BMW-Personalvorstand Krüger hält wenig von einer Frauenquote

Sonstiges | 18.10.2011 von 9

Die Frauenquote für große Unternehmen ist derzeit eines der wichtigsten Themen in den deutschen Nachrichten und darf in keiner Sendung fehlen. Für beide Standpunkte gibt …

Die Frauenquote für große Unternehmen ist derzeit eines der wichtigsten Themen in den deutschen Nachrichten und darf in keiner Sendung fehlen. Für beide Standpunkte gibt es nachvollziehbare Argumente, weshalb das Thema kontrovers diskutiert werden kann und man kaum von “richtig” oder “falsch” sprechen kann.

Da auch die BMW Group von einer entsprechenden Neuregelegung betroffen wäre, hat sich nun auch Personalvorstand Harald Krüger gegenüber der taz zum Thema Frauenquote geäußert und dabei seine Ablehnung zum Ausdruck gebracht. Im Zentrum von Personalentscheidungen müssen seiner Meinung nach auch künftig Qualifikation und Persönlichkeit stehen, das Geschlecht könne nicht zum ausschlaggebenden Faktor gemacht werden.

Für die Zukunft rechnet BMW durchaus mit mehr Frauen auf Führungspositionen, diese müssten aber genau wie Männer den langen Weg durch die einzelnen Ebenen des Unternehmens bestreiten und könnten nicht mit einem Einstieg auf Führungsebene rechnen.

Ausdrücklich lehnt es Krüger ab, kompetente und für ihre Position geeignete Männer zu entlassen, um künstliche Quoten zu erfüllen. Das komplette Gespräch mit Harald Krüger gibt es direkt bei der taz.

  • BMW-Fan

    Das hier ist sicher nicht die Plattform, um das Thema zu diskutieren. Hier geht es um Autos und nicht um Politik (Gott sei Dank!).

    Aber für die Interessierten: Es lohnt sich etwas genauer zu überlegen, was der Effekt diverser Politikmassnahmen wirklich ist: http://www.youtube.com/watch?v=hsIpQ7YguGE

  • Ineverfeltsotight

    Recht hat er.

  • Jerome Reuter

    Absolut richtig.

  • Hcabaumann

    Vollkommen richtig. Posten sollten nach dem Leistungsprinzip vergeben werden und nicht nach dem Geschlecht!

    • Anonymous

      “Posten sollten nach dem Leistungsprinzip vergeben werden..”

      Jau aber das werden sie meist auch nicht. -> Nepotismus

      Ich bin allerdings auch gegen eine Frauenquote, zumal diese ja nur in den Dax-30 Unternehmen vorgeschrieben wäre. Eine wundervolle Luftnummer der Politik, um von den wirklichen Problemen des Landes abzulenken.

  • Anonymous

    Ich frage mich wirklich manchmal ob dieses Land sonst keine Probleme hat, ausser dass in 30 großen Unternehmen eine Handvoll Frauen in die Vorstände kommt. Was für eine Resourcenverschwendung! Die Energie sollte Frau Schröder lieber darauf verwenden sich um die Frauen zu kümmern, die wirklich benachteiligt sind und wo man vermutlich mit weniger Aufwand viel mehr für die Menschen erreichen kann.

    Ganz abgesehen davon glaube ich nicht, dass irgendeiner Frau mit einer Quotenregelung wirklich geholfen wäre. Eigentlich würde ich es eher als diskriminierend empfinden, wenn eine Frau nicht aufgrund ihrer Leistung im Vorstand sitzt und dann hinter vorgehaltener Hand als Quotenfräulein bezeichnet wird.

    Insofern kann ich die Einstellung von BMW sehr gut nachvollziehen.

  • Jerome Reuter

    Ich kann nicht für die Wirtschaft, sondern für den Bereich öffentlicher Verwaltung sprechen. Und da erwies sich die Frauenquote mancherorts als heftiger Eingriff in den Wertschöpfungsstandard – um es mal vorsichtig auszudrücken. Aber das ist nur meine Meinung und delegitimert sicher das Ansinnen nicht zur Gänze. Es ist ein Politikum. Und gerade deshalb skeptisch und nicht als Wundertüte zu betrachten. 

  • Anonymous

    Ganz großes Kino… als ob es nichts wichtigeres gäbe…

  • Atom Heart Mother

    Naja, unser lieben unfähigen, korrupten, durch Lobbyisten beeinflussbaren und mit üppigen Diäten & Pensionen ausgestatteten Politiker haben halt zuviel Tagesfreizeit…

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