Dakar 2012: Stéphane Peterhansel holt Tagessieg und Gesamtführung

Motorsport | 5.01.2012 von 2

Der vierte Tag der Rallye Dakar bringt uns den vierten Wechsel an der Spitze der Gesamtwertung – und zum vierten Mal handelt es sich um …

Der vierte Tag der Rallye Dakar bringt uns den vierten Wechsel an der Spitze der Gesamtwertung – und zum vierten Mal handelt es sich um einen Piloten vom Team X-Raid aus Trebur: Stéphane Peterhansel holte sich in seinem MINI ALL4 Racing auf der vierten Etappe nicht nur den Tagessieg, sondern auch die Führung in der Gesamtwertung zurück.

Vortagessieger Nani Roma konnte heute den vierten Rang einfahren und in der Gesamtwertung auf den dritten Rang klettern, er profitierte dabei genau wie Stéphane Peterhansel von einer eher vorsichtigen Herangehensweise an die heutige Etappe – schließlich weiß der Spanier, dass man die Dakar nicht am vierten Tag gewinnen, sie aber durchaus am ersten Tag verlieren kann. Etwas eiliger hatte es Nasser Al-Attiyah, rund 40 Kilometer vor dem Ziel hatte der ehemalige X-Raid-Pilot dann aber größere Probleme und musste mehrere Minuten lang anhalten.

Keine Podiumsplatzierung gab es auf der vierten Etappe für das Husqvarna Speedbrain-Team. Bester Fahrer war Paulo Goncalves auf dem fünften Rang mit 11:18 Minuten Rückstand, es wäre aber deutlich mehr möglich gewesen: Ein Navigationsfehler kostete den Portugiesen, der nun auf dem sechsten Gesamtrang liegt, etwa zehn Minuten und somit die Chance auf eine Top-Platzierung.

Stéphane Peterhansel: “Nach den zwei Platten gestern, war ich zu Beginn eher im ‘Vorsicht-Modus’ unterwegs. Auch später bin ich nicht voll gefahren und ich denke, dass war die richtige Strategie. Gegen Ende bin ich an den beiden stehenden Hummer und an Terranova, der einen Platten hatte, vorbeigefahren.”

(Bilder & Infos: X-Raid / Speedbrain)

  • Guest

    Naja. Glück für BMW/Mini, dass der RaceTouareg nicht mehr dabei ist. Der hätte sie sauber gebügelt und hätte dabei um Längen besser ausgesehen. Aber gut, VW-Motorsport will binnen drei Jahren Rallyeweltmeister sein und gegen Loeb wird das schwer genug. Da muss man halt Prioritäten setzen. Ein Sieg ohne ernsthafte Konkurrenz. Hm. 

  • Maik

    Hätte, hätte liegt im Bette… Es ist müßig darüber zu sinnieren, was wäre, wenn VW oder ein anderer Hersteller dabei wäre.

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