Weitere Infos zu BMW Z4 sDrive20i und sDrive28i E89 ab Herbst 2011

BMW Z4 | 13.07.2011 von 11

Die neuen Motoren für den BMW Z4 Roadster E89 waren bei uns schon vor ein paar Tagen Thema, damals konnten wir aber noch nicht alle …

Die neuen Motoren für den BMW Z4 Roadster E89 waren bei uns schon vor ein paar Tagen Thema, damals konnten wir aber noch nicht alle relevanten Daten zu den neuen Varianten Z4 sDrive20i und Z4 sDrive28i liefern. Mittlerweile kennen wir sowohl das Gewicht der beiden neuen Modelle mit aufgeladenem Vierzylinder als auch die Deutschland-Preise.

Ähnlich wie im Fall des neuen BMW X1 xDrive28i hält sich die Reduzierung des Fahrzeuggewichts in Folge des Wechsels von sechs auf vier Brennkammern in überschaubaren Grenzen: Brachte der Z4 Roadster bisher in seiner leichtesten Ausprägung als sDrive23i mit manuellem Getriebe 1.480 Kilogramm auf die Waage – inklusive 90 Prozent Tankfüllung sowie 75 Kilogramm für Fahrer & Gepäck – sinkt dieser Wert nun um 10 auf 1.470 Kilogramm. Der Wert für Modelle mit Automatikgetriebe – bisher mit sechs, ab Herbst mit acht Schaltstufen – sinkt ebenfalls um 10 auf nun 1.495 Kilogramm.

Die Fahrleistungen des neuen Einstiegsmodells Z4 sDrive20i mit 184 PS und 2,0 Litern Hubraum fallen mit 6,9 Sekunden etwas schlechter aus als beim Vorgänger sDrive23i (6,7 Sekunden), dafür sinkt aber auch der Normverbrauch um rund 20 Prozent auf 6,8 Liter – unabhängig davon, ob es sich um einen Z4 mit manuellem Getriebe oder mit der neuen Achtgang-Automatik handelt.

Die bisher stärkste Ausbaustufe des N20B20 sorgt im BMW Z4 sDrive28i für Vortrieb und muss dort inklusive Fahrer und Gepäck 1.475 Kilogramm bewegen – 15 Kilogramm weniger als der Z4 sDrive30i mit Reihensechszylinder-Saugmotor auf die Waage brachte. Mit Automatik wiegt der neue Z4 sDrive28i 1.495 Kilogramm und liegt somit 10 Kilogramm unter dem Vorgänger. Auch hier sinkt der Verbrauch um rund 20 Prozent auf 6,8 Liter im ECE-Zyklus – gleichzeitig konnte der Wert für den Sprint auf 100 km/h um eine Zehntelsekunde auf 5,6 Sekunden verbessert werden.

Die beiden neuen Vierzylinder mit jeweils 1.997 Kubikzentimetern Hubraum unterscheiden sich primär in den Bereichen Einspritz- und Aufladetechnik, was zu den beiden aktuell verfügbaren Leistungsstufen mit 184 und 245 PS führt. Nach unseren Informationen wird in absehbarer Zeit noch eine dritte Variante mit 218 PS für ausgewählte Baureihen nachgeschoben.

Alle drei Varianten zeichnen sich durch die Direkteinspritzung High Precision Injection, die TwinPower-Aufladung nach dem TwinScroll-Prinzip, die variable Nockenwellensteuerung Doppel-Vanos und die variable Ventilsteuerung Valvetronic aus und verkörpern somit bestmöglich den aktuellen Stand in Sachen Motorenbau.

Die moderne Aufladung ermöglicht nicht nur ein deutlich höheres Drehmoment als bei den bisherigen Saugmotoren, sondern stellt dieses auch in einem deutlich breiteren Bereich zur Verfügung. Der neue Basismotor bietet sein maximales Drehmoment von 270 Newtonmeter zwischen 1.250 und 4.500 U/min und somit in jedem für den Alltag relevanten Drehzahlbereich. Sogar noch beeindruckender fallen die Werte des Z4 sDrive28i aus, denn hier liegen 350 Newtonmeter zwischen 1.250 und 4.800 U/min an.

Um Laufruhe auf dem für Vierzylinder höchstmöglichen Niveau zu halten hat man sich in München ebenfalls viele Gedanken gemacht und erhofft sich von höhenversetzt positionierten Ausgleichswellen und einem in das Zweimassenschwungrad integrierten Fliehkraftpendel eine spürbare Reduzierung der Drehungleichförmigkeiten im niedertourigen Bereich. So gerüstet sollen die aufgeladenen Vierzylinder eine unaufdringliche und sportliche Akustik bieten, das Niveau der bisherigen Reihensechszylinder dürfte allerdings unerreicht bleiben.

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