BMW Group Quartalsbericht Q3 2011: Neue Bestwerte aus München

News | 3.11.2011 von 2

Blickt man auf die Modellzyklen, war das dritte Quartal 2011 für BMW nicht besonders erfolgversprechend: Die 1er-Reihe lief aus und wurde erneuert, der noch wichtigere …

Blickt man auf die Modellzyklen, war das dritte Quartal 2011 für BMW nicht besonders erfolgversprechend: Die 1er-Reihe lief aus und wurde erneuert, der noch wichtigere 3er befindet sich in den letzten Zügen seines Lebenszyklus und wird im Februar 2012 durch die neue Generation F30 ersetzt. Der BMW Group ist es dennoch gelungen, das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) zwischen Juli und September um 57,9 Prozent auf 1,819 Milliarden Euro zu vergrößern und unterm Strich einen Gewinn von 1,082 Milliarden Euro einzufahren.

Das dritte Quartal 2011 war somit das beste dritte Quartal in der Geschichte des Unternehmens und auch aller drei Einzelmarken BMW, MINI und Rolls-Royce. Schon die ersten neun Monate des Jahres genügten der BMW Group, um mehr Geld als im Gesamtjahr 2010 zu verdienen. In München hält man unverändert am Ziel fest, im Lauf des Jahres 2011 mehr als 1,6 Millionen Fahrzeuge zu verkaufen und mit allen drei Marken neue Rekordwerte zu erreichen.

Wie üblich gibt es anlässlich des Quartalsbericht einige interessante Statistiken, darunter eine detaillierte Aufschlüsselung der Verkaufszahlen nach Baureihen und Modellen. Besonders erfreulich haben sich in dieser Hinsicht die 5er-Reihe (+61,0 Prozent), der BMW X1 (+30,4 Prozent) und der BMW X3 entwickelt.

Die Marke MINI muss bei allen etablierten Modellen einen Rückgang in Kauf nehmen und liegt nur dank der neuen Modelle Countryman und Coupé um 24,1 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Völlig anders sieht die Situation bei Rolls-Royce aus, denn alle Baureihen der Luxusmarke konnten im deutlich zweistelligen Bereich zulegen.

  • Anonymous

    Die Q3-Zahlen von BMW sind natürlich erneut sackstark. Das – vermutlich schon Ende 2009 verabschiedete – Risiko den 1’er und 3’er innerhalb 6 Monaten zu launchen könnte sich auszahlen.

    Fest steht jedenfalls dass man den 1er launch problemlos (und mit Best-Marken) im Ergebnis verkraftet hat. Üblicherweise kostet s oetwas – in dem hart umkämpften Feld der Kompaktklasse – richtig Geld. Ich wette wir werden das dann in Kürze bei A3 und A-Klasse so erleben.

    Werden sich die taufrischen 1’er/3’er am Markt kannibalisieren? – wohl kaum wenn man bedenkt wie weit der 3’er Grössenmässig vom 1’er weggerückt wurde. Da ist jetzt vielmehr Luft als früher.

    Und nachdem das Gros der 3er Anlaufkosten bereits im Q4 anfallen wird, ist der Boden für ein sehr erfolgreiches 2012 bereitet. Audi wird versuchen mit dem A4-Facelift etwas zu stören, nur das wird kaum gelingen denn man hat sich mittlerweile am A4 und seinen design-derivaten A5,6,7,8 schon ziemlich abgesehen.

    Ich wage mal folgende Jahresend-Prognose 2011 (Zahlen 2010):
    – Verkaufte Fahrzeuge Mio. 1.650  (1.461)
    – Umsatz Mrd.Euro 68  (60,5)
    – EbIT: Mrd.Euro 8,1  (5,1)
    – Ergebnis n. Steuern: 5,3  (3,2)

    Der Abstand zum Autobereich der anderen dt. Premium-Hersteller wird damit mehr als deutlich sein – z.B. dürfte der gesamte Daimler-Konzern mit geschätzten Mrd.Euro 110 Umsatz bei EbIT/Ergebnis kaum grösser sein als BMW.

    Und noch ein Vergleich zu anderen Herstellern – die PSA-Group oder FIAT/Chrysler werden trotz 2-3facher Produktion nicht an den Umsatz der BMW-Group herankommen – beim Ergebnis werden sie kaum mehr als 1/3 des BMW-Wertes schaffen.

    Soviel vielleicht noch zur häufig als ‘tendeziell bedrohlich eingestuften Grösse’ von BMW. 

  • Pingback: Die Rede von Dr. Norbert Reithofer zum Quartalsbericht Q3 2011()

Find us on Facebook

Bimmertoday

Tipp senden