Hartge H35d feiert Klassensieg bei Leserwahl im Hartge-Jubiläumsjahr

BMW 5er | 13.10.2011 von 3

Schon seit 40 Jahren befasst sich Herbert Hartge in Beckingen mit der Frage, wie er die Fahrzeuge aus München noch sportlicher machen kann. Nicht selten …

Schon seit 40 Jahren befasst sich Herbert Hartge in Beckingen mit der Frage, wie er die Fahrzeuge aus München noch sportlicher machen kann. Nicht selten war die Antwort auf diese Frage der Einsatz eines großen und besonders leistungsstarken Motors in einer möglichst kleinen und daher leichteren Karosserie, beispielsweise im Fall der Kombination von BMW M3 E46 und sogar BMW 1er E87 mit einer überarbeiteten Variante des V8-Triebwerks aus dem BMW M5 E39.

Zum 40. Geburtstag darf man sich in Beckingen nun über ein besonderes Geschenk freuen, denn die auf dem BMW 535d F10 basierende Limousine Hartge H35d konnte bei der sport auto-Leserwahl 2011 die Kategorie der Tuningautos mit Dieselmotor für sich entscheiden.

Der H35d basiert auf der mittlerweile durch eine 13 PS stärkere Variante ersetzten Version des 535d mit serienmäßigen 300 PS und leistet nach der Kraftkur 354 PS. Das maximale Drehmoment klettert von 600 auf 700 Newtonmeter und liegt bereits bei 1.800 U/min an – 300 Umdrehungen später als bei der Serie, aber deren 600 Newtonmeter dürfte der H35d auch bei 1.500 U/min überbieten. Der mit 6,1 Liter gute, aber vom neuen 535d dennoch um knapp zehn Prozent unterbotene Normverbrauchswert bleibt vom Tuning in Beckingen unberührt.

Hartge verspricht, dass der H35d den Sprint auf 100 km/h in 5,2 Sekunden und somit fünf Zehntel schneller als die Serie absolvieren kann, bis 200 soll der getunte 5er der Serie sogar 5,2 Sekunden abnehmen. Demnächst will Hartge auch eine Aufhebung der elektronischen Geschwindigkeitslimitierung bei 250 km/h anbieten, noch ist diese Option aber nicht verfügbar.

Die Bilder zeigen den H35d mit Sportfedernsatz inklusive 10 Millimeter Tieferlegung, dem Radsatz “Classic 2” in 21 Zoll, Außenspiegelkappen aus Carbon sowie einem Edelstahlnachschalldämpfer mit vier Endrohren von jeweils 80 Millimeter Durchmesser.

(Bilder & Infos: Hartge)

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