Erster Tuner wagt sich an den F20: Der neue BMW 1er von AC Schnitzer

BMW 1er | 22.09.2011 von 9

Derzeit präsentiert BMW den neuen 1er vom Typ F20 erstmals öffentlich auf der Frankfurter IAA 2011, zeitgleich zeigt auch AC Schnitzer als erster Tuner schon …

Derzeit präsentiert BMW den neuen 1er vom Typ F20 erstmals öffentlich auf der Frankfurter IAA 2011, zeitgleich zeigt auch AC Schnitzer als erster Tuner schon erste Bilder vom modifizierten Modell.

Zunächst beschränken sich die Maßnahmen auf eher kosmetische Veränderungen, da die finale Entwicklung von Leistungssteigerungen, markant tönenden Endschalldämpfern, präziseren Fahrwerken und Auftrieb reduzierenden Spoilern momentan noch auf Hochtouren läuft. Dennoch lässt sich anhand des gezeigten, Mineralgrau metallic lackierten 118d erkennen, was auf die Fans der Tuningprodukte aus Aachen wartet.

Das Heck trägt bereits den Modellschriftzug ACS1 1.8d, so dass wir davon ausgehen, dass hier schon mehr als die serienmäßigen 143 PS werkeln. Im Vorgängermodell erzeugte die Leistungssteigerung knapp 30 zusätzliche PS, wovon auch im F20 auszugehen ist. Zudem wirkt das Fahrwerk mit bündigem Abschließen von Reifen und Kotflügel tiefer als bisher vom neuen 1er bekannt.

Für den neuen 1er sind bei dem Tuner aus Aachen Felgen mit bis zu 19 Zoll Durchmesser erhältlich, Topmodell ist hier derzeit das geschmiedete Rad vom Typ VIII. Die rundum 8,5J x 19 Zoll messende Felge wiegt nur 8,3 kg und ist damit etwa ein Drittel leichter als das entsprechende Gegenstück von BMW Performance. Das Reifenmaß beträgt 225/40 R 19. Die Felgen vom Typ IV werden auch in 18 Zoll mit derselben Breite angeboten.

Der Innenraum lässt sich mit den von AC Schnitzer bekannten Accessoires wie Schaltknauf, Pedalerie aus Aluminium und neu designtem iDrive-Controller variieren. Für einen markanteren Heckabschluss kann der 1er-Fahrer in spe eine Auspuffblende bestellen.

Besonders interessant dürfte für die Sportfans auch eine getunte Version des zukünftigen BMW 125i F20 mit aufgeladenem Vierzylinder werden. Vielleicht gibt es für diesen dann neben einer spürbaren Mehrleistung für den Spaß bei Trackday-Veranstaltungen auch ein mechanisches Sperrdifferential, eine standfeste Bremsanlage und die im Augenblick im 1er M Coupé auf der IAA gezeigt Schalensitze.

(Bilder & Infos: AC Schnitzer)

  • Pingback: Anonymous()

  • Anonymous

    Endlich stimmt die Fahrwerkshöhe, sowie die Felgengröße. Alles unter 18/19 Zoll sieht ohne Tieferlegung irgendwie verloren in den großen Radhäusern aus. Über das Felgendesign kann man sich allerdings streiten – da hat BMW paar schönere Felgen im Angebot.

  • Marius

    Hässliches Auto trifft hässlichen Tuner. Die perfekte Mischung

    • Anonymous

      Ich dachte, nur Gegensätze ziehen sich an?

    • BMW-Fan

      Absolut! Die ganze Front ist völlig unstimmig, wie ein schlechter Photoshop-Entwurf. Auch das Heck weiss einfach nicht zu überzeugen.

      Vor die Wahl gestellt, ich würde lieber noch einmal das alte Modell kaufen.

  • Jerome Reuter

    In der neuen ams ist ein Test mit dem F20 drin. Da sieht er -bis auf die Front- weit besser aus als auf den Werbeaufnahmen. Aber das Scheinwerferdesign ist und bleibt (auch nachdem ich es mir auf der IAA live anschauen konnte) nach meiner Meinung unfassbar hässlich. Es muss doch irgendeinen Tuner geben, der sich dieser Baustelle annehmen könnte? Wenn man sich anschaut, was Mantzel in den 80ern aus einem Ascona oder Manta gemacht hat, dann dürfte es doch eine Kleinigkeit sein, dem Einser einen weniger dummen Gesichtsausdruck zu verpassen.. 

  • BMWcult

    In echt schaut er einwandfrei aus,auf den Bildern wirkt die massive spitzzulaufende Front überhaupt nicht. Auch die Nieren sehen im Original größer aus. Das passt schon!

  • Guest

    Zitat aus dem Artikel: “Besonders interessant dürfte für die Sportfans auch eine getunte Version des zukünftigen BMW 125i F20 mit aufgeladenem Vierzylinder werden. Vielleicht gibt es für diesen dann neben einer spürbaren Mehrleistung für den Spaß bei Trackday-Veranstaltungen auch ein mechanisches Sperrdifferential, ……”

    Aus der mechanischen Sperre wird wohl leider nichts! Der neue 1er hat nämlich ein NICHT abschaltbares “elektronisches Sperrdifferential”, was nichts anderes heißt, als dass die Traktionskontrolle nicht abschaltbar ist. Eine zwangsweise Spaßbremse also……
    Ich kann aus Erfahrung sagen, dass Traktionskontrollen immer schon einbremsen, bevor die mechanische Sperre überhaupt zum Zuge kommt. 

    Die Hoffnung, dass ein renommierter Tuner sich trauen wird, den Elektronik-Krams abschaltbar zu machen dürften stark gegen null gehen. So ist es jedenfalls bei anderen Marken wie Mercedes. Und so ist es auch im Falle eines 135i, der auch schon nicht mehr von der Leine durfte. 

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