Ab Herbst 2011: BMW X3 xDrive20i und X3 xDrive35d erweitern Angebot

BMW X3 | 21.07.2011 von 9

Der BMW X3 F25 sorgt derzeit mit hervorragenden Verkaufszahlen immer wieder für breites Grinsen in München, denn offenbar hat man mit der in den USA …

Der BMW X3 F25 sorgt derzeit mit hervorragenden Verkaufszahlen immer wieder für breites Grinsen in München, denn offenbar hat man mit der in den USA gebauten zweiten Generation des Geländewagens den Geschmack der Kunden sehr gut getroffen. Bisher konnte Audi allerdings dennoch mehr Einheiten vom ähnlich positionierten Audi Q5 absetzen, weil man einen entscheidenden Vorteil genoss: Bei BMW erfüllt der ebenfalls sehr gut laufende X1 die Anforderungen der meisten Kunden, weshalb man sich den Schritt zum größeren X3 genau überlegt.

Audi bot bisher keinen Geländewagen unterhalb des Q5 an, was einer der Gründe für dessen großen Erfolg ist. Mit der Markteinführung des Q3 erhält insofern nicht nur der BMW X1 einen neuen Wettbewerber, auch der Q5 muss sich neu beweisen und die Audi-Kundschaft davon überzeugen, dass er tatsächlich einen relevanten Mehrwert gegenüber dem kleineren Q3 bietet.

Unabhängig von den Wettbewerbern arbeitet man aber auch in München daran, die eigenen Modelle stets auf dem neuesten Stand zu halten. Das wird ab Herbst auch Auswirkungen auf den X3 haben, denn hier werden mit dem Modelljahr 2012 auch zwei neue Motoren Einzug halten.

Speziell für Fahrer, die nicht besonders viele Kilometer pro Jahr zurücklegen und für die sich ein Diesel daher nicht rechnet, dürfte der neue Einstiegs-Benziner X3 xDrive20i mit aufgeladenem Vierzylinder N20 interessant sein, denn bisher begann die Palette der Ottomotoren erst mit dem 258 PS starken und 45.950 Euro teuren BMW X3 xDrive28i. Dieser wird nach unseren Informationen weiterhin angeboten und zunächst nicht durch die 245 PS starke Ausbaustufe des N20 ersetzt.

Der BMW X3 xDrive20i F25 leistet 184 PS und stellt zwischen 1.250 und 4.500 U/min ein maximales Drehmoment von 270 Newtonmeter zur Verfügung. Die Fahrleistungen dürften somit in etwa auf dem Niveau des BMW X3 xDrive20d liegen, der bereits seit dem Modellstart angeboten wird.

Während die Palette der Ottomotoren am unteren Ende erweitert werden soll, scheint man bei den Selbstzündern einen Bedarf nach noch mehr Leistung ausgemacht zu haben: Oberhalb des 258 PS starken BMW X3 xDrive30d bringt BMW nach unseren Infos ab Herbst auch den doppelt aufgeladenen X3 xDrive35d auf den Markt, der dann gleich über die neueste und 313 PS starke Ausbaustufe des Biturbo-Reihensechszylinders verfügen dürfte.

Sobald es detaillierte Infos zu Verbrauch, Preisen und Fahrleistungen der neuen Modelle gibt, werden wir natürlich darüber berichten.

9 responses to “Ab Herbst 2011: BMW X3 xDrive20i und X3 xDrive35d erweitern Angebot”

  1. V12TDI says:

    Der 30sd war schon ein prima Teil im alten X3, der Neue macht den anfangs “langweiligen” X3 umso interessanter. Auch wenn mir die Kiste zu klein ist, ich find die Möglichkeit eines so starken Diesels in der Klasse fahren zu können ordentlich.
    Allerdings wundert mich jedesmal, warum BMW nicht denkt, dass die Fahrer von X5/X6/5er nicht ärgern, wenn der kleinere der Familie den besten und stärksten Bi-Turbo-Diesel bekommt…?

    • Benny says:

      Für die Fahrer von X5, X6 und 5er gibts doch im Lauf des nächsten Jahres ein anderes Triebwerk, das den Biturbo im X3 recht blass aussehen lässt 😉

      • V12TDI says:

        Na das ist aber Quatsch, kannst doch nicht sagen, bloß weil die einen “50d” rausbringen, ärgern sich die 35d Besitzer nicht mehr, oder weil der 35d der großen Modelle schwächer ist als im X3, nehmen die sich gleich nen 50d.
        Klar, warum ärgern mich die mini-PS beim 530i, nehm ich doch den 550i …. der hat mehr… oO ..kostet ja nix zusätzlich…
        Hatte ich beim 335d damals gleich zum Anfang, regte sich nen 5er Besitzer bei mir auf, was BMW einfällt, bei meiner kleinen Hütte ( im Vergleich zu seinem ) nen 280er Tacho zu verbauen, wo doch der 5er nur nen 260er hatte…..
        Für mich kommt das alles sehr unorganisiert rüber. Gerad erst bekommen X5 & Co. den 306 PSler, da kriegt kurze Zeit drauf der X3 den besseren. Gerad bringt BMW den 530d raus, kommt kurze Zeit später der 530xd mit neuem Motor raus. 2.8i Gemehre mal ganz außen vor gelassen….
        Also entweder blicke ich die Strategie nicht… oder das ist echtes Wirrwarr…

    • Ich weiß nicht wo das Problem ist? Mit diesem Motor setzt sich BMW von seinen Mitbewerbern stak ab. Also verbaut man ihn einerseits aus Prestige, andererseits auch weil es dafür, einen wenn auch sehr kleinen Absatzmarkt dafür gibt, der die Entwicklungskosten wieder herein holt. Ausserdem wäre doch BMW blöd, wenn es eben diesen Markt gibt, die Gewinne nicht mitzunehmen.
      Ein X6 40d Käufer wird andere Probleme haben als sich Gedanken zu machen, warum der Motor in einen anderen Fahrzeug auch angeboten wird. Sollte er trotzdem einen exclusiven Motor wollen, muss er halt zum 50er greifen. Bei so einer Fahrzeugklasse und den Kosten für Abschreibung/Leasing sind die Spritkosten eh von untergeordneter Natur.
      So auch der alte 258PS 3l Motor. War in allen Modellen von BMW vertreten. Vom 1er (sogar stärker) über den X5 bis in den 7er. Das nennt man Verkaufspoltik und BMW hat nunmal das beste Motorenprogramm, also warum die seinen Kunden vorenthalten?

  2. Naja, Preisliste ist bei BMW.de schon seit ner Woche abrufbar^^
    Hab mich schon gewundert, wieso hier  nichts drüber geschrieben wird.
    Der 20i kostet 37.600€ und verbraucht 7.9l
    Der 35d kostet 54.500€ und verbraucht 6.1l, har aber die 8 Gang Automatik in Serie.

  3. Guest says:

    xDrive20i:
    Beschleunigung: 8,3s, Höchstgeschwindigkeit: 210, Verbrauch kombiniert: 7,9l, CO²: 184g, UPE: 37.600 EUR

    xDrive35d:
    Beschleunigung: 5,8s, Höchstgeschwindigkeit: 240, Verbrauch kombiniert: 6,1l, CO²: 162g, UPE: 54.500 EUR

  4. John says:

    Kommt eigentlich die Aktive Geschwindigkeitskontrolle zumindest noch in den 6-Zylindern des X3?

  5. Anonymous says:

    Also ich glaube nicht dass der Grund für die etwas geringeren Verkaufszahlen des X3 vs Q5 durch die interne Konkurrenz des X1 gegeben ist.
    Bekanntlich liegen die Lieferzeiten des X3 derzeit bei fast 12 Monaten und dieses ist wiederum eindeutig durch die fehlenden Produktionskapazitäten in Spartanburg bestimmt. Das Werk ist voll ausgelastet – jeder weitere X3 würde automatisch Stückzahlen beim X5/X6 kosten. BMW kann also z.Zeit die Kundennachfrage beim X3 nicht befriedigen.
    Das tut im Übrigen der Marge gut – derzeit gehen neue Kaufverträge beim Händler i.d.R. nicht mit über 5% Nachlass raus – warum auch!

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