Stadler: Audi wird BMW in fünf bis sechs Jahren überholt haben

News | 30.12.2011 von 56

Die Ingolstädter VW-Tochter Audi sieht sich auch weiterhin auf dem aufsteigenden Ast und strotzt vor Selbstbewusstsein. Im Jahr 2011 wird Audi in Sachen Absatz die …

Die Ingolstädter VW-Tochter Audi sieht sich auch weiterhin auf dem aufsteigenden Ast und strotzt vor Selbstbewusstsein. Im Jahr 2011 wird Audi in Sachen Absatz die ehemalige Nummer 1 der Premiumhersteller aus Stuttgart hinter sich lassen, aber das geglückte Überholmanöver ist aus Sicht von Audi-Chef Rupert Stadler nur der Anfang.

Während sich die Audi-Nase eben erst am Mercedes vorbeigeschoben hat, will Stadler gleich voll auf dem Gas und somit auch auf der Überholspur bleiben, um die aktuelle Nummer 1 möglichst bald abzulösen. In fünf bis sechs Jahren wird Audi nach Einschätzung von Rupert Stadler am Konkurrenten aus München vorbeigezogen sein, der momentan noch einen bequemen Vorsprung von etwa 300.000 Einheiten jährlich besitzt.

Gegenüber dem Donaukurier sagte Stadler, dass man sich in Schlagdistanz befinde und bereits zum Überholen ansetze. Während Audi die Marke von 1,5 Millionen Einheiten jährlich nach aktuellem Stand im Jahr 2014 knacken möchte, streben die Stuttgarter diese Marke für 2015 an.

Mit neuen Modellen wie dem kleinen A1, dem auffälligen A7 und den kleinen Q-Modellen Q3 und Q5 konnte Audi die eigenen Verkaufszahlen in den letzten Monaten deutlich steigern, dennoch ist der Rückstand auf die BMW Group in absoluten Zahlen nicht kleiner geworden.

Unabhängig von den Ankündigungen aus Ingolstadt hatte auch Mercedes-Chef Dieter Zetsche vor einigen Wochen angekündigt, die Stuttgarter wieder zur Nummer 1 der Premiumhersteller zu machen. Auch BMW vermeldete jüngst offiziell das naheliegende Ziel, den Platz an der Sonne trotz der Bemühungen der Verfolger nicht abgeben zu wollen.

(Bild: Audi / Quelle: dpa via wiwo.de)

  • Anonymous

    Wir werden ja sehen 😀

  • Anonymous

    Weder Benz noch Audi werden es schaffen, BMW einzuholen. Wobei mir das im Prinzip egal ist – würde mehr Wert darauf legen, dass BMW zu seinen alten Tugenden zurückkehrt und nicht auf der “Überholspur” Audi und Benz in die Schranken weist.

    HDZ, R6-Sauger, NON R4T-Downsizing, Hinterradantrieb, ..

    emirbmw

    • Anonymous

      Genau! Qualität vor Quantität! Das macht doch einen “Premiumhersteller” aus.

      Ich kann die dauernden Ankündigungen über diesen oder den anderen Rekord nicht mehr hören, egal von wem.

      Dazu ein Zitat:

      “Die Erfolgswelle, auf der BMW schwimmt, ist zweifellos beeindruckend, aber man wird das Gefühl nicht los, als wäre man in München derzeit bereit, den Kunden sehr viel zuzumuten.”

      Chris

      • Random

        Leute kommt mal runter … wenn man sich die notwendige Auslastung für den break-even vor Augen hält, dann klingt “Qualität vor Quantität” halt in einem Blog-Kommentar ganz gut, trifft aber leider nicht ganz die Realität…

        • Anonymous

          Jaja, die Frage ist nur wie lange sich der Kunde das gefallen lässt.

          Chris

          • Random

            Die Debatte mit 6-Zylinder und Hinterradantrieb erinnert mich ein bissl an den Schwenk von Apple auf Intel-Prozessoren; am Ende interessiert es keine Sau. Aber es öffnet neue Kundengruppen und erspart die Probleme beim Flottenverbrauch etc. Ein paar Leute kaprizieren sich mit Phantomschmerzen, aber das war es dann auch.

            • Anonymous

              Die Vergleichbarkeit liegt irgendwo im Promillebereich.

              • Mitsu

                Eben nicht. Aber ein paar konservative Fanboys wollen genau DAS nicht wahrhaben.
                Ich gehe JEDE Wette ein, dass wir, so Gott will, in 30 Jahren hier 30 Jahren Kommentare lesen wie “nun gibt BMW zugunsten der Elektroantriebe die aufgeladenen 4-Zylinder auf, wie sie seit Jahrzehnten Tradition sind.” “Ein Imageverlust sondergleichen.” “Ich werde diese Elektrodosen nicht kaufen. Das war’s mit BMW. Ich kaufe nun einen Skoda.” Und ähnlich.
                Die Ewiggestrigen werden so oder so auf der Strecke bleiben. Das war auch schon immer so. Und auch da darf man festhalten: Gottlob! Denn sonst wäre BMW schon längst weg vom Fenster oder gehöre zu Mercedes.

                • Anonymous

                  dito

                • Anonymous

                  “Die Ewiggestrigen werden so oder so auf der Strecke bleiben.” 
                  Wie wahr, wie wahr!! Leider hat der Ewiggestrige nicht die Möglichkeit es zu verstehen…

              • Random

                Quite frankly – ich bin froh, dass im BMW-Management scheinbar Leute sitzen, die den Spagat schaffen, einerseits die kalten Fakten zur Kenntnis zu nehmen und andererseits trotzdem klasse Produkte zu bauen. Was habt ihr davon, euch die Situation selber schlecht zu reden? Freuen wir uns doch über ein kompetentes Management und schöne Autos.

            • Anonymous

              Mir gehts hier nicht um den Antrieb oder ein anderes technisches Merkmal – vielmehr um die Tatsache, dass die Steigerung der Absatzzahlen, die Steigerung der Gewinne, udgl. in den Medien derart provokant in den Vordergrund gestellt werden.
              Ich als Kunde komme mir verarscht vor wenn einerseits die Preise rasant steigen und gleichzeitig verkündet wird wie hoch die Gewinne im letzten Quartal/Jahr wieder waren. as ist anscheinend jedoch mein perösnliches Problem, denn irgendwie geben die Verkaufszahlen den Herstellern recht. Jedoch zehren MB und BMW von dem Image das über Jahrzehnte aufgebaut wurde, die Frage ist wie lange das noch anhält.
              Bei Audi ists ewtas anders, die haben kein derart lange aufgebautes Image, machens derzeit richtig.

              Chris

              • Random

                Möglicherweise ist es wirklich nur dein persönliches Problem; eigentlich ist der Umstand ja recht gut verstanden, dass hohe Gewinne – so sie denn reinvestiert werden, was bei BMW ja auch der Fall ist – dass Gewinne also die Zukunft der Firma sichern. EfficientDynamics hätten sie sich wohl zweimal überlegt, wenn sie nicht ein Polster gehabt hätten. Oder, um noch einmal Apple zu strapazieren, dort juckt es ja auch keinen, dass die ihre Gewinne noch nicht mal ausschütten; im Grunde freuen sich viele über die Produkte, die sie durch die gewonnene Unabhängigkeit entwickeln können.

      • hubi

        Richtig. Da schert sich auch kein Käufer drum. So entstehen eben Modelle die nicht wirklich zur Marke passen und das nur aufgrund der Zahlen….
        Hoffen wir, dass BMW es damit nicht übertreibt und die anderen Hersteller mit abertausenden von Nischenprodukten ziehen lässt, die damit ihre Identität vollkommen verlieren.

  • Mike

    In der Premium-Klasse sollte Klasse vor Masse rangieren! Dann wären solche albernen Ankündigungen nur ein Zeichen von fehlender Kompetenz…

  • Marco

    Das behauptet doch Audi schon seit einigen Jahren.
    Nur das Jahr in dem Audi BMW angeblich überholt haben will
    wird immer wieder noch hinten korrigiert. Diese Meldung ist
    aus meiner Sicht reines Audi Marketing um sich mal wieder ein bisschen
    wichtig zu machen und sich selbt anzupreisen, wie toll sie doch sind.
    Ich für meinen Teil kann darüber nur müde lächeln! 🙂

  • Hammer

    diese aussage macht die marke audi nur noch unsympatischer als sie eigentlich schon ist…

  • Gab wohl wieder Rabatt auf Glaskugeln.
    Aber Spionage würde ich dem VAG Saftladen auch zutrauen.
    Anonsten heiße Luft …

  • Detlef

    so ein gelaber vom stadler des kann man nicht mehr aushalten 😀 alle modelle von BMW sind viel besser als die von audi und sind bei verarbeitung und qualität nicht zu schlagen 😉

  • Anonymous

    Na dann wünschen wir den Herrn der Ringe ein gutes Gelingen 😀

    Klappen wirds aber eh nicht 😛

  • Anonymous

    ….heikles Thema und gerade der Stadler nimmt mal wieder den Mund einfach zu voll. Sympathiepunkte hatte der auf meinen Konto sicher noch keine.

    Ich wusste warum ich mich dort nicht beworben habe. Wer schnell hoch kommt, wird auch schnell wieder runter fallen “können”….

  • Anonymous

    WAS ZUM LACHEN: Nicht erst nehmen: ;D

    >Auszug Spiegel 2013>

    Ein Jahr 2012 zum vergessen für Audi, das Gesicht geprägt vom Single-Frame-Grill, weckt keine großen Kaufambitionen mehr bei der Käuferschicht.. zu lange wurde das “Markengesicht” von Modell zu Modell getragen. Noch im Jahr 2011 kündigte damals Ruppert große Töne an, aber das erschrecken folgte 2012.

    Die Ingolstädter VW-Tochter Audi steht sich auch weiterhin selber im Weg und sieht sich am absteigenden Ast Im Jahr 2013.
    Im Jahr 2013 wird
    Audi in Sachen Absatz die ehemalige Nummer 5 Opel, als Volumenhersteller aus Rüsselsheim ( Fokus: die ja bekanntlich wieder kräftig anzogen) hinter sich lassen, aber das geglückte Überholmanöver ist aus
    Sicht von Audi-Chef Rupert Stadler nur der Anfang, denn auch Ford ist nicht mehr weit….2016 kündigte Ruppert erneut den großen Angriff an…. ;DDD

    • Anonymous

       Was stimmt denn nicht mit dir? 😀

  • Polaron

    Bevor Stadler großartig von Überholmanövern fabuliert, sollte er erstmal zusehen, dass “seine” Marke aus der Design-Sackgasse herauskommt. 

  • Fred

    … Audi und Designsackgasse???
    Derzeit lacht die halbe Welt (zu recht) über den neuen 1er.
    Da hilft auch das M-Paket, wenn es dann irgendwann mal kommt, nichts mehr.
    Mal schauen wie viele noch lachen wenn sie in ihrem neuen 3er die altherkömmlichen Blinkerglühlampen sehen, wo doch das Vorgängermodell schon fortschrittlicher war.

    • Anonymous

      Gut der 1er ist wirklich nicht so gelungen aber immernoch besser als die ganzen Audi Modelle die seinen wir ehrlich alles GLEICH aussehen bei BMWs ist das nicht so extrem

      • Anonymous

        ….setzt mal a Komma, das liest sich echt blöd 😉

        • Mitsu

          Was genau heißt “a”. Liest sich echt blöd! 🙂 🙂 🙂

    • Anonymous

      Natürlich sind die LED-Leuchten von Audi einfach das Non-Plus-Utra. Wenn man nachts einem der neueren Audis auf der Straße begegnet, wird man geradezu von dieser genialen und sehr gut eingestellten “Erfindung” geblendet. Auch sonst glänzen die Ingolstädter mit raffiniertem Einheitsdesign…..

    • Der Namenlose

      Jetzt weiß ich auch, warum bei jeder Audi-Werbung die Scheinwerfer und Blinker immer an sind und im Vordergrund stehen und bei jeder BMW und Mercedes-Werbung der Rest des Autos. Die jeweilige Käuferschicht setzt wohl verschiedene Prioritäten und so setzt wohl auch jeder Hersteller seiner Käuferschicht entsprechend die Akzente. Man könnte auch sagen, man setzt das in Szene, worin man investiert hat.
      Nebenbei bemerkt: weißt Du, dass selbst bei der neuen A6 die Heckleuchten standardmässig keine LEDs sind? Da kann man doch als 3er-Fahrer sich freuen, wenn hinten außer dem Blinker alles andere LEDs sind.

    • Polaron

      Die meisten Leser und Kommentatoren in diesem Blog bestreiten wohl kaum, dass der F20 kein Design-Meisterwerk geworden ist.

      Aber lieber einen fiesen Ausreißer nach unten, als eine Modellpalette, die man – bis auf wenige Ausnahmen (R8, TT) – kaum voneinander unterscheiden kann. Dass sogar schon VW das sich immer und immer wieder sich wiederholende Exterieur-Design kritisiert, deutet daraufhin, wie wenig zufrieden man mit der Designentwicklung bei der Konzerntochter aus Ingolstadt ist. Seit da Silva den A5 entworfen hat, ist nichts mehr erfrischend Neues von Audi auf die Straße geschickt worden. Manche nennen das ewig gleiche Audi-Design zeitlos, aber die überwiegende Masse ist vom permanenten Selbstzitat wohl eher gelangweilt. Und darüber, dass Audi – trotz Konzernmutter VW im Rücken – technisch BMW teilweise immer noch meilenweit hinterherhinkt, brauchen wir uns erst eigentlich gar nicht unterhalten. Bei VAG hat man es z. B. bis heute noch nicht geschafft, einen serienreifen und doppelt aufgeladenen 2l-Diesel mit ~ 200 PS anzubieten. Dass hier sogar schon Ford und auch Opel offenbar standfeste Aggregate mit dieser Charakteristik anbieten, ist schon ein mehr als peinliches und deutliches Armutszeugnis für die Motorenentwicklung bei VW/Audi. Bevor Audi überhaupt mal mit BMW auf Augenhöhe ist, sind noch einige Hausaufgaben von Audi und auch Konzernmutti VW zu erledigen.

      Verkaufszahlen sind sicherlich nicht das A und O, aber dass BMW seinen Vorsprung immer noch auf Audi ausbaut, zeigt doch schon, welche Marke beim Konsumenten offenbar mehr Begehrlichkeiten weckt. In diesem Sinne warten wir einfach mal entspannt und zurückgelehnt ab, was die Ankündigungsweltmeister aus Ingolstadt und Wolfsburg in den nächsten Jahren wirklich so umsetzen werden… 😉

  • Hahahaha

    schaffen die nicht, denn bmw bringt den X2, X4, X7, Z1, Z2, Z5, Z6, Z7 GT, 3er GT, 1er GT etc.

    jeder wird bmw fahren…mindestens zwei. qualität, identität…..egal. hauptsache, die autos werden wie würstchen gepresst.

  • guestkk

    Na, wieder ziemlich emotioal hier. Mir persönlich ist es ziemlich egal, wer absatzmäßig vorne liegt, wichtiger scheint mir doch die Frage wieviel Geld dabei erzielt wird.

    Mich blenden die Audischeinwerfer übrigens nicht, und sich bei Audi nicht zu bewerben, weil wer schnell hoch auch schnell wieder runterkommt – also bitte, machen wir uns nicht lächerlich.  

    Bin seit einem Jahr auch Audifahrer (R8) und hatte vorher zwei BMW, davon einen M3. (alle gebraucht erstanden) Na und? Meine Güte es sind Autos, keine Lebensanschauungen.

    • Anonymous

      …das Bewerben von meiner Seite widme ich der Firmenphilosophie von Audi und die ist sicher nicht die, die ich vertreten werde und wollen würde… 😉

      …und das hoch hinaus und schnell wieder runter, ist ein Spruch den auch du kennst, das war rein auf “es kann jeden” passieren bezogen…

      • Cecotto

        nachdem du vorhin hier glorreich auf das fehlen einiger satzzeichen  in einem kommentar hinweisen wolltest, möchte ich dich nun auf deine offensichtliche dativ-schwäche aufmerksam machen, die du nicht nur hier zum besten gibst.

        deine inhaltlichen schwächen möchte ich hingegen unkommentiert stehen lassen. sie sprechen für sich.

        • Anonymous

          …was willst du jetzt?

          ..werde Dich nicht enttäuschen, nur wie und was ich schreibe, ist rein mir überlassen. Desweiteren möchte ich Dich auf Deine Groß/kleinschreib – “S”chwäche aufmerksam machen…

          ….nur wo du deine Dativ-schwäche ausgegraben hast, ist dein Ding…

          Cecotto du bist vorgemerkt, gleich ne Gelbe Karte ausgesprochen, denn für Dich gilt: Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass man Anstoß erregt…

          Trotz allem: Guten Rutsch

      • Anonymous

        “widme ich der Firmenphilosophie von Audi und die ist sicher nicht die, die ich vertreten werde und wollen würde”

        Und inwiefern unterscheidet sie sich von der von BMW? Und die Frage meine ich ernst.

        • Anonymous

          ….das kann ich Dir ganz genau sagen mein Feti:  Die Verbindung von motorsportorientierter Leistung und absoluter Alltagstauglichkeit für maximale Freude am Fahren. Gibt es das bei Audi?!

          • guestkk

            In der Tat kann man bei BMW seit einigen Jahren nur von Motorsport o r i e n t i e r t er Leistung sprechen, denn der BMW-Motorsport war in den letzten Jahren doch eher ein Rohrkrepierer. Formel 1: total versagt. Genau wie die Audileute bei den Absatzzahlen immer schön vollmundig angkündigt und nicht, und zwar GAR NICHT geliefert. Der KNALLER: Vor dem Einstieg als Motorenlieferant sagte doch der Rennleiter ÖFFENTLICH: wir wollen nicht so lange für den Weltmeistertitel brauchen wie Mercedes. Ups!
            In der DTM war man biszuletzt nicht vorhanden. Le Mans, Fehlanzeige. Dakar, nie was gerissen. Gut, man hat die 24Stunden am Nürburgring gewonnen, Ehrenrettung. 

            Ich kann nur sagen: Die Verbindung von motorsportorientierter Leistung und absoluter Alltagstauglichkeit für maximale Freude am Fahren habe  ich im R8 gefunden, nicht im M3. Denn der hatte zwar noch zwei Sitzplätze (die ich nicht brauche, da sowieso noch Familienkutsche im Haus), alltagstauglich war er aber nicht besonders: der mich am Angang so begeisternde Klang ging mir nach den ersten 20.000 km nur noch auf die Nerven (Ohropax mitnehmen), wenn man schnell sein wollte musstest du das Ding immer hochjubeln weil untenrum nix ging, bei Nässe war er mit Vorsicht zu genießen, bei Schnee fuhr ihm jeder 80PS Gold davon, und auf langen Strecken malträtierte er meine Bandscheiben über Gebühr. Fazit: ein absolut geiles Auto: wenn man 20 ist oder nur am Sonntag damit fährt. 
             

        • Anonymous

          Das fängt schon bei der Mentalität Audis (und leider neuerdings auch Mercedes) an, Ziele nicht optimisitisch anzudeuten sondern vollmundig anzukündigen. Auch wenn bei BMW gerade einiges über Bord geht, sind die Produkte dennoch für mich (!) weit attraktiver als die von Audi.
          Bereits ein Klassiker, die Stadler-A1-Timeline: 😀
          Anfang Oktober 2010

          “Wir werden bis Ende Oktober die Jahresproduktion von 50.000 A1 verkaufen.”

          November 2010

          “Wir werden bis zum Jahresende 30.000 bis 40.000 A1 ausliefern.”

          Januar 2011

          “Das Verkaufsziel für 2010 von 25.000 bis 30.000 A1 ist erfüllt worden.”

  • Dude

    GRÖFAZ Stadler, ich lach mich tot. Hat er das nicht schon vor 5 Jahren angekündigt? 😉

  • Martin Feuerecker

    Haha, das hat er 2010 für 2014 auch schon angekündigt. Ein ehemaliger BMW Vorstand hat sich bei einer Betriebsversammlung damals schon darüber amüsiert.

  • Anonymous

    Ja – das erneut nach hinten korregierte Zeitfenster für das Erklimmen der Premium-Weltmarkt-Führerschaft ist wieder mal ein echter Brüller von Herrn Stadler. Wie auch immer – Herr Stadler wird diesen Zeitpunkt ohnehin nicht (als Vorstand Audi) erleben.

    Interessanter ist dabei eher dass auf diese Art von Audi-PR mittlerweile kein Medium, das auf sich hält, weiter abfährt. Da muss schon der ortansässige Donaukurier (verkaufte Auflage aktuell 75′) herhalten – das hörige Audi-Haus-Blatt. Und die Wiwo greift das Thema nur deshalb kurz (und wie kurz!) auf, weil Holtzbrinck (Wiwo) mit Schäff (DK) in Liebeswerben verbandelt ist. Was für ein medientechnischer Abstieg für die Ringmeister.

    Wertend kann man zu den lfd. Absichtsbekundungen von Daimler und Audi nur so viel feststellen, dass die nunmehr im 7. Jahr andauernde Führerschaft der Weisblauen offensichtlich richtig nervt! Gut so! 

  • Dennis

    Hallo,

    eine kurze, objektive frage:

    Wieviele BMW’s (ohne Motorrad, also allein an Pkw’s) wurden 2011 ohne Mini und sonstigen Partner BMW’s verkauft???

    Dank im Voraus und einen guten Rutsch allen BMW Freunden aus der Blau – Weißen Heimat

  • DoNuT

    Ist es wirklich so wichtig, absatzmäßig die “Nummer 1” zu sein? Richtige Brot-und-Butter-Massenhersteller wollen ja alle drei nicht sein, schon per se nicht (“Premium”).

    Hauptsache, man hat eine stets aktuelle Modellpalette in den wichtigsten Segmenten und arbeitet profitabel… mit Rücksicht auf eventuell magere Jahre. Mit 20 Modellen wird es dann irgendwann sehr kostspielig, alle 7 Jahre jedes Modell auf eine neue Basis zu stellen.

    Vielleicht haut es bei rücklaufenden Verkaufszahlen ja den am stärksten auf die Nase, der zuvor am stärksten die Verkaufszahlen und Anzahl der Modellreihen gepusht hat – das könnte dann wiederum auch Audi sein, weil plötzlich kein Mensch mehr einen 40.000€-Geländewagen auf Golf-Basis (Golf->Tiguan->Q3) oder einen Kleinwagen um 25.000€ will, während Geldadel und Firmen doch eher eine beständige (und kalkulierbarere) Kundschaft sind….

    • Jerome Reuter

      Naja, stell deine Eingangsfrage mal der Hauptversammlung..
      Es ist sehr schwer, sich dazu eine Meinung zu bilden, finde ich. Allerdings regt mich der Hahnenkampf bei den großen Drei ebefalls extrem auf, ich neige gefühlsmäßig auch immer dazu zu denken: “dann verzichtet doch auf die letzten 100000 Fahrzeuge und konzentriert euch auf den Humus, auf dem der Konzern auch so ganz gut wächst, auf einige Stammbaureihen ohne absurde Derivate”. Aber das ist für ein nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten agierendes Unternehmen vermutlich romantisches Denken und würde von den Anteilseignern höchstwahrscheinlich nicht akzeptiert werden. Nur, um mal meine simplen Gedanken loszuwerden..

      • DoNuT

        Mir fällt es sehr leicht, mir eine Meinung dazu zu bilden – nämlich die obenstehende. 😉

        Ich bin kein Gusseisenener und werde meinen E90 sicher nicht anzünden, wenn der Frontantriebs-1er kommt, nur hab ich bei Audi/BMW/Mercedes momentan das Gefühl, dass alle aus ihrer Premiumnische heraus in den Massenmarkt expandieren wollen – und “Premium” in Segmenten schaffen, in denen es das bis jetzt eigentlich nicht gab – Kleinwagen, Minivans, Kompakte.

        Durch entsprechende Höherpositionierung und Marketing in Kombination mit dem üblichen Lifestyle-Klientel lassen sich die neuen Fahrzeuge zwar in den Markt pressen, aber ob das (in Hinblick auf eine eventuelle Rezession) ewig gutgeht, steht auf einem anderen Blatt.  

        So entfernt man sich damit immer weiter von dem, was man sich landläufig unter “einem Mercedes” vorstellt – wenn dann 30% der Stückzahl über Kleinwagen und Kompakte gemacht wird, nimmt man die Marke vielleicht nicht mehr so wahr wie in den guten, alten Zeiten… und fragt sich, wieso ein Kleinwagen 30.000€ kosten kann.
        Zudem bin ich mir nicht sicher, ob beispielsweise jeder A1-Kunde ein Neukunde ist oder ob man damit nicht doch nur erreicht hat, dass ein Zahnarzt seiner Frau diesen anstelle eines A3 spendiert hat. Vielleicht hat die Mode, dass man in allen Fahrzeugsegmenten hochpreisige Modelle anbieten kann und diese auch noch wie blöd gekauft werden, auch ein Ablaufdatum.Irgendwann ist der Fiat/Hyundai anstatt des A1 keine Vernunft, sondern eine notwendige Entscheidung. Dann steht man in Ingolstadt, München oder Stuttgart mit enormen Überkapazitäten da und kann Fahrzeuge mit Rabatt verschleudern und Werke runterfahren bzw. schließen….Um auf die eingangs erwähnte Hauptversammlung zurückzukommen, eine kleine Metapher: man kann beliebig schnell in eine Kurve einfahren, allerdings kann auch Quattro oder xDrive nicht verhindern, dass man diese irgendwann nicht mehr kratzen wird – man sollte sich schon Gedanken machen, ob diese Überambitionen der Anfang von einem möglichen Ende sein könnten, wenn man bei der ungehemmten Expansion nicht auch das negative Szenario berücksichtigt….

        • Anonymous

          “Quattro oder xDrive” sind für Kurvengeschwindigkeit eher kontraproduktiv *klugscheißen Ende* 😉

  • Witz des Jahres 2011

    Wieviele A1 wolllen die denn noch auf ihre Händler zulassen, um BMW im Absatz zu überholen? Die armen Audi-Händler, die das Senfglas nicht vom Hof kriegen.

  • Captainbmw

    Kein Mensch braucht vier Ringe – ein Mensch braucht zwei Nieren! 🙂

  • CB40CSR

    Sorry, monsieur Stalder kann man nicht ernst nehmen, selbst wenn Audi 2014 1,5 Mio. Autos verkaufen würde, weiss jeder der 1 und 1 zusammenzählen kann, dass BMW dann bei 1,8 Mio. sein wird. Was denkt er sich? BMW stellt für 5 Jahre keine neuen Modelle mehr vor? Irgendwie passt der Satz ”non compos mentis” gut zu Stalder… 🙂

    • CB40CSR

      Edit: der Globi heisst Stadler… 🙂

    • Anonymous

      umso besser dass BMW als gepolsterter Marktführer die Verkaufszahlen für sich sprechen lassen kann und nicht aus der Führungsriege so peinliche Statements verbreiten muss. Dass das zu 99% in fünf oder sechs Jahren nicht der Fall sein wird, was er erzählt, weiß wohl keiner besser als Stadler selbst.

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