Richtfest in Leipzig: Werksausbau zur Produktion von i3 und i8 im Plan

BMW i | 26.10.2011 von 5

Nachdem BMW im März mit der Erweiterung des Werks Leipzig begonnen hat, folgte heute das Richtfest für die neue Karbon-Fertigung. BMW investiert rund 400 Millionen …

Nachdem BMW im März mit der Erweiterung des Werks Leipzig begonnen hat, folgte heute das Richtfest für die neue Karbon-Fertigung. BMW investiert rund 400 Millionen Euro in den sächsischen Standort, um das Werk zum Kompetenzzentrum Elektromobilität zu machen und baut neben einem Karbon-Presswerk auch eine Kunststoffteilefertigung, einen Karosseriebau und eine Montagehalle völlig neu.

Im Zuge dieser Investition entstehen rund 800 neue Arbeitsplätze, damit ab 2013 das serienmäßig rein elektrisch angetriebene Megacity Vehicle BMW i3 im Werk Leipzig vom Band rollen kann. Neben der rein elektrischen Variante wird es den i3 auch mit Range Extender geben, wobei ein Verbrennungsmotor von BMW Motorrad zum Einsatz kommen könnte. Ab 2014 startet mit dem Hybrid-Sportler BMW i8 ein zweites Modell mit Carbon-Karosserie, das im Werk Leipzig gebaut wird.

Selbst im Vergleich mit dem bereits mehrfach ausgezeichneten Produktionsdurchschnitt der BMW Group sollen beim Bau der i-Modelle neue Maßstäbe gesetzt werden: Der Energieverbrauch soll etwa 50 Prozent unter dem aktuellen Schnitt liegen, der Wasserverbrauch soll sogar um 70 Prozent gesenkt werden.

Die Genehmigung zum Bau von vier Windkraftanlagen mit einer Leistung von jeweils 2,5 Megawatt direkt am Werk Leipzig wurde mittlerweile erteilt, diese sollen den Strom für den Bau der Fahrzeuge liefern. Das BMW Werk Leipzig wird somit das weltweit erste Automobilwerk mit CO2-freier Stromversorgung direkt vom Werksgelände.

Frank-Peter Arndt (Produktionsvorstand): “Der Standort Leipzig wird zu einem Kompetenzzentrum zur Produktion von Elektrofahrzeugen für die gesamte BMW Group und hat damit eine besondere strategische Bedeutung für unser Unternehmen.”

Stanislaw Tillich (Ministerpräsident Sachsen): “Die Entscheidung von BMW, sein Produktionszentrum für Elektrofahrzeuge hier in Sachsen zu errichten, belegt die Attraktivität unseres Standortes vor allem im Hinblick auf die Infrastruktur und das Angebot hoch ausgebildeter Fachkräfte. Ich bin stolz und dankbar, dass BMW das weltweit modernste und innovativste Autowerk bei uns in Sachsen errichtet.”

  • Der Namenlose

    i3 mit Range-Extender? Das ist doch die erste offizielle Meldung solcher Art oder? Damit hat BMW auf einen häufig geäußerten Kritikpunkt reagiert. Man würde sich mit i3 auch mal aus der Stadt wagen:)
    Dieser Zug kam noch rechtzeitig. Wenn die Batterien in ein Paar Jahren stärker und die Ladezeiten kürzer werden, bräuchte man so etwas vielleicht nicht mehr.

    • Anonymous

      Das der Range Extender für den i3 verfügbar sein würde, ist nun seit Monaten keine Neuigkeit mehr.

      Die Kritik konzentriert sich diesbezüglich also im Moment höchstens noch darauf, dass man ihn sich – sicher teuer – dazukaufen muss und er nicht als Basisausstattung im Paket enthalten sein wird.

    • http://www.BimmerToday.de Benny
      • Der Namenlose

        Das kommt davon, wenn man manch informative Homepage erst spät entdeckt:) Danke.

  • Pingback: BMW i3: Produktion von Carbon-Teilen beginnt im Werk Landshut

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