Prodrive arbeitet an scharfer Countryman-Variante mit WRC-Look

MINI | 20.10.2011 von 7

Ein Engagement im Motorsport ist stets die ideale Basis zur Kommunikation der Sportlichkeit einer Marke und es versteht sich von selbst, dass MINI auch bei …

Ein Engagement im Motorsport ist stets die ideale Basis zur Kommunikation der Sportlichkeit einer Marke und es versteht sich von selbst, dass MINI auch bei den Verkaufszahlen vom Einsatz in der Rallye-WM profitieren möchte. Neben einem eher schwierig zu messenden Effekt auf das Image der gesamten Marke soll es künftig auch ein Straßenfahrzeug geben, das in direkten Zusammenhang mit dem Rallye-Sport gestellt wird und auf dem viertürigen Countryman basiert.

Bei der britischen AutoCar gibt es nun einige Spyshots, die direkt bei Prodrive entstanden sind und auf ein besonders heißes Paket hoffen lassen. Prodrive ist verantwortlich für den Einsatz des MINI John Cooper Works WRC bei der Rallye-WM und hat die komplexe Allrad-Technik praktisch im Alleingang entwickelt. Dass die Gemeinsamkeiten mit der Serie beim Rallye-Auto praktisch nicht vorhanden sind, versteht sich mit Blick auf das Wettbewerbsumfeld von selbst.

Falls man aus den Bildern des weißen Countryman mit großem Heckflügel schließen kann, dass Prodrive an der Entwicklung des heißen Countryman beteiligt ist, verspricht dies in jedem Fall relativ komplexe Veränderungen gegenüber der Serie und somit ein Fahrzeug, dass sich nicht nur längsdynamisch und optisch vom normalen MINI Cooper S ALL4 Countryman mit 184 PS abhebt.

So gut wie sicher ist, dass der Countryman John Cooper Works über den 211 PS starken Vierzylinder mit TwinScroll-Aufladung verfügt, der auch die anderen JCW-Modelle antreibt. Die AutoCar spekuliert sogar über eine Variante mit mehr als 230 PS, was mit Blick auf den Hubraum von 1,6 Liter und die gewünschte Dauerhaltbarkeit aber abzuwarten bleibt. Schon mit Blick auf die Positionierung des Fahrzeugs ist außerdem davon auszugehen, dass der bei Prodrive nachgewürzte Countryman über den Allradantrieb ALL4 verfügt, vielleicht sogar in einer schärferen und hecklastiger ausgelegten Variante.

  • Anonymous

    achja….ob sich das bei einem countryman wirklich auszahlt?
    ein diesel mit 230ps+ wär da aus meiner Sicht weit besser aufgehoben – denn Sportlichkeit wurde ihm sowieso nicht in die Wiege gelegt…

    • Anonymous

      Ich finde schon, dass man aus dem Countryman etwas machen kann. Entsprechendes Fahrwerk rein, Allrad hecklastig ausgelegt, ev. noch etwas abgespeckt (Sportsitze, Felgen; Rückbank raus) – ähnlich wie beim GP2.

      Chris

      • Anonymous

        Ich stimme dir da zu (lecker!), aber 230 PS finde ich bei dem Motor schon etwas zu krass für den Alltagsgebrauch.

        • Anonymous

          Naja, der GP2 hatte auch schon 217, noch mit dem älteren Motor wenn ich mich nicht irre. Und für den Alltagsgebrauch einer Hausfrau (nicht abwertend gemeint) oder eines Pendlers wird er nicht gedacht sein.

          Chris

          • Anonymous

            Ja, aber der war schon leistungsgesteigert, da müsste man also noch eine Schippe drauflegen. Wie gesagt, ich fände es lecker, wäre aber skeptisch was die Standfestigkeit angeht.

  • Lytinwheedle

    Als Autodesigner so einen schwammigen Fettsack-Mini auf sportlich trimmen zu muessen muss viel Wuerde und Nerven kosten…

    • All4

      Was für eine Aussage, sehr differenziert 😉 Auch der X5/6M geht nicht schlecht, oder?
      Abgesehen davon: im Vergleich zum Clubman/Hatch ist der CM relativ gesehen nicht gerade fett: ca. 150kg für Allrad, mehr Platz als ein Golf, der auch nicht leichter ist. Denke, das Designteam des Golf hatte weniger Spass!?! 
      Und falls Du noch keinen gefahren sein solltest: von schwammig kann keine Rede sein. Der Schwerpunkt ist relativ niedrig, Einlenkverhalten vollkommen neutral, direkt, auf kurvigen Bergstrassen wird ein Clubman S einem All4 eher nicht enteilen, bei Nässe/Feuchtigkeit hat der Fronttriebler keine Chance….

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