USA 2011: BMW Group größter Premiumhersteller vor Mercedes

News | 5.01.2012 von 14

Wenn sich die Absatzzahlen eines ganzen Jahres nur um wenige Einheiten unterscheiden, kann man eigentlich nur von einem Duell auf Augenhöhe sprechen. Dennoch legt mancher …

Wenn sich die Absatzzahlen eines ganzen Jahres nur um wenige Einheiten unterscheiden, kann man eigentlich nur von einem Duell auf Augenhöhe sprechen. Dennoch legt mancher Mensch sehr viel Wert darauf, welche Marke nun die entscheiden 2.676 Einheiten – oder wahlweise rund ein Prozent – mehr verkauft hat und alle BMW-Freunde können sich nun entspannt zurücklehnen, denn die Münchner haben das Rennen gemacht und konnten den Vorsprung aus dem November sogar noch etwas vergrößern.

Im Dezember konnte die BMW Group 26.834 Fahrzeuge der Kernmarke BMW verkaufen, dazu kamen 5.711 MINI. Insgesamt kam die BMW Group somit auf 32.545 verkaufte Fahrzeuge und überbot den Vorjahresmonat um 17,9 Prozent. Maßgeblichen Anteil daran hatten die hohen Zuwächse bei der zwischenzeitlich neu aufgelegten 6er-Reihe, den beliebten SUV X3 und X5 sowie dem für MINI-Verhältnisse geräumigen Countryman.

Mercedes kam im Gesamtjahr 2011 auf 245.231 Einheiten und lag damit 13,3 Prozent über dem Vorjahr. Obwohl der Rückstand der Schwaben kleiner geworden ist, genügte es in diesem Jahr noch nicht zum Überholen. Selbst wenn man den Smart addiert und bei BMW sämtliche MINI-Baureihen ignoriert, bleibt Mercedes 24 Einheiten hinter BMW. Erst mit dem Sprinter, der allerdings nur mit viel Wohlwollen als Pkw gezählt werden kann, kommen die Stuttgarter auf ihren kommunizierten Gesamtwert von 264.460 Fahrzeugen – bleiben damit aber deutlich hinter den 305.418 verkauften Fahrzeugen der BMW Group inklusive MINI.

Die VW-Tochter Audi konnte in den USA erwartungsgemäß nicht mit den etablierten Premiummarken aus München und Stuttgart mithalten, steigerte sich aber immerhin prozentual um 15,7 Prozent auf 117.561 Einheiten. Dabei profitierten die Ingolstädter allerdings von ihrer kleineren Basis, in absoluten Zahlen ist ihr Rückstand auf die deutsche Konkurrenz deutlich größer geworden.

  • Anonymous

    Ich habs schon oft gesagt und sags gerne wieder. Die Amis wollen keinen A8 der wie nen A1 ausschaut 😀 Außerdem spekuliere ich mal das sie auch keinen überteurten VW kaufen wollen 😛

    • Hohlkopf

      Hmm dann kommen ja auf BMW schlechte Zeiten mit dem 5er zu, weil dann wollen die Amis vermutlich auch keinen 5er der wie ein 3er ausschaut.

      • Anonymous

        …hmmm wenn die Amis so blöd wären, dann hätte der 5er schon lange an Boden verloren, tut er aber nicht, ätsch Bääää ;D

      • Anonymous

        Name = Programm oder wie? Wer nen F30 von nem F10 nicht unterscheiden kann, dem ich eh nicht mehr zu helfen…

        • Glaznik

          Vorallem Heck und Seitenansicht, absolut zweifelsfrei voneinander zu unterscheiden. 😉

          • Anonymous

            ich versteh dich absichtlich falsch und stimme dir zu, dass sie nicht zu verwechseln sind von der Seite und dem Heck.

            • Anonymous

               Großes Tennis….hab laut gelacht, danke mein abend ist gerettet 😀

        • Glaznik

          Vorallem Heck und Seitenansicht, absolut zweifelsfrei voneinander zu unterscheiden. 😉

  • XXX

    Wird Audi in den USA überhaupt als Premiummarke gesehen?

    • Mitsu

      Das muss man anders formulieren: Wird Audi in den USA überhaupt gesehen? Nein! Für die Amis, die ich kenne, ist Audi ein VW – Modell. So wie der Mini ein BMW ist. Allerdings genießt VW keinen schlechten Ruf in den Staaten.

    • Mitsu

      Das muss man anders formulieren: Wird Audi in den USA überhaupt gesehen? Nein! Für die Amis, die ich kenne, ist Audi ein VW – Modell. So wie der Mini ein BMW ist. Allerdings genießt VW keinen schlechten Ruf in den Staaten.

    • Anonymous

      Nein denn diesen Terminus verwendet man dort nicht. Audi gilt aber in USA – wie BMW, Daimler, Cadillac, Lexus, Infiniti, Acura, Lincoln etc. als Luxury Brands.

      z.B. gibts es dabei zu Mini immer folgenden Kommentar:
      “These results exclude BMW’s Mini brand (as well as Mercedes Sprinter vans and Smart cars) which aren’t luxury vehicles.”

      Naja, da ist man in USA halt auch – wenn auch in anderer Definition – so unschar wie bimmer today.

      Im Übrigen amüsiert man sich in USA Fachpresse darüber, dass BMW und Mercedes auch am 05.01.2012 ihr4e Dezember Verkaufszahlen noch nicht präsentiert hatten. Grund war der Wunsch beider Hersteller die Luxury-Sales crown für 2012 zu erringen. Nach Vorlage der Zahlen am 06.01. hat man das Verhalten der beiden letzlich als “childish” gebrandmarkt und empfahl den Marken letztlich “to grow up”.

      Wie auch immer – BMW “claims its first title as best-selling luxury brand in the United States” und schmückte sich damit für 2011 mit einem ungeheuer wichtigen Titel. Was wohl die Herren Stadler u. Zetsche dafür gegeben und vor allem daraus gemacht hätten?

      Und noch etwas zur Info – der Titelträger seit vielen Jahren in USA war Lexus – und eben kein deutscher Hersteller. 

      • XXX

        Interessante Infos!
        Da du Lexus erwähnst: Hab gesehen, daß die auf Platz 3 vor Audi liegen. Somit gibts keine Medaille für Ingolstadt.

        • Manny C.

          Auch Cadillac (und in der Vergangenheit Acura oder Infiniti) liegen über bzw. gleichauf mit Audi, um die Medaillien bracuht sich da aktuell niemand zu sorgen. Allerdings wächst Audi in den USA ziemlich konstant – selbst BMW hat das Rekordniveau aus 2007 noch lange nicht wieder erlang, während Audi bereits gut 30% über den 2007er Zahlen liegt.

          Audi hat allerdings auch überhaupt nicht vor BMW in den USA einzuholen – die veröffentlichten Planungen sprechen für 2018 von Zahlen, die BMW heute bereits deutlich überbietet….

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