiertes Unternehmen. 

  3. Martin says:

    Ich finde die Idee cool. Errinnert mich irgendwie an die alten Vans der Bierbrauerreien…..

  4. iQP says:

    Wirklich viel bringt man da ja nicht rein, das wäre mehr so ne Prestigesache für Unternehmen, die zu viel Geld haben 😉

  5. Shadow says:

    Der Laderaum ist mit Stoff ausgekleidet?
    Das kann ja bei bestimmten Transportgut richtig lecker werden.
    Als Lieferwagen für das Lebensmittelgewerbe (Bäckerei, Konditorei, Pizzalieferant etc) fällt der Mini somit schon mal flach.
    Für Maler und Handwerke ist er einfach zu klein / teuer.

  6. […] weniger sportlich ist die Studie MINI Clubvan positioniert, die auf dem Clubman (R55) basiert und die realitätsnahe Umsetzung eines […]

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