Viele Monate nach den ersten Gerüchten ist es nun offiziell: Die BMW M GmbH wird demnächst auch Modelle mit Diesel anbieten. Den Anfang macht dabei wie erwartet der BMW M550d xDrive, der als Limousine (F10) und Touring (F11) erhältlich sein wird. Schon jetzt ist klar, dass mit den Modellen BMW X5 M50d und BMW X6 M50d mindestens zwei weitere Modelle vom neuen Triturbo-Diesel angetrieben werden.

Der Reihensechszylinder mit 3,0 Liter Hubraum schickt seine unseren Lesern längst bekannten 381 PS an alle vier Räder, begnügt sich aber dennoch mit einem Normverbrauch von 6,3 Liter auf 100 Kilometer. Zu den Fahrleistungen macht BMW noch keine genauen Angaben, der Standardsprint von 0 auf 100 dürfte aber in rund fünf Sekunden absolviert werden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei elektronisch abgeregelten 250 km/h, das Angebot einer Auf- oder Anhebung ab Werk ist vorerst nicht geplant.


Die Modelle mit Triturbo-Diesel stellen dabei nur den Anfang dar, denn in der Tradition des BMW M535i wird es aus München künftig noch weitere Modelle geben, die zwischen den normalen AG-Fahrzeugen und den waschechten Sportmodellen aus Garching positioniert sind. In gewisser Weise adaptiert BMW damit die Audi-Strategie, denn die Ingolstädter fahren bei ihren Sportmodellen seit vielen Jahren zweigleisig: Oberhalb der normalen Modelle rangieren die S-Varianten, noch schärfer sind schließlich die RS-Modelle der Quattro GmbH.

Für BMW bieten sich künftig eine ganze Reihe von Optionen für ähnliche Modelle an, angefangen vom BMW M135i F20 über einen BMW Z4 M35i bis hin zu sportlichen Ablegern der 7er-Reihe. Sobald es mehr Details gibt, werden wir natürlich darüber berichten.

Dr. Friedrich Nitschke (Vorsitzender der Geschäftsführung der BMW M GmbH): “Damit sprechen wir gezielt Kunden an, die sich ein Mehr an Emotionalität und Performance wünschen, aber auf die Alltagstauglichkeit ihres Fahrzeugs nicht verzichten wollen. [Wir arbeiten an einer] Bandbreite, die sich zum einen auf eine Vielzahl von Modellreihen erstreckt und zum anderen sowohl Benzin- als auch Dieselmotorvarianten umfasst. Darüber hinaus spielt auch der Einsatz des intelligenten Allradantriebs BMW xDrive bei den BMW M Performance Automobilen eine bedeutende Rolle.
Die BMW M Performance Automobile profitieren vom gesamten Knowhow der BMW M GmbH.”

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  • Anonymous

    Das langsame sterben des Mythos M. Naja ist der M3 weg, ist die Linie grade. Die M3 Limo ist ja schon aus dem Konfigurator verschwunden.

    “Damit sprechen wir gezielt Kunden an, die sich ein Mehr an Emotionalität und Performance wünschen, aber auf die Alltagstauglichkeit ihres Fahrzeugs nicht verzichten wollen.”

    Das ist doch quatsch. Selbst der M5 ist doch weich(=alltagstauglich) wie nie. Größerer Tank, weicheres Getriebe…. 

    Zudem beherrschen auch die größten Benziner und Diesel unterhalb der M-Derivate die beschworene Spreizung zwischen Sport und Alltag. ( Fahrwerkstechnik, Längsdynamik, … ) 

    BMW kann Audi kein größeres Kompliment machen als ihrem System munter hinterherzurennen ( RS / S, 2er und 4er Reihe, mangelnde Differenzierung ob nun optisch -> Heck 3er und 5er oder preislich -> 7er und 6er GC).

    Welcome to Marketing Island. Auf dem Teil des Herzens auf dem mal ///M eingraviert war, prangt irgendwann nur noch eine wulstige Narbe.

    Mögen die Meinungsschlachten beginnen.

    • mb81

      Vielleicht ist dieses M Performance aber sogar der Startschuss/eine Möglichkeit, die “echten” M-Modelle wieder “härter und sportlicher” zu machen als bisher..seh es doch mal positiv :-D

      • Anonymous

        Das wäre die einzige Option diese Entwicklung zähneknirschend mitzutragen. Und die habe ich auch bei meinem Beitrag bedacht.

        Die Möglichkeit hatten sie ja beim M5. Also ist diese denkbare Neustrukturierung nicht abzusehen.

        • Handschalter

          MFetischist du sprichst mir aus dem Herzen.

          Bei Audi funktioniert das mit den S und RS aber ganz gut. Das gemeine Volk meint der S6 wäre das Gegenstück zum M5 und der RS setzt nochmals einen drauf.  
          Wenn ich jetzt schon dran denke, 550i, M550i, M5  -.-

        • mb81

          denke dafür liegt die Entwicklung des M5 schon zu lange zurück…den TriTurbo hat man sicher auch über einen langen Zeitraum entwickelt – fraglich jedoch ob man von Anfang an wusste, wo der Motor eingebaut wird

      • THOMASmitTH

        Du hast aber schon bedacht, dass das Verschwinden der M3 Limousine auch einfach nur damit zusammen hängen könnte, dass es eine neue 3er Limo gibt? Der M5 wurde ja auch nicht sofort nach dem Launch des neuen 5er vorgestellt.

        Und hört auf zu jammern. Times changes.

        Ich persönlich finde insb. den M550d ja durchaus nice – ich habe Kind und Hund, wenn die nicht im Auto sitzen würde ich mich über das plus an Sportlichkeit freuen!

        • THOMASmitTH

          Hat meinen Kommentar irgendwie falsch eingeordnet – meinte natürlich den MFetischist ^_^

    • M3-Dreamer

      Genauso habe ich es schon erwartet … und obwohl noch nicht offiziell bestätigt, können wir damit wohl auch sicher von 4er Reihe und einem M4 ausgehen!
      Und da es beim neuen M3/M4 inzwischen wohl auch auf einen 3.0ltr.R6 Turbo “S55″ als Motor auf Basis des N55 hinauszulaufen scheint … der tolle 3.3ltr.V6 BiTurbo auf S63Tu Basis war BMW ja zu teuer … hätten dann 335i, M340i und M3 ja praktischerweise auch noch quasi den gleichen Motor mit 306 / 340 / 440PS … egal was BMW dann zur Eigenständigkeit des M3 Motors dann behauptet.

      Ergo wird sich der wirkliche M dann nur noch über die eigenständige Karrosseriebauweise (Stahl/Carbonverbund und breitere Radhäuser) von den beiden schwächeren Modellen abheben … was dann auch die interne Bezeichnung F8x andeutet … mit zugegeben sensationellen Gewichtswerten … und deshalb einzigartiger Performence.

      Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass man, wenn man schon einen M… mit vielen bisher M-typischen Details zwischen AG-Modell und Emmi einschiebt, dann zumindest dem Emmi seinen eigenständigen Motor (nicht AG!) lassen sollte.

      Ich hoffe mal BMW unterschätzt hier nicht die emotionale Seite des Themas M … egal wie sensationell die Performence des neuen M3/M4 auch wird, es wäre bitter zu wissen, dass es noch besser gegangen wäre (V6), bzw. man die gleiche Performence auch mit dem fantastischen S65 hätte erreichen können.

      M = Performence + Emotition + Innovation + Faszination

      Gruß M3-Dreamer

    • Anonymous

      ///M  – von Motorsport zu Marketing zu Monetenmagnet zu noch dickeren Managerboni. Man, man, man, so ein Mist.

      P.S. Die häufige Frequentierung des Buchstabens M ist Absicht. ;-)

    • Anonymous

      Am 21.12. ist ja dann eh alles vorbei. Deshalb freuen wir uns jetzt alle gemeinsam auf den nahenden Untergang, denn dann hat das viele Leiden hier endlich ein Ende! Man kann es ja schon bald nicht mehr hören… Da ja eh alles immer schlimmer und schlechter wird und wir nicht nur von einer politischen Kaste, sondern nun auch noch von den so heiß geliebten Autoherstellern um unser persönliches Vergnügen gebracht werden (jawohl, die wollen uns in Wirklichkeit mit weichgespülten Luxusschaukeln nur den Spaß verderben), nimmt sich nun eine höhere Macht unseres traurigen Schicksals an. Früher hat man das wohl als Erlösung bezeichnet.
       
      Mal im Ernst: die Zeiten verändern sich nunmal und ob eine Entwicklung gut oder schlecht ist, lässt sich grundsätzlich  immer nur im Nachhinein feststellen. Gerade wenn Menschen mit etwas zufrieden sind, haben sie Angst vor Veränderungen. Aber wo würden wir stehen, wenn die Menschen vor 100 Jahren so gehandelt hätten – da gabs BMW noch gar nicht… Ich persönlich finde es zwar nicht so schön, dass BMW scheinbar der Audi Strategie nacheifert, das muss aber nicht bedeuten, dass BMW sich hier nicht die Möglichkeit schafft, in Zukunft einige attraktive Modelle auf die Räder zu stellen. 
      Mit einem gewissen Optimismus (heißt ja nicht, dass man alles kritiklos schluckt) an die Dinge zu gehen macht das Leben einfach so viel angenehmer;)

      • Anonymous

        Drama Baby, Drama… ;-)

  • Anonymous

    Das langsame sterben des Mythos M. Naja ist der M3 weg, ist die Linie grade. Die M3 Limo ist ja schon aus dem Konfigurator verschwunden.

    “Damit sprechen wir gezielt Kunden an, die sich ein Mehr an Emotionalität und Performance wünschen, aber auf die Alltagstauglichkeit ihres Fahrzeugs nicht verzichten wollen.”

    Das ist doch quatsch. Selbst der M5 ist doch weich(=alltagstauglich) wie nie. Größerer Tank, weicheres Getriebe…. 

    Zudem beherrschen auch die größten Benziner und Diesel unterhalb der M-Derivate die beschworene Spreizung zwischen Sport und Alltag. ( Fahrwerkstechnik, Längsdynamik, … ) 

    BMW kann Audi kein größeres Kompliment machen als ihrem System munter hinterherzurennen ( RS / S, 2er und 4er Reihe, mangelnde Differenzierung ob nun optisch -> Heck 3er und 5er oder preislich -> 7er und 6er GC).

    Welcome to Marketing Island. Auf dem Teil des Herzens auf dem mal ///M eingraviert war, prangt irgendwann nur noch eine wulstige Narbe.

    Mögen die Meinungsschlachten beginnen.

  • Dolomitenmann

    BMW M Performance hätte man über den M Modellen positonieren müssen. Ein BMW M3 Performance könnte zum Beispiel zwischen dem normalen M3 und dem M3 GTS sein. Weniger Ausstattung = leichter, ein paar PS mehr, schöner Aerokit und eine noch sportlichere Fahrwerks-Abstimmung. BMW soll ruhig mal die Muskeln spielen lassen und zeigen was sie können!

    Und die M Diesel-Versionen finde ich persönlich unnötig. Klar wenn der Markt da ist kann man es schon machen, sie werden schon wissen was sie tun….

  • Pingback: BMW M Performance Reihe angekündigt : BMW News

  • Hcabaumann

    Benny, wie sicher ist das mit dem 7er von M Performance? Ist das nur ein Gerücht deinerseits oder ist da was dran? Kannst mir auch gerne per E-Mail antworten.

    • Anonymous

      Bin zwar nicht gefragt, aber soweit ich weiss wird der 7er nur den Triturbomotor erhalten ohne dabei das ///M im Namen zu tragen.

  • Anonymous
  • Realist

    @M3-Dreamer: Bis meisten bisherigen M-Motoren waren doch auch “nur” Serienblocks, die dann nen anderen Zylinderkopf o.ä. bekommen haben. Die einzigen relevanten Ausnahmen in jüngster Zeit waren die V8- und V10-Motoren aus dem aktuellen M3 sowie dem kürzlich abgelösten M5, die hatten wirklich gar nichts mit den normalen Triebwerken zu tun. Die Motoren aus M3 E30-E46, aus M5 E34 und E39 waren allesamt aufgemotzte Serientriebwerke. Zugegeben, die Modifikationen waren sehr umfangreich, aber wenn der neue M3 einen Triturbo bekommt, wird wohl auch nur noch der Block mit der Serie übereinstimmen. 

    • Anonymous

      “Die Motoren aus M3 E30-E46, aus M5 E34 und E39 waren allesamt aufgemotzte Serientriebwerke.”

      Die Basis für den S14 aus dem M3 E30 war ein um zwei Zylinder gekürzter M88 Motor. Grundlage also M1. Mythos, M-Grundstein und Legende zugleich. 
      Ich würde mich schwer tun, so einen Motor mit dem neuen S63 auf eine Stufe zu stellen.

      Und wie du schon selbst geschrieben hast:

      “Die einzigen relevanten Ausnahmen in jüngster Zeit waren die V8- und V10-Motoren aus dem aktuellen M3 sowie dem kürzlich abgelösten M5.”

      Das waren auch gleichzeitig die letzten Beispiele. M war also auf dem absolut richtigen Weg.

      • Anonymous

        “M war also auf dem absolut richtigen Weg.”
        Doch dann kam M an der bösen Schlange vorbei und biss in den saftigen Aktionärs-Rendite-Apfel und vergaß alle Tugenden der Vergangenheit.

        • Anonymous

          Ich fand schon deinen anderen Beitrag sehr schön. =)

  • Realist

    @M3-Dreamer: Bis meisten bisherigen M-Motoren waren doch auch “nur” Serienblocks, die dann nen anderen Zylinderkopf o.ä. bekommen haben. Die einzigen relevanten Ausnahmen in jüngster Zeit waren die V8- und V10-Motoren aus dem aktuellen M3 sowie dem kürzlich abgelösten M5, die hatten wirklich gar nichts mit den normalen Triebwerken zu tun. Die Motoren aus M3 E30-E46, aus M5 E34 und E39 waren allesamt aufgemotzte Serientriebwerke. Zugegeben, die Modifikationen waren sehr umfangreich, aber wenn der neue M3 einen Triturbo bekommt, wird wohl auch nur noch der Block mit der Serie übereinstimmen. 

  • Anonymous

    Ich sehe den Sinn darin nicht. Was unterscheidet einen M135i F20 vom 135i mit M-Paket – kann ja nicht wahr sein.

    emirbmw

  • driver

    Traurig. Wenn ich sportlich fahren möchte + Alltag + “wenig” Verbrauch, dann nehm ich keinen M.
    Vielleicht 335d oder 535d von mir aus. Wo ist da der Sinn – X6 M Diesel mit 3xx PS. Naja, wenns sichs verkaufen lässt….

    Für die Puristen (mich eingeschlossen) tuts mir leid. Ein Auto, dass Sport und Alltag verbindet, ist eine eierlegende Wollmilchsau.

    Schade um die schönen Triebwerke (der M3 V8, der M5 V10). Zeiten ändern sich…

  • manuelf

    Oh gut – darf man jetzt erwarten, dass die ganzen “besonders Unglücklichen” hier BMW jetzt den Rücken kehren und damit auch diese Website nicht mehr besuchen und das Posten von Weltuntergangsstimmungs-Beiträgen einstellen?
    Dann wäre das ja mal eine gute Nachricht… :)

    PS: Ich vermute aber, dass ich da vergebens hoffe … evtl. wenn demnächst der FAST mit Frontantrieb kommt geben sich ein paar hier endlich einen Ruck….?

    • Anonymous

      Es geht nicht darum. Du hast es nicht verstanden. Ich würde es halt so gerne wollen, dass die BMW-Marke (der Hersteller) perfekt bleibt, wie bis heute oder bis vor kurzer Zeit – wo BMW für Sportlichkeit stand und für dynamische Fahrzeuge. Keine Frage, heute steht BMW ebenfalls für diese zwei erwähnten Sachen, jedoch verlieren sie immer mehr an dem. Sie gründen eine M-Performance-”Marke”, produzieren BMW-Fronttriebler (hätte ruhig der MINI sein können), produzieren Turbos (hätten ruhig noch ein paar Jährchen Sauger bleiben dürfen oder R6T), machen vieles falsch MEINER Meinung nach. Den Rücken werde ich BMW nicht kehren, aber traurig ist es halt.

      emirbmw

  • Realist

    @MFetischist:disqus 
    : Falsch, der S14 basiert auf nem M10-Block mit nem um zwei Zylinder gekürzten Zylinder*kopf* des M88. Ob nun M mit dem schweren M392 auf dem richtigen Weg war, das darf bezweifelt werden. Nach Ansicht der Fachpresse und der Kunden ist der 1er M Coupé trotz “schnödem AG-Motor” der spaßigste und puristischste M seit längerer Zeit, insofern muss man sich vielleicht mal fragen was die GmbH eigentlich bedeutet. Die angekündigte, deutliche Gewichtssenkung beim F80 zeigt es ja ebenfalls – es geht nicht darum, auf Teufel komm raus komplett eigene Motoren zu entwickeln, sondern querdynamisch deutlich bessere Modifikationen der Standardmodelle zu bauen. 

    Dieses ständige Ausverkauf-Rumgenöle kann man nicht mehr hören, zumal es jeder Grundlage entbehrt. Vor 20 Jahren, bei der Vorstellung des E36 haben auch alle rumgeheult. Manche Dinge ändern sich eben nie. 

    • Anonymous

      Das ist richtig ich habe Kopf und Block verwechselt. Habs grad auch nochmal nachgelesen.

      “Er trennt einfach vom SechszylinderKOPF des M1 Motors zwei Zylinder ab und schweißt die Kühlwasserkanäle wieder zu.”

      So oder so stecken M1 Gene drin, ob nun unten oder oben.

      “Ob nun M mit dem schweren M392 auf dem richtigen Weg war, das darf bezweifelt werden.”

      Wieso? Der V8 ist leichter als sein R6 Vorgänger? Der Motor ist zweifelsfrei Pure-M.

  • Realist

    Der V8 ist leichter, das ganze Auto wiegt aber rund 100kg mehr als der M3
    E46, u.a. aufgrund serienmäßig verbauter elektrischer Sitze. Der F30 ist in der
    Serienversion ja bereits leichter als der E90, und beim F80 M3/M4 sollen die
    Gewichtsreduktionsmaßnahmen ja nochmal weitaus umfangreicher ausfallen. DAS ist
    ein Schritt in Richtung “richtiger M”, nicht der auf Teufel komm raus
    selbst entwickelte Motor. 

     

    Und ja, die Reaktionen auf den M3 E36 waren damals gemischt, um es
    vorsichtig zu formulieren. Zu schwer, zu komfortabel vor allem, außerdem noch
    das ohnehin umstrittene Design des E36, ganz davon abgesehen dass er keine
    “Rennsportgene” wie der Vorgänger hatte, der bekanntlich noch ein
    Homologationsfahrzeug war. Man kann das jetzt natürlich im Nachhinein
    schönreden mit irgendeiner “R6-M-Tradition”, mit der Realität hat das
    aber nichts zu tun. 

     

    Natürlich ist der 1M so “gut”, weil er die ganzen M3-Komponenten
    hat. Das beweist aber par excellence meinen eigentlichen Punkt, weil es eben
    nicht drum geht wer jetzt genau den Motor konstruiert hat, solange das
    querdynamische und konzeptionelle Endergebnis passt. Wie gesagt, auch die
    Motoren des neuen M5 etwa sind im Vergleich zur Basis stark modifiziert, das
    dürfte auf den künftigen Motor des M3 erst recht zutreffen. Auch hier ist es
    jedoch wieder so, dass das Fahrzeug in den Tests als deutlicher Fortschritt
    ggü. dem Vorgänger dargestellt wird, Turbo hin oder her. Der ganze
    Hardcore-Fetischismus bringt halt per se nichts, das Endergebnis muss
    stimmen. 

     

    Ich bin ebenfalls kein Freund der Dickschiffe X5M und X6M. Wenn die Dinger
    aber Geld reinspülen und parallel dazu die eigentlichen Kernmodelle der Marke
    nicht leiden, warum nicht? Der kommende M550d soll ja im Übrigen bewusst kein
    Gegenstück zum “echten” M5 darstellen. 

    • manuelf

      Unglaublich, dass ich hier mal so vernünftige Aussagen lesen kann und nicht immer wieder die gebetsmühlenartig vorgetragenen Untergangsszenarien…. vermischt mit einer abartig idealsiserten/schön betenden Sicht auf die Vergangenheit, die keiner objektiven Analyse standhält.
      Gab ein “Like” von mir :)

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