WiWo meldet Kontakte zu GM: BMW Group vor weiterer Kooperation?

News | 12.12.2011 von 13

Erst vor einigen Tagen hat die BMW Group eine neue Partnerschaft mit Toyota verkündet, in deren Rahmen die Japaner moderne Vierzylinder-Dieselmotoren für den europäischen Markt …

Erst vor einigen Tagen hat die BMW Group eine neue Partnerschaft mit Toyota verkündet, in deren Rahmen die Japaner moderne Vierzylinder-Dieselmotoren für den europäischen Markt erhalten sollen und gemeinsam an der Batterietechnik für künftige Elektroautos geforscht werden soll. Außerdem hat die BMW Group vor einigen Monaten ein Joint Venture mit dem französischen PSA-Konzern gegründet, in dessen Rahmen an Hybrid-Systemen für kleinere Fahrzeuge mit Frontantrieb gearbeitet wird.

Laut Wirtschaftswoche kündigt sich nun bereits die nächste Kooperation an, die der BMW Group weitere Erkenntnisse im Bereich nachhaltiger Antriebssysteme bringen soll. Konkret geht es den Münchnern darum, die Brennstoffzellen-Technologie von GM zu erhalten, im Gegenzug muss sich BMW an den Forschungskosten in diesem Bereich beteiligen.


Bereits in rund einem Monat, im Anschluss an die Detroit Auto Show 2012 Anfang Januar, soll eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet werden. Während GM bisher keine Stellungnahme zu diesem Thema abgegeben hat, bestätigte BMW auf Nachfrage immerhin, dass Verhandlungen mit GM geführt werden.

Mit General Motors und Toyota hätte die BMW Group als relativ kleiner Autobauer künftig zwei große Partner, was im Rahmen eines künftigen Ausbaus der Beziehungen zu großen Kostenvorteilen führen könnte. Toyota wird zwar allem Anschein nach in diesem Jahr den Titel als weltweit größter Autobauer an Volkswagen verlieren, was auch die Folge von Produktionsausfällen durch die Erdbebenkatastrophe ist, der japanische Konzern rangiert aber dennoch auf dem zweiten Rang. General Motors ist mit seinen zahlreichen Marken der wichtigste US-Autobauer.

General Motors will bereits 2015 erste Fahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzelle auf die Straße bringen, bei der BMW Group hatte man hingegen jahrelang am Wasserstoff-Verbrennungsmotor für verschiedene Generationen des BMW Hydrogen 7 gearbeitet. Zwar gab es auch Versuche mit Wasserstoff-Brennstoffzellen und ein Versuchsfahrzeug auf 1er-Basis, von einer Serienreife ist man in München aber weit entfernt.

Aus dem Scheitern der engen Partnerschaft von Daimler-Benz und Chrysler hat man in München laut WiWo allerdings gelernt, Kapitalverflechtungen mit anderen Autobauern sind demnach nicht geplant. Sobald es weitere Neuigkeiten gibt, werden wir natürlich darüber berichten. Der komplette Bericht der Wirtschaftswoche findet sich direkt bei wiwo.de.

  • Canuck

    Kein Kommentar. BMW macht sich lächerlich.

    • Mitsu

      Was an “KEIN Kommentar” hast du nicht verstanden?

    • Mitsu

      Was an “KEIN Kommentar” hast du nicht verstanden?

    • Palle

      warum sollte sich BMW lächerlich machen??? Um als Premium anbieter auch wahrgenommen werden zu können, muss man in den kommenden Technologien ganz vorne mitschwimmen! Und ich denke jedem hier ist klar, dass BMW nur dann ganz vorne mitschwimmen kann, wenn sie Koorporationen mit anderen großen Herstellern eingeht…. BMW ist auf einem sehr guten Weg, auch in Zukunft die beste Technologie anbieten zu können…. Fazit: ohne klare Koorporationen, kann es sich BMW nicht leisten in allen neuen Technologie Bereichen auf eigenem Weg zu forschen und zu entwickeln.

      • Canuck

        Das ist richtig. BMW will nur immer “Wanna-Be-Premium” sein und die ganzen Propeller-Fans argumentieren immer damit dass Audi mit VW zusammen ist. BMW gibt seine Eigenständigkeit, die sie ja angeblich die letzen Jahre immer so von Audi unterschieden hat, ab und lässt sich auf Firmen wie Toyota GM etc. ein. Nicht zu vergessen Brilliance in China!

        • Anonymous

          ja und? man sieht ja, dass es scheinbar die ganzen dummen Kunden nicht interessiert, dass man bei Audi nur einen VW/Skode/… kauft…

          • AldiE36

            Du gehörst vermutlich ebenfalls zu den “dummen Kunden”, sonst würdest du hier nicht so gefährliches Halbwissen verbreiten.

            • Anonymous

              lol…soll ich jetz Angst haben? Extrem gefährlich meine Aussagen…brrr…wenn das der Stadler/Winterkorn/Piech-Clan mitbekommt gibt`s Ärger. Wahrscheinlich Brandanschlag auf meinen alten E46. Der ist ja immerhin noch noch aus der Pre-GlobalisierungsBMWAG-Zeit…nicht wie die ganzen F10/F30 Schrottmühlen, die eigentlich verkappte Toyota/PSA/GM Klone sind…

              PS: Für alle geistigen Tiefflieger, die sich angesprochen fühlen: Vorsicht Sarkasmus!

            • Anonymous

              Du wirst zugeben müssen dass die Schnittmenge an gleichteilen zwischen Audi/Seat/Skoda/VW größer ist als die zwischen BMW/Toyota bzw. BMW/GM, darum gehts.

              • AldiE36

                Bestreitet auch niemand, nur sind solche Aussagen wie von mb81 wieder mal in den Raum geworfen einfach nur absioluter Blödsinn. Oder ist der Mini auch nur ein Peugoet und die dummen Kunden merkens nicht?

                • Anonymous

                  ..ich kann Dich verstehen, nur wie Lenny alias der_ardt bereits schrieb, wird das bei BMW nicht extrem betrieben, wie es bei VAG getan wird.

                  Schon die Werbung wird mit “ein Produkt der Vw Gruppe” beschrieben.

                  Nichts desto trotz, ist die Aussage von mb81 ziemlich spitz, zumahl er den F10/F30 als Schrottmühlen betitelt.

                  Die Kooperationen sind extrem wichtig um auf den hart umkäpften Markt bestehen zu können, dies beobachtet man ja nicht nur im Autobereich, sondern auch bei anderen Produkten.

                  Ach und was soll AldiE36 heißen? Soll ich das denn falsch verstehen?

                  • Canuck

                    Was ein Schwachsinngelaber von mb81.

                    Ab dem Audi A4 gibts gar keine technischen Plattformen mehr im VAG die sich mehrere Produkte teilen. Aber das man sich hier im Forum auch andersweitig bildet, bevor man seinen Senf dazu gibt, die Hoffnung hab ich lange schon aufgegeben.

                    Im Übrigen macht BMW zb auch Einkaufskooperationen mit PSA. Soviel zum Thema Gleichteile.

  • Paul

    Ist das das endgültige Eingeständnis, dass man mit dem Wasserstoffverbernnungsmotor jahrelang auf dem Holzweg war?

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