Dakar: Peterhansel holt Tagessieg, klare Doppelführung für X-Raid MINI

Motorsport | 13.01.2012 von 0

Die härteste Rallye der Welt befindet sich auf der Zielgerade und momentan sieht es sehr gut für das Team X-Raid mit seinen fünf MINI ALL4 …

Die härteste Rallye der Welt befindet sich auf der Zielgerade und momentan sieht es sehr gut für das Team X-Raid mit seinen fünf MINI ALL4 Racing und drei BMW X3 CC aus. Der Amerikaner Robby Gordon war zwar zunächst sehr schnell unterwegs, hatte dann aber erneut große Probleme mit seinem Hummer und verlor viel Zeit, weshalb er seine Hoffnungen auf den Gesamtsieg endgültig begraben musste.

In der Tageswertung lieferten sich daher der Franzose Stéphane Peterhansel und der Spanier Nani Roma ein spannendes Duell, dass der Gesamtführende und mehrfache Dakar-Sieger letztlich mit einem Vorsprung von 3:44 Minuten für sich entscheiden konnte. Auf dem dritten Rang landete mit Ricardo Leal dos Sontas ein weiterer MINI und auch die restlichen beiden MINIs schafften es in die Top 6 der Tageswertung. In der Gesamtwertung liegen mit Peterhansel und Roma deutlich in Führung, der Franzose verfügt über etwas mehr als 20 Minuten Vorsprung vor dem Franzosen – schärfster Verfolger ist der ehemalige VW-Pilot Giniel de Villiers auf Toyota, er hat aber bereits eine Stunde und elf Minuten Rückstand auf Peterhansel

Auf zwei Rädern gab es nach dem Tagessieg am Vortag für Husqvarna keinen Grund zur Freude, stattdessen musste das Team die Hoffnungen auf ein Gesamt-Podium begraben. Paulo Goncalves erhielt von der Jury eine Strafzeit von sechs Stunden aufgebrummt, weil er angeblich auf der achten Etappe unerlaubte Hilfe in Anspruch genommen hat. Der Vorwurf kam zwar nur von einem Fahrer und wurde von mehreren direkten Konkurrenten nicht bestätigt, die Jury bestrafte Goncalves aber dennoch.

Stéphane Peterhansel: “Die Prüfung heute war nicht so schön, sehr viel Fech-Fech mit versteckten Steinen. Man hat immer wieder gesehen, wie schnell etwas passieren kann. Zudem werden die kommenden beiden Tage nochmal richtig hart.”

Sven Quandt (Teamchef X-Raid): “Das war heute ein sehr guter Tag für uns. Aber wir dürfen noch nicht zu viel Gas rausnehmen. Die Konkurrenten liegen zwar etwa eine Stunde hinter uns, aber wenn man sich in den Dünen festfährt, sind die schnell weg.”

(Bilder & Infos: X-Raid / Speedbrain)

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