Euro führt ausführliches Interview mit BMW-Chef Dr. Norbert Reithofer

News | 31.10.2011 von 1

Das Jahr 2011 verläuft aus Sicht der BMW Group bisher sehr erfolgreich und auch die in dieser Woche erwarteten Zahlen für das dritte Quartal dürften …

Das Jahr 2011 verläuft aus Sicht der BMW Group bisher sehr erfolgreich und auch die in dieser Woche erwarteten Zahlen für das dritte Quartal dürften wieder sehr gut ausfallen. Dennoch stellt sich die Frage, wie BMW langfristig auf Kurs bleiben kann und wie gut das Unternehmen auf eine Abkühlung der weltweiten Märkte vorbereitet ist. Sehr kritisch wird in diesem Zusammenhang die zunehmende Abhängigkeit mancher Hersteller von asiatischen Wachstumsmärkten wie China gesehen und auch die Frage, ob die großen Investitionen in die Elektromobilität gerechtfertigt sind, muss man sich in München stellen lassen.

Gegenüber €uro-Redakteur Mario Müller-Dörfel nahm BMW-Chef Dr. Norbert Reithofer nun ausführlich zu all diesen Themen Stellung und gewährte dabei manchen interessanten Einblick.

Reithofer zeigt sich dabei optimistisch, dass die ambitionierten Ziele für das Gesamtjaht 2011 – alle drei Marken der BMW Group sollen ein Rekordjahr feiern – auch im Falle einer Abkühlung der Weltwirtschaft erreicht und wie geplant mehr als 1,6 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce verkauft werden. Sollte es tatsächlich zu einer größeren Krise kommen, sei das Unternehmen außerdem deutlich besser vorbereitet als zuletzt.

Im Interview werden außerdem die Kosten des Megacity Vehicle BMW i3, das Car-Sharing-Projekt DriveNow mit Sixt, künftige Entwicklungen auf dem Gebiet des Infotainment sowie mögliche neue Wettbewerber im Zusammenhang mit der Elektromobilität besprochen. Das komplette Interview gibt es direkt bei finanzen.net.

  • Anonymous

    Mal wieder ein typisch leicht unterkühltes Reithofer-Interview mit dem nicht angreifbaren Statement zum grössten Premium-Anbieter, den Rekordabsätzen aller Marken und den Mio. 1,6 Neuverkäufen für (das schon gelaufene) 2011.

    Zugegeben – da hat er es auch leichter wie die beiden Verfolger die ihren Verkaufszahlen Monat für Monat immer neue Superlative abringen müssen ohne BMW absolut näher rücken zu können.

    Ich muss aber auch zugeben, dass ich die Qualität eines Interviews bisweilen mehr an den Fragen als den Antworten festmache und da fällt halt hier finanzen.net glatt durch. Der Höhepunkt ist die Frage zum ‘Absturz der BMW-Aktie’ seit Sommer! Dass sich die Börse seit Sommer endgültig von der Realwirtschaft abgekoppelt hat braucht man gegenüber einem Vorstand nicht in eine Frage packen – das weiss ohnehin Jeder.

    Da sollten Einem doch durchaus klügere Fragen einfallen!

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