Reithofer zur FAS: BMW bleibt Nummer 1, i8 kostet über 100.000 €

News | 20.09.2011 von 11

Die letzten Wochen haben eine ganze Reihe von Ankündigungen in Sachen Verkaufszahlen für die nähere und fernere Zukunft gesehen, wobei Ingolstadt und Stuttgart die Spitzenposition …

Die letzten Wochen haben eine ganze Reihe von Ankündigungen in Sachen Verkaufszahlen für die nähere und fernere Zukunft gesehen, wobei Ingolstadt und Stuttgart die Spitzenposition im Premiumsegment für sich beansprucht haben. In einem interessanten Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hat BMW-Chef Dr. Norbert Reithofer nun auf die Zahlen der Wettbewerber reagiert und seinerseits verkündet, im Jahr 2020 definitiv mehr als zwei Millionen Einheiten verkaufen und somit die klare Nummer 1 unter den Premiummarken bleiben zu wollen.

Außerdem sprach Dr. Reithofer zum Preis des Hybrid-Sportlers BMW i8, zu dem wir bisher keine konkreten Angaben gehört haben. Demnach wird der innovative Sportwagen mit Carbon-Fahrgastzelle nicht für unter 100.000 Euro zu haben sein und dementsprechend exklusiv bleiben. Wie weit der i8 besagte Marke überbieten wird, bleibt weiterhin unklar.

Den kolportierten Preis von etwa 40.000 Euro für das Megacity Vehicle BMW i3 bestätigt Reithofer zwar nicht explizit, verteidigt ihn aber indirekt: Schon heute würden viele Fahrzeuge der Marke MINI zu Preisen über 35.000 verkauft, was die prinzipielle Bereitschaft zur Zahlung derartiger Preise für Premium-Kleinwagen beweisen würde. Gegenüber einem MINI hebt sich ein BMW i3 natürlich noch deutlich stärker von der automobilen Masse ab, mit Hilfe von Sonderausstattungen wird sich aber auch dessen Grundpreis deutlich erhöhen lassen.

Für die nächsten Jahre erwartet Reithofer ein starkes Wachstum im Kompaktsegment, das heute schon für etwa 30 Prozent der Verkaufszahlen der BMW Group verantwortlich ist. Künftig soll dieser Anteil auf etwa 40 Prozent ansteigen, wozu neben der größeren Vielfalt bei MINI auch die BMW-Modelle mit Frontantrieb beitragen sollen.

Das komplette und absolut lesenswerte Interview gibt es direkt bei der FAZ.

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