Bereits vor rund drei Wochen berichteten wir unter Berufung auf den Spiegel, dass die BMW Group derzeit Gespräche mit dem US-Autobauer General Motors führt und es dabei vor allem um die Lieferung von Motoren geht. Diese Gerüchte, zu denen keiner der beiden Autobauer bisher offiziell Stellung nehmen wollte, erhalten nun neue Nahrung durch einen Beitrag des US-Magazin Forbes, das allem Anschein nach ebenfalls von derartigen Gesprächen erfahren hat.

Die BMW Group hat in den letzten Monaten bereits Verträge über die Lieferung von Motoren mit Saab, Carbon Motors und Fisker Automotive abgeschlossen. Für BMW ist es dank der deutlich höheren Stückzahlen einfacher, die Kosten für die Entwicklung der Motoren einzuspielen und Gewinne zu realisieren.

Das Interesse von GM richtet sich laut Forbes sowohl auf Otto- als auch auf Dieselmotoren von BMW, eine Verbindung mit der Achtgang-Automatik von ZF wäre in diesem Zusammenhang zumindest keine Überraschung. General Motors könnte so auf einen Schlag äußerst wettbewerbsfähige und vor allem sparsame Antriebsstränge einkaufen, die den GM-Marken die Erfüllung der ab 2015 greifenden strengeren US-Standards erlauben würden.

Für BMW ist laut Forbes vor allem die Erfahrung der Amerikaner mit dem Chevrolet Volt respektive Opel Ampera von Interesse, denn dessen Antriebsstrang könnte in ähnlicher Form durchaus auch künftige Modelle der Submarke BMW i antreiben. In diesem Zusammenhang hat sich BMW bereits vor einigen Monaten die Dienste von Frank Weber gesichert, der bei General Motors für die Entwicklung des Volt beziehungsweise des Ampera verantwortlich war.

(Quelle: Forbes via BMWblog.com)

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