Fisker plant drei Nina-Ableger mit aufgeladenem Vierzylinder von BMW

Sonstiges | 8.09.2011 von 13

Nein, dieses Bild zeigt nicht die Front eines BMW – wir sehen einen Teil der Front des Fisker Karma. Bei diesem Modell handelt es sich …

Nein, dieses Bild zeigt nicht die Front eines BMW – wir sehen einen Teil der Front des Fisker Karma. Bei diesem Modell handelt es sich um einen viertürigen Sportwagen mit Elektroantrieb und Range Extender, der sportliche Fahrleistungen mit niedrigem Verbrauch kombinieren soll. Zwei im Heck des Fahrzeugs untergebrachte Elektromotoren treiben das Fahrzeug an und bei Bedarf in 5,9 Sekunden auf 60 Meilen pro Stunde, zur Erhöhung der Reichweite ist in der Front ein 2,0 Liter großer und 260 PS starker Turbomotor von General Motors verbaut.

Trotz eines Tankvolumens von nur 36 Litern ergibt sich eine beachtliche Reichweite, denn der Normverbrauch liegt trotz einer Systemleistung von 403 PS bei nur 2,4 Litern auf 100 Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 201 km/h limitiert, aber außerhalb Deutschlands dürfte diese Einschränkung kaum von Belang sein. Unterm Strich ergibt sich ein sparsamer Sportwagen mit faszinierendem Design, der perfekt zum Beruhigen des grünen Gewissens ist, ohne ernsthafte Einschnitte zu verlangen.

Vor einigen Tagen berichteten wir, dass Fisker für seine Nina-Reihe Motoren von BMW beziehen wird und unmittelbar vor der IAA hat Fisker-COO Robert Koehler einige weitere Details verkündet. Demnach handelt es sich beim Fisker Nina nicht um einzelnes Fahrzeug, sondern um eine ganze Modellreihe mit insgesamt drei Karosserievarianten. Bei der ersten Variante soll es sich um eine viertürige Mittelklasse-Limousine handeln, die bereits Ende 2012 bei den Händlern stehen und in den USA etwa 50.000 Dollar kosten soll – zu diesem Preis erhält man dort beispielsweise auch eine BMW 535i Limousine.

Was genau von den anderen beiden Nina-Varianten zu erwarten ist, bleibt abzuwarten, aber sowohl ein klassisches Coupé als auch ein Cabrio sind auf jeden Fall denkbar. Ein Kombi oder Touring ist mit Blick auf die mangelnde Nachfrage außerhalb Europas eher unwahrscheinlich.

Als Range Extender wird bei der Nina-Reihe ein aufgeladener Vierzylinder von BMW zum Einsatz kommen, bei dem es sich vermutlich um eine Variante des N20B20 mit 2,0 Litern Hubraum handeln wird.

(Bilder: Fisker Automotive | Quelle: MotorTrend.com)

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