Dezember & Gesamtjahr 2011: BMW, MINI & Rolls Royce feiern Rekordjahr

News | 9.01.2012 von 34

Was sich spätestens im Lauf des zweiten Halbjahres angekündigt hatte, ist nun auch offiziell: 2011 war für die BMW Group insgesamt und auch für alle …

Was sich spätestens im Lauf des zweiten Halbjahres angekündigt hatte, ist nun auch offiziell: 2011 war für die BMW Group insgesamt und auch für alle drei Marken BMW, MINI und Rolls-Royce das beste Jahr der Unternehmensgeschichte in Sachen Absatz. Insgesamt wurden 1.668.982 Fahrzeuge verkauft und das Vorjahr um 14,2 Prozent übertroffen. Auch im Dezember konnte die BMW Group mit 158.125 Einheiten und einer Steigerung um 11,9 Prozent einen starken Monat hinlegen und dem Rekordjahr einen würdigen Abschluss verpassen.

Alle drei Marken konnten sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich zweistellig steigern, obwohl bei der Kernmarke BMW im Herbst die 1er-Reihe erneuert wurde und die 3er-Reihe unmittelbar vor ihrer Ablösung stand. BMW allein verkaufte 2011 1.380.384 Fahrzeuge und lag somit 12,8 Prozent über dem Vorjahr.

Noch größer fiel das prozentuale Wachstum bei MINI und Rolls-Royce aus, allerdings war hier auch die Basis deutlich überschaubarer. MINI verkaufte insgesamt 285.060 Fahrzeuge (+21,7%), die Luxusmarke Rolls-Royce durchbrach die Marke von 3.000 Einheiten deutlich und wuchs um 30,5 Prozent auf 3.583 Einheiten.

Für die Zukunft peilt BMW ein weiteres Wachstum an und sieht dabei insbesondere die 3er-Reihe als Wachstumstreiber. Im Jahr 2011 konnten vor allem der junge BMW X3 F25 (117.944 / +156,4%), der etwas kleinere BMW X1 (126.429 / +26,4%) und die BMW 5er-Reihe (310.050 / +46,3%) eindrucksvolle Wachstumsraten realisieren. Auch die vor ihrem Facelift stehende 7er-Reihe konnte sich leicht um 4,5 Prozent auf 68.774 Einheiten steigern. Gut gestartet ist zudem der neue BMW 1er Fünftürer (F20), der im Dezember 12.507 Kunden fand und den Vorjahresmonat um 42,6 Prozent übertraf.

Bei MINI spielt der Countryman weiterhin die entscheidende Rolle für das Wachstum, er wurde in seinem ersten kompletten Verkaufsjahr insgesamt 89.036 Mal verkauft und war somit für rund ein Drittel aller MINI-Verkäufe verantwortlich. Größter Einzelmarkt für MINI waren mit 57.511 Einheiten die USA, auf dem zweiten Rang folgt mit 50.428 verkauften Fahrzeugen der Heimatmarkt Großbritannien. Für 2012 erhofft man sich dank der neuen Modelle Coupé und Roadster weitere Wachstums-Impulse.

Regional betrachtet lastet das Wachstum der BMW Group auf vielen Schultern: Absatzstärkste Region war wie gewohnt Europa mit 857.792 Einheiten (8,5%), auch in Asien (285.003 / +31,1%) und Amerika (379.332 / +15,3%) konnte sich die BMW Group weiter steigern. Größter Einzelmarkt waren mit 305.418 Einheiten (+14,9%) die USA, auf dem zweiten Rang folgt mit knappem Abstand der Heimatmarkt Deutschland (297.483 / +11,5%). Weiterhin auf dem dritten Rang landet China mit 232.586 Einheiten und einem Plus von 37,6 Prozent.

Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing): “2011 war ein hervorragendes Jahr für die BMW Group. Unser Absatzziel von über 1,6 Milli-onen verkauften Fahrzeugen haben wir deutlich übertroffen. Die weltweite Nachfrage nach unseren Modellen bleibt unverändert stark.
Auch in Zukunft wollen wir auf allen Kontinenten ausgewogen wachsen und auch in 2012 der erfolgreichste Premium-Automobilhersteller bleiben. Wachstumstreiber wird vor allem der neue BMW 3er sein, der im nächsten Monat weltweit auf den Markt kommt. Das neue Modell ist die beste BMW 3er Limousine, die wir jemals gebaut haben, und wir sind davon überzeugt, dass sie die Erfolgsgeschichte der Baureihe fortsetzen wird. Aufgrund des BMW 3er Modellwechsels rechnen wir in der zweiten Jahreshälfte mit einem Anstieg der Wachstumsdynamik.”

  • palle

    Das war wohl ein suuper Jahr für BMW!!!! 🙂 ich freu mich!!! Auf ein gutes Jahr 2012!!!!

  • Anonymous

    1,6 Millionen, Done!

  • Stefan

    Und der Ankündigungsweltmeister, der noch Ende November getönt hat, er werde Mercedes überholen im Jahr 2011, hat heute still und leise eingestanden, dass dem doch nicht so ist… BMW ist beiden ja weit enteilt und die 2,2 Mio. Fahrzeuge im Jahr 2020 dürfte nur noch Formsache sein…

    • palle

      ich bin nicht dafür, dass BMW und alle weiteren Premium-Marken (Mercedes und Audi) versuchen sollten, die 2 Mio fahrzeuge zu knacken…. Premium soll Premium bleiben und somit auch nicht so weit verbreitet sein.

      • Cecotto

        aber das ist doch eine frage der lokalen häufigkeit (also relativen zahlen) und nicht von 2mio autos (also absoluten zahlen).

        von mir aus kann bmw weltweit 8mio autos verkaufen, solange
        a) die “richtigen” leute die marke fahren
        b) nicht jeder nachbar von mir das auto fährt. sprich eine gewisse optische exclusivität (grundbedingung: ein mich ansprechendes design!) erhalten bleibt.

        • Anonymous

          …für Dich ist also exklusiv, ein Auto zu fahren, das andere nicht haben?

          …und wer bitte sind die richtigen Leute??

          • Anonymous

            “…für Dich ist also exklusiv, ein Auto zu fahren, das andere nicht haben?”
            Richtig, unter anderem ist auch wichtig, dass das Auto nicht an jeder Parkbucht mindestens einmal vertreten ist wie z.B. Golf.
            “…und wer bitte sind die richtigen Leute?? ” Die richtigen Leute lassen sich schwer zusammenfassen, aber man kann auch klar sagen, wer nicht dazu gehört:
            z.B. Rentner und auch solche die mit Tempomat bei 135 die linke Spur blockieren.

    • Centrino

      Stimmt schon, lediglich mit den Verkaufszahlen der Mercedes Car Group (incl. Smart und Maybach) konnte man sich auf den 2. Platz retten. Die Kernmarke Mercedes Benz ist erstmals auf Rang 3 zurück gefallen.

  • Anonymous

    Die – nun offiziellen – Absatzzahlen für 2011 lauten:

    BMW Group: 1.668,9 Tsd. (incl. Mini/RR)
    Audi: 1.302,6 Tsd. (exkl. Lamborghini)
    Mercedes: 1.260,9 (exkl. Smart)

    Audi ist also die – fast schon klare – Nr. 2 und insofern hat der Ankündigungsweltmeister garnichts kleinlaut zuzugeben denn sein Fokus galt immer Mercedes und nicht der Mercedes Car Group (1.362,9 Tsd). Smart brauchte er – richtigerweise – nie zu betrachten.

    Bis jetzt habe ich auch noch kein Statement gelesen dass Audi in 2011 der Premiumanbieter mit dem stärksten Zuwachs sei – was bei einer Diff. von ca. 2.400 Fahrzeugen zu gunsten von Audi (BMW +207.800,  Audi +210.200) auch nur bedingt als Werbeargument tauglich ist. Aber vielleicht kommt das ja noch – auch wenn es kein wirklicher Erfolg bei der Audi-Aufholjagd ist.

    Die Potentiale für BMW und Mercedes sind für das nun lfd. Jahr allerdings sehr gut – die neuen Generationen von 3er und A-Klasse versprechen pot. Wachstum – Audi profitierte in 2011 zweifellos auch von den zusätzlich und/oder gerade erst eingeführten Produktlinien (A1, A7 und Q3) die man so in 2012 nicht in die Waagschale werfen kann.

    Schon mehrfach angesprochen und dennoch nochmals der Erwähnung wert: BMW erzielte seine hervorragenden Absatzzahlen trotz des auslaufendem Lebenszyklus der volumenstarken Baureihen 1er und 3er!

    Mit der erstmaligen ‘Weltmarktführerschaft’ der 5er-Reihe (310′) schraubte BMW auch seine Durchschnittserlöse weiter nach oben – das dürfte Audi mit seinen 229′ A6 eher weniger gelungen sein (da drückte nämlich der A1).

    Interessant ist allerdings dass Audi im Dezember mit 109′ Verkäufen wohl eher ‘gebunkert’ hat – man setzt also wohl auf starke Januar-Zulassungszahlen.

    Man darf also gespannt sein wie es 2012 weitergeht – ziemlich klar dürfte sein dass BMW auch am 31.12.2012 der grösste Premium-Hersteller geblieben sein wird.

    Bis dahin wir es noch jede Menge an falschen Definitionen dieses Begriffes geben. So schrieb z.B. heute focus-online über Audi:

    “In absoluten Zahlen bleibt die Volkswagen-Tochter aber kleinste Premiummarke – noch.”

    Und das ist eben Blödsinn – denn die Marke Audi hat in 2011 die Marke Mercedes (sh. oben) definitiv überholt.

    • Stefan

      Wenn Audi mit dem A1 im Mini und teilweise auch im (teilweise!) Smartrevier wildert, gehören diese Fahrzeuge auch mit reingerechnet!

      • Anonymous

        Es geht m.E. nicht darum wer wo wildert (eigenartige Bezeichnung und in diesem Zusammenhang ziemlich grenzenlos) sondern ob ein Fahrzeug Premium ist oder nicht. A1 und Mini nehmen dies für sich in Anspruch und sind es zumindestens preislich in jedem Fall.
         
        Bei Smart kann ich keine Spur von Premium erkennen und soviel ich weiss auch Daimler selbst nicht.
         
        Also wenn Premium in Realiter ein Produkt-Marktsegment darstellt, gehört Smart in jedem Fall nicht dazu!

    • Anonymous

      Die Zahlen kann man sehen wie man möchte… 😉

      Audi hat in 2011 rund 210.200 Autos mehr verkauft als im Vorjahr. Leider stecken in den 210K rund 118.200 A1… Wie Premium das ist, muss jeder selber entscheiden.

      Vergleicht man das mal mit BMW (ohne MINI, RR!) dann hat BMW rund 156.000 Autos mehr in 2011 als in 2010 verkauft – Audi (ohne A1) ganze 92.000….

      Das “Wachstum” von Audi hat der A1 gemacht – wow – das berechtigt wirklich zur Nummer zwei Weltweit… Im Ernst, im wirklichen Premium Segment (Luxusklasse) ist Weltweit immer noch Mercedes die Nummer 1: Die verkaufen rund 100.000 S-Klassen, CL, SLS etc., BMW liegt bei runden 60.000 7er (mit dem 6er will BMW in dem Segment wachsen) und Audi erreicht gerade mal rund 20.000 A8, R8 etc. Von daher gilt immer noch weltweit: Je größer und teurer desto Mercedes, dann (mit Abstand) BMW und ganz weit dahinter erst Audi…

      • Centrino

        Bitte informiere dich doch zuerst bevor du hier irgendwelche Zahlen in den Raum wirfst die in keinster Weise stimmen. Beim A1 waren es wenn dann 66.263 Stück (118.200 – 51.937 (aus 2010)) die zum Wachstum beigetragen haben. Somit sind es rund 144.000 (ohne A1) und nicht 92.000 wie von dir behauptet.
        Ebenfalls gibt Audi beim A8 ein Wachstum von 101% an, somit ergeben nach 22.435 aus 2010 in 2011 für den A8 rund 45.000 Fahrzeuge, ebenfalls ein kleiner Unterschied zu den 20.000 von dir genannten. Die 31.300 A7 aus 2011 mal nicht eingerechnet.

        • Anonymous

          Wieso ziehst Du die A1 Verkäufe aus 2010 von den Zahlen aus 2011 ab?

          Audi sagt, Zitat:”Am anderen Ende der Modellpalette brachte der Audi A1 zusätzliche Kunden zu den Händlern: In seinem ersten vollen Absatzjahr lieferte Audi rund 118.200 Premium-Kleinwagen aus – zum überwiegenden Teil in Europa.”

          Das mit dem A8 stimmt, da hatte ich die 2010 Zahlen. Allerdings frage ich mich, wie Du einen A7 in die Luxusklasse zählen kannst??? Selbst Audi zählt ihn zum A6 (ist ja auch nur ein A6 mit Fließheck) und ganz ehrlich – ein Auto, das ab 48,9K kostest ist keine Luxusklasse…

          • Centrino

            Du behauptest doch das in den 210.000 noch 118.200 A1 drinstecken die für Wachstum gesorgt hätten, dies stimmt aber nicht da bereits 2010 rund 52.000 A1 abgesetzt wurden.
            Ok bei deiner Aussage über Luxusklasse habe ich CL mit CLS verwechselt, mein Fehler.

      • Anonymous

        …dies würde ich ohne überlegen unterschreiben!! 😉

    • Centrino

      Wobei man in Ingolstadt auch sein ganzes Pulver noch nicht verschossen hat. Der neue A3 kommt auf den Markt, das A4 Facelift kommt im Februar in den Handel oder der A1 Sportback wird die A1 Verkäufe vermutlich auch mal ein bisschen ankurbeln. Trotzdem wird man insgeheim auch bei Audi wissen das BMW auch 2012 nicht zu schlagen sein wird.

    • Anonymous

      Ohne Mini und RR hat BMW aber nur 1380,3 Tsd. Autos verkauft, also ca. 6% mehr als Audi. Wenn man bedenkt, dass Audi den VW-Konzern im Rücken hat und dieser die Modellplattform-Strategie noch ausweiten will, dann muss BMW die Ankündigungen vom Stadler schon erst nehmen.

  • Anonymous

    Hm – noch ein kleiner Nachtrag – weil bislang übersehen:

    Die BMW-Group ist in 2011 auch in Deutschland erstmals als führender Premiumhersteller durchs Ziel gegangen. Gegenüber Mercedes ist der Vorsprung mit 6.200 Verkäufen (297,5′ zu 291,3′) zwar nicht riesig, aber immerhin war es das erste Mal ………

    Und noch was zum Schmunzeln: wenn Audi dieses Aufholtempo beibehält wird man die BMW Group in 151 (!) Jahren eingeholt haben. Also da muss noch mehr kommen – liebe Schanzer! 

    • Manny C.

      Wie schon in anderen Beiträgen geschrieben – der Vergleich eines Konzerns mit einer einzelnen Marke eines anderen Konzerns erscheint mir nicht unbedingt fair. Entweder man sollte (imho natürlich) die Premiummarken direkt vergleichen (A-B-M), oder die Premiumfahrzeuge der Konzerne (BMW-Group Automobile, MB-Car Group, Premiumfahrzeuge des VW-Konzerns). Smart ist dabei auch Premium – schaut euch mal die Preisgestaltung von Smart im Vergleich zur “Konkurrenz” an…

      Der Mini wird zwar vom KBA als BMW geführt, allerdings geht es dabei um den Hersteller, nicht um die Marke. Übrigens ist das eine deutsche Eigenart, in anderen Ländern wird der Hersteller als Mini geführt. Der Mini ist nicht der “Kleinwagen” von BMW, sondern ein Kleinwagen einer Marke die ebenfalls dem BMW-Konzern gehört.

      Ohne Mini, bzw. bei Zählung als Konzerne geht BMW in Deutschland jedenfalls auf Platz 2 durchs Ziel. Und es wäre mal sehr interessant zu sehen, wie Stadler in seinen Ankündigungen BMW sieht, weiss das zufällig jemand?

      Hinsichtlich der Aufholjagd würde mich interessieren wie du auf die 151 Jahre kommst? Audi ist dieses Jahr mit 19,2% gewachsen, BMW mit 14,2% (Group), bzw. 12,8% (Marke). Wenn man dieses Aufholtempo beibehält, dann hat Audi die Marke BMW in 3 Jahren und die Group in 7 Jahren überholt.

      • Manny C.

        Kann hier nich editieren, also kurze Anmerkung zu mir selbst: Das das Beibehalten dieses Wachstumstempos sowohl bei Audi, wie auch bei BMW nicht dauerhaft machbar ist, dürfte allerdings beiden Herstellern klar sein. 😉

        • Anonymous

          Den Herstellern schon, aber nicht den Aktionären. 😉

          • Anonymous

            LOL…das wohl wahr 😀

      • Anonymous

        …ich habs schon mal geschrieben. Hersteller 0005 ist BMW bei MINI. Somit ist Mini eine BMW Marke!!

      • Anonymous

        Also das ist doch rechnerisch ganz einfach:

        Das absolute Wachstum von Audi war in 2011 um ca. 2,4′ Verkäufe höher als das von BMW. Bei einem absoluten Vorsprung von 366,3′ Verkäufen (per 31.12.2011) für BMW braucht nunmal Audi die benannten 151 Jahre (beim Nachrechnen sind sogar 153 daraus geworden!) um den Rückstand aufzuholen.

        Einfache Mathematik – nur dass Autos bauen und verkaufen nicht ganz so einfach ist – gell Herr Stadler.

  • Anonymous

    …den Rest geowned…

  • Anonymous

    Was soll das ganze hin und her Gedeute mit Mini? Wollen wir die dt. Premiumhersteller filettieren?

    Von mir aus – dann mal los:

    Daimler – A-Klasse u. B-Klasse raus und auch noch diese Missgeburt die zuletzt als CLC auf Basis der vorletzten C-Klasse herum geisterte.

    Audi – klar der A1 und alle künftigen Derivate müssen weg!

    Mini – der Countryman muss bleiben und ist min. genauso viel oder wenig Premium wie der A3 und Mini Coupe und Roadster sind doch wohl auch Premium und weltweit einmalig.

    Also was soll das? Nur weil BMW eine wirklich clevere – für die Anderen nicht kopierbare -Mehrmarken Strategie mit BMW, Mini und RR aufgezogen glauben Manche das nicht sein kann was nicht sein darf! Und mit der Mehrmarkenstrategie des VW-Konzerns hat das garnichts zu tun. Dort gibts neben Premium-Marken wie Audi, Bentley, Lambo und Bugatti (wobei bei letzteren das Zählen schon nicht mehr rentiert) vor allem einen Gemischtwarenladen. Aber Bentley hat halt nichts mit Audi zu tun und darf deswegen auch nicht dazu addiert werden.

    Und eines ist ganz sicher – Smart ist von Premium soweit entfernt wie sein Topspeed von der Lichtgeschwindigkeit.

    Und noch eines zu den Zahlenkünstlern hier in der Diskussion – inbesondere HayesHDX.
    Lies einfach das aktuelle Mercedes-Presse-Realese – anstatt Unsinn zu verzapfen – mit den Jahreszahlen 2011:

    – S-/CL-/SL-Klasse sowie SLR/Maybach: 78.479 Verkäufe

    … uind BMW:

    – 7er Reihe: 68.774 Verkäufe

    und wenn der Hayes dann auch noch RR und die 6er dazu rechnen möchte bleibt da für Daimler kein Vorsprung mehr. Und den konkurrenzlosen und teuren X6 lassen wir mal ganz Aussen vor!

    Es nutzt halt nichts, irgendwelche falschen Zahlen (von wegen 100′ S-Klassen) hin zu schreiben und glauben dass die Anderen diesen Mist schon glauben werden ……

    Musste einfach mal in dieser Deutlichkeit gesagt werden!  

    • Anonymous

      Lieber quickjohn,

      kein Thema für mich wenn ich falsch liege. Damit kann ich umgehen und das auch zugeben. Allerdings möchte ich Dich doch bitten einen anderen Ton anzuschlagen, falls das Deine geistige Reife zulässt. Danke.

      Im übrigen sprach ich von “100.000 S-Klassen, CL, SLS, etc”, damit war gemeint, dass MB im Luxussegment rund 100K verkauft. Das 100K Stück nur S-Klassen verkauft wurden habe ich weder geschrieben noch hast Du das so verstanden, oder?  

      Post doch mal bitte für mich den Link zum Presse Portal von MB, da ich den nicht habe, da schaue ich mir die Zahlen nochmal an. Danke.

  • Manny C.

    Sorry, aber im allgemeinen versucht man nicht Jahr für Jahr sein absolutes Verkaufsvolumen zu halten, weder bei Audi noch bei BMW. Natürlich sind (wie oben erwähnt) auch die relativen Wachstumszahlen nicht zu halten, aber insbesondere durch den scharfen Knick bei BMW in der letzten Krisehat sich der Abstand inzwischen deutlich verringert. 😉

    Wenn man mal mit dem vorherigen Rekordjahr 2007 vergleicht, dann liegt BMW (als Group) heute 11% über dem damaligen Wert, Audi hingegen über  34%. Der absolute Abstand hat sich von 2007 auf Heute von 530.000 Fahrzeugen auf nur noch 366.000 Fahrzeuge verringert. Der absolute Abstand zwischen den Marken BMW und Audi von 300.000 auf nur noch 80.000.

    (Übrigens – hätte man deine “Absolute-Differenz” Rechnung so nach dem Jahr 2008 (als Audi noch wuchs während BMW schon zurückging) oder 2009 angestellt, als der Audi Absatz um 50.000, der BMW Absatz aber um 150.000 schrumpfte, dann wäre das Ergebnis ein ganz anderes. Immernoch kein sinnvolles natürlich, aber das soll ja auch nur den Unsinn dieser Rechnung zeigen.

    PS: Das hat hier auch gar nix mit Fan oder sonstwas zu tun. Ich mag BMW’s, habe einen in der Garage und mehrere in der Familie. Aber ich mag auch Zahlen – und wenn man sich die Absatzentwicklung der letzten Jahre so anschaut, dann ist das bei weitem kein so klares Rennen, wie hier in den Kommentaren oft getan wird. Und wenn man  Audi oder den Herrn Stadler als “Ankündigungsweltmeister” verlachen will, dann muss man sich auch ansehen wie die Ankündigungen gemeint sind und wie sich die Realität dazu verhält. Da sieht seine Statistik so wie ich das erkennen kann nicht schlecht aus – die Ankündigungen beziehen sich praktisch immer auf Premiummarken, d.h. den Vergleich Audi / BMW / Mercedes. Die paar deren “Zeit gekommen” ist waren jedenfalls nicht so abwegig – in Europa ist man Nr.1, weltweit jetzt Nr. 2…

    • Anonymous

      Entschuldigung lieber Manny C. – aber ich finde Du machst hier reichlich pille palle.

      Von den relativen Zahlen – schon wegen der Basiseffekte – sollten wir uns jetzt mal ganz schnell verabschieden. Ist doch nur Augenwischerei.

      BMW hat sich in 2011 um 207,8′ Fahrzeuge und Audi sich um 210,2′ Fahrzeuge zum Vorjahr gesteigert. Der Vorsprung von BMW vor Audi beträgt per 31.12.2011 exakt 366,7′ Fahrzeuge.

      Hintergrund ist das stärkste Wachstumsjahr von Audi mit 2 zusätzlichen neuen Produktreihen (Q3, A7). BMW hatte auch sein stärkstes Wachstumsjahr und verkraftete darin u.a. auch noch den Auslauf bzw. Neuanlauf von 2 absatzstarken Baureihen (1er, 3er).

      Vor diesem Hintergrund von einem Aufholen von Audi zu sprechen wird den Tatsachen einfach nicht gerecht.

      Und wenn du den Verlauf seit 2007 heranziehst solltest du auch da die Hintergründe nicht aus den Augen verlieren. Audi hat seitdem an zusätzlichen Baureihen lanciert: A1, A5, A7, Q7, Q5, Q3, R8. Dies geschah nicht durch eigenes Aufspüren von Marktnischen oder überwiegend eigene Entwicklungsleistung, sondern durch adaptieren (oder auch abkupfern) von anderen Herstellern oder Produktübernahmen aus dem Mutterkonzern.

      Und auch die Produktionskapazitäten musste sich Audi nicht selbst aufbauen – man griff einfach auf brachliegende Kapazitäten im Konzern zurück.

      Nachdem aber derzeit weder massenhaft Marktnieschen noch Konzernprodukte noch Konzern-Produktionskapazitäten zu adaptieren sind, kommt es ab jetzt doch eher mehr auf die Eigenleistung an.

      Das alles sollte man – sofern man einer ganzheitlichen Betrachtungsweise nicht völlig abhold ist – nicht übersehen wenn man das Aufkommen von Audi mit der Entwicklung bei BMW und auch bei Mercedes verfolgt. Das hat nichts mit ‘Fan sein’ zu tun sondern mit Realismus.  

      • Manny C.

        Nunja – der Q7 ist schon deutlich länger als 2007 auf dem Markt, der Q3 seit Ende Oktober diesen Jahres, der R8 macht volumentechnishc nicht wirklich nen Unterschied. Bleiben A1, A5, A7 und Q5 seit 2007. Bei BMW sind es 5er GT, X1, X6, sowie bei Mini Clubman und Countryman. Und: Die Einführung neuer Modelle ist ein ganz normaler Bestandteil des Geschäfts im AUtomobilbereich. Es geht hier in diesem Beitrag ja schließlich nicht darum zu schauen, wer mehr Autos in einem bestimmten Segment verkauft, sondern um den Vergleich der Zulassungen der Marken, insbesondere in Bezug auf den vielgescholtenen “Ankündigungsweltmeister” Stadler von Audi. 

        Wie die Nischen “aufgedeckt” wurden, ob nun durch Kopieren bei jemand anders, durch umfangreiche Marktstudien oder durch Pfeilewerfen, ist bei der Beurteilung von Verkaufszahlen und -ankündigungen nicht wirklich von Bedeutung, oder?

        Auch wie das Wachstum produktionstechnisch gemeistert wird, ist dabei nicht wirklich von Bedeutung. Allerdings weiß ich auch nicht hundertprozentig worauf du hinauswillst – Audi baut den Q7 in Bratislava, den Q3 (seit Oktober 2011 erst bei den Verkäufen dabei) in Martorell, ansonsten müsste der Rest über Audi-Werke laufen. Übrigens hat auch BMW 2011 über 100.000 Autos bei Magna bauen lassen.

        Das stärkste Wachstumsjahr von Audi bedeutete ein Wachstum von +210.000 Autos – die zwei von dir genannten Baureihen haben daran vielleicht einen Anteil von 50.000 (30.000 für den A7, 20.000 für den Q3 halte ich schon für zu hoch gegriffen in 1,5 Monaten).

        Relative Zahlen sind zur Betrachtung von Wachstum erheblich besser geeignet, als aboslute Betrachtungen. Was glaubst du, warum das quasi überall Standard ist? Und natürlich muss man 2007 nicht als absolutes Standardjahr nehmen – aber wenn man nur den Vergleich 2011/2010 sieht, dann ignoriert man die Auswirkungen der Finanzkrise, die Audi wesentlich besser weggesteckt hat, als BMW oder Mercedes.

        • Anonymous

          “Wie die Nischen “aufgedeckt” wurden, ob nun durch Kopieren bei jemand
          anders, durch umfangreiche Marktstudien oder durch Pfeilewerfen, ist bei
          der Beurteilung von Verkaufszahlen und -ankündigungen nicht wirklich
          von Bedeutung, oder?”
          eben doch! Das Adaptieren wird für Audi potentiell immer schwieriger, weil weniger Auswahl besteht, während BMW genauso wie vor Jahren schon weiter verschiedene Nischen sucht bzw. schafft. Dementsprechend verringert sich das Wachstumspotential Audis während das von BMW mehr oder weniger gleich bleibt.

    • Der Namenlose

      “die Ankündigungen beziehen sich praktisch immer auf Premiummarken, d.h. den Vergleich Audi / BMW / Mercedes”
      Wenn der Stadler solche Vergleiche macht, müssen wir doch nicht das ebenfalls machen.
      Dieser Vergleich hinkt. Wie oben beschrieben muss man die Premiumfahrzeuge vergleichen. Wenn man Mini nicht dazu nimmt, dann darf man auch den A1 nicht dazunehmen.

      Außerdem würde ich sowieso niemals Audi mit BMW vergleichen, sondern den Konzern VW mit BMW und schauen, wer mehr Premiumfahrzeuge verkauft.
      Man darf nicht vergessen, dass Audi nur eine Marke von VW ist, wenn auch viele das nicht gerne so sehen. Ein Q3 ist nun mal ein Tiguan, der auch noch im Seatwerk produziert wird. Ob da ein Riesengrill darauf klebt oder nicht: es ist ein VW.

      Man darf generell auch nicht Audi als Ankündigungsweltmeister ansehen, sondern VW. VW versucht hier, und das ganz geschickt, den Blick vom Konzernvergleich auf einen Vergleich auf Markenebene zu reduzieren und Audi in den Vordergrund zu ziehen.
      Und noch geschickter ist es von VW, den Vergleich auf Stückzahlen zu fokussieren, wo es doch eigentlich darum geht, genau hinzuschauen, wer den meisten Umsatz mit gut betuchten Kunden macht.

      Würden Mercedes und BMW auch öfter Pressemitteilungen verteilen und den Blick auf die Umsatzzahlen lenken, dann würde der Stadler auch seltener großkotzig auftreten.
      VW nutzt den relativen Understatement der Konkurrenz und die Konkurrenz lässt sich auch noch darauf ein statt selbst zu bestimmen, worauf es wirklich ankommt.

  • Anonymous

    Um einen Punkt zu diskutieren sollte man bei der Sache bleiben und nicht lfd. ausbüchsen und sich die Dinge so hindrehen (z.B. das ehemalige Polo und jetzige  A1 Werk in Brüssel unterschlagen) wie sie einem gerade oppurtun erscheint. In diesem Sinne scheinst Du mir – Manny C – defacto ein trefflicher Stadler-Schüler zu sein.

    Natürlich wächst man – schneller – durch abkupfern und adaptieren als selbst neue Produktlinien durch Marktforschung abzutesten, zu entwickeln und zu realisieren. Und wenn man auf vorhandene Konzern-Produktions-Kapazitäten zurückgreifen kann braucht man auch nicht erst neue Werke zu planen, zu bauen und hochzufahren. Daher kommt das schnelle Audi-Wachstum der vergangenen Jahre – nämlich die kürzere time-to-market – und auch auf nichts anderes zielte, wenn auch für Manny C nicht verständlich, mein Statement ab.

    Audi ist – im Gegensatz zu BMW oder auch Mercedes – insofern auch kein Unternehmen das über einen Komplett-Funktionsausbau eines selbständigen Automobil-Herstellers verfügt, sondern eben eine Konzern-Tochter. Allerdings auch mit Abhängigkeiten und die werden künftig zunehmen (MLB, MQB).

    Aber wie gesagt – nachbauen und adaptieren ist die eine Seite. Selbst Marktlücken aufspüren, Trends setzen und Diese erfolgreich vermarkten aber eine ganz Andere. Und da muss sich Audi in Zukunft erst beweisen – und dabei noch rund 367′ Verkäufe bis zur Augenhöhe mit BMW aufholen. Warten wir doch mal ab ob dieses Gap Ende 2012 kleiner oder grösser sein wird.

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