Das MINI Coupé bekommt Gesellschaft: Rund vier Monate nach der Vorstellung des ersten Zweisitzers von MINI folgt pünktlich zu Beginn der Cabrio-Saison 2012 im kommenden Frühjahr der neue MINI Roadster. Die mittlerweile sechste Baureihe der Marke stellt ihre Windschutzscheibe ähnlich flach in den Wind wie das Coupé, startet mit derselben Motorenpalette und bringt auch nur 30 weitere Kilogramm auf die Waage.

Im Vergleich mit dem formal viersitzigen MINI Cabrio R57 ist der konsequenter auf Fahrspaß ausgerichtete Roadster über zwei Zentimeter flacher und ganze 45 Kilogramm leichter. Einen gewissen Anteil an der Gewichtsreduzierung hat neben dem kleineren Stoffdach auch die Tatsache, dass sich dieses nur manuell öffnen und schließen lässt. Der Vorgang ist simpel gestaltet und kann auch während der Fahrt mit einer Hand erledigt werden. Genau wie das Coupé verfügt auch der neue MINI Roadster über einen elektronisch gesteuerten Heckspoiler, der bei Geschwindigkeiten über 80 km/h automatisch ausfährt. Zum Putzen und Posen lässt sich der kleine Flügel auf Wunsch aber auch bei niedrigeren Geschwindigkeiten ausfahren.

Der nutzbare Gepäckraum fällt mit 240 Liter etwas kleiner als beim Coupé (290 Liter) aus, aber für ausgedehnte Wochenendeinkäufe dürfte der MINI Roadster ohnehin selten genutzt werden. Zwischen den Vordersitzen gibt es eine 36 mal 20 Zentimeter große Klappe zum Gepäckraum, mit deren Hilfe sich notfalls auch längere Gegenstände transportieren lassen.

Wie schon das Cabrio stattet MINI auch den Roadster auf Wunsch mit dem Always Open Timer aus, der die bisher mit offenem Dach zurückgelegte Zeit misst und Vergleiche mit Freunden erlaubt. Das Dach ist ausschließlich in Schwarz erhältlich und sollte somit zu allen verfügbaren Farben passen. Geplant sind wie beim Coupé zwei uni- und sechs metallic-Lackierungen, eine weitere Individualisierung ist mit den in drei Farben erhältlichen Sport Stripes möglich.

Die Motorenpalette umfasst wie beim Coupé drei Benziner-Varianten und den 143 PS starken Diesel im MINI Cooper SD Roadster. Schwächste Variante bleibt vorerst der MINI Cooper Roadster mit 122 PS, an der Spitze steht der 211 PS starke John Cooper Works Roadster. Alle Modelle mit Ausnahme des John Cooper Works sind auch mit sechsstufigem Automatikgetriebe lieferbar.

Die wichtigsten technischen Daten (PS, 0 – 100 km/h, Vmax, Verbrauch) im Überblick:
MINI Cooper Roadster: 122 PS, 9,2 Sekunden, 199 km/h, 5,7 l/100km
MINI Cooper S Roadster: 184 PS, 7,0 Sekunden, 227 km/h, 6,0 l/100km
MINI Cooper SD Roadster: 143 PS, 8,1 Sekunden, 212 km/h, 4,5 l/100km
MINI John Cooper Works Roadster: 211 PS, 6,5 Sekunden, 237 km/h, 7,3 l/100km

Weitere Bilder folgen in wenigen Minuten!

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  • Anonymous

    Wirklich schöner Roadster! Besser geht es nicht! 

  • Torsten

    Warum nur hat man sich für die festen Überrollbügen entschieden??? In der Studie waren sie versenkt, was deutlich schicker aussah. Wirklich schade, das es sich ansonsten um ein gelungenes Fahrzeug handel, wie ich finde.     

  • Torsten

    Warum nur hat man sich für die festen Überrollbügen entschieden??? In der Studie waren sie versenkt, was deutlich schicker aussah. Wirklich schade, das es sich ansonsten um ein gelungenes Fahrzeug handel, wie ich finde.     

  • Maddy

    Ein Roadster hat Heckantrieb und unterscheidet sich noch in ein paar anderen Punkten…..

    • Anonymous

      6 Zylinder aufwärts. =)

  • Anonymous

    beim Anblick des MINI Roadster wird dem “Herr der Ringe” wieder einmal der Schaum vor dem Mund stehen!
    So etwas kann man NICHT kopieren!

    • Anonymous

      Vor allem die Mütze von dem Typen ist hitverdächtig… Wusst gar nicht das unser Steve hier Mini-Roadster-Model ist…

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