BMW M3 SK II von G-Power erreicht 333 km/h beim AMS-Event in Nardo

BMW M3 | 12.07.2011 von 12

Wie schon im Vorjahr hat BMW-Tuner G-Power auch in diesem Jahr am Highspeed-Event der Auto Motor und Sport im süditalienischen Nardo teilgenommen und während man …

Wie schon im Vorjahr hat BMW-Tuner G-Power auch in diesem Jahr am Highspeed-Event der Auto Motor und Sport im süditalienischen Nardo teilgenommen und während man 2010 noch mit technischen Problemen zu kämpfen hatte, lief der grundlegend überarbeitete M3 mit Kompressor-Kit in diesem Jahr wie ein Uhrwerk. Im Gegensatz zu allen anderen Tunern reiste G-Power-Geschäftsführer Christian Stöber auf eigener Achse nach Nardo und demonstrierte somit das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der eigenen Technik.

Mit Hilfe eines Kompressors von ASA konnte G-Power die Leistung um satte 150 auf nun 570 PS steigern und auch das maximale Drehmoment kletterte kräftig von zuvor 400 auf nun 565 Newtonmeter. Im Vergleich zur Serie bietet der BMW M3 SK II Sporty Drive aber nicht nur eine deutlich erhöhte Spitzenleistung, sondern vor allem eine grundlegend andere Charakteristik mit erheblich mehr Reserven im unteren und mittleren Drehzahlbereich.

Auf dem Hochgeschwindigkeits-Oval erreichte der vom Geschäftsführer persönlich gefahrene G-Power M3 SK II trotz einer Außentemperatur von 29° C letztlich eine Höchstgeschwindigkeit von 333,29 km/h und war somit das drittschnellste Auto im diesjährigen Test, wobei die beiden schnelleren Fahrzeuge mit 900 respektive 1.028 PS erheblich stärker aufgestellt waren. Mit einem länger übersetzten Getriebe wäre laut dem in Aresing ansässigen Tuner sogar eine Geschwindigkeit von mehr als 340 km/h möglich gewesen.

Seine Höchstgeschwindigkeit erreichte der Kompressor-M3 in einer Konfiguration, die so ohne jede Einschränkung auch für Endkunden erhältlich ist und auf Michelin Pilot Super Sport-Bereifung mit Straßenzulassung. Nicht ganz zufrieden zeigte sich Christian Stöber im Anschluss über die ermittelten Beschleunigungswerte, aber offenbar gab es hier einen Defekt beim serienmäßigen Kickdown-Schalter. So benötigte der G-Power M3 SK II 4,4 Sekunden auf 100 km/h und 12,9 Sekunden auf 200 km/h, was mit Blick auf die hohe Außentemperatur aber ebenfalls keine schlechten Werte sind.

(Bilder & Infos: G-Power)

  • iQP

    ” Mit einem länger übersetzten Getriebe wäre laut dem in Aresing
    ansässigen Tuner sogar eine Geschwindigkeit von mehr als 340 km/h
    möglich gewesen. ”

    Ja was soll jetzt das? Wenn sie die Möglichkeit gehabt hätten ein Getriebe mit längerer Übersetzung einzubauen, dann hätten sie es tun sollen, ansonsten ist das ja nur eine schlechte Ausrede ;)
    Ist da das normale M3 DKG drin oder haben die schon eine größere Übersetzung im 7. Gang?

    • http://www.BimmerToday.de Benny

      Es ging darum, ein möglichst reales Kundenauto in Nardo zu testen – also kein Auto, dass irgendwie präpariert wurde um bessere Ergebnisse als in Kundenhand zu erzielen. Da die wenigsten Kunden ein länger übersetztes Getriebe kaufen, hat man es eben bei der Serie belassen. Für die meisten Kunden ist die Vmax mit dem SK II-Kit eben bei 333 km/h und es ist doch legitim zu erwähnen, dass gegen einen weiteren Aufpreis auch noch mehr Vmax möglich wäre, weil sie im konkreten Fall nicht von der Motorleistung limitiert ist.

    • ElbeDD

      Wenn man von länger übersetzten Getriebe spricht, heißt das meist, dass nur das Hinterachsdifferential getauscht wird. Somit wird dann nicht nur der 7. Gang länger, sondern alle Fahrstufen. Früher sagte man auch “lange Hinterachse” dazu.

  • iQP

    ” Mit einem länger übersetzten Getriebe wäre laut dem in Aresing
    ansässigen Tuner sogar eine Geschwindigkeit von mehr als 340 km/h
    möglich gewesen. ”

    Ja was soll jetzt das? Wenn sie die Möglichkeit gehabt hätten ein Getriebe mit längerer Übersetzung einzubauen, dann hätten sie es tun sollen, ansonsten ist das ja nur eine schlechte Ausrede ;)
    Ist da das normale M3 DKG drin oder haben die schon eine größere Übersetzung im 7. Gang?

  • Hellokity69

    Zweifelsohne ein schnelles Auto, allerdings mit fadem Beigeschmack.
    Genau DIESES Auto wird an anderen Stellen immer mit 600PS angepriesen, in Nardo dann plötzlich mit 570.
    Die Beschleunigungswerte sind ebenfalls ernüchternd, so wird G-Power ständig vom M5Board hochgepriesen mit famosen 5.x Zeiten von 100-200 und hier braucht es 13sek auf 200 (6G also mind 14)
    Liegt natürlich am defekten Kickdownschalter!

    Ein Blick auf C63 Zeiten gibt dann die endgültige Klarheit.

    • http://www.BimmerToday.de Benny

      Da verwechselst Du was. Das System SK II “Sporty Drive” wird stets mit 570 PS angepriesen, 600 PS hat das System “SK II Sporty Drive Clubsport”. Darüber gibt es noch das System SK II Sporty Drive Clubsport für den GTS, das dann für 635 PS sorgt.
      Die 5,x-Zeiten von 100-200 dürften sich kaum auf ein Fahrzeug mit “nur” 570 PS beziehen, oder? Ich weiß nicht, was alles im M5Board steht, aber das wäre schon sehr arg, wenn es so dort zu lesen wäre. Abgesehen davon ist klar, dass die hohe Temperatur in Nardo nicht unbedingt für famose Beschleunigungswerte geeignet ist, weil eben weniger Sauerstoff in der Luft ist als bei niedrigeren Temperaturen.

    • Anonymous

      “Genau DIESES Auto wird an anderen Stellen immer mit 600PS angepriesen”

      Nope! 

      SK II Sporty Drive = 570 PS
      SK II Clubsport Sporty Drive = 600 PS

      Fraglich ist, ob die 600er Variante zulassungsfähig ist, da G-Power ja dabei immer auf den Export verweist.

      • Hellokity69

        Keine SK II Version ist zulassungsfähig.
        Ich bezog mich damit auch lediglich auf die Aussagen von M5Board…

        Desweiteren wollte ich lediglich zum Ausdruck bringen, dass G-Power in gewissem Übermaß gepushed wird und es den tatsächlichen Fahrleistungen nicht gerecht wird.
        Wenn man bei hohen Temperaturen keine 570PS anliegen hat, dann schreibt ein Seriöser Tuner/Hersteller es auch nicht rein, das ist also keine Rechtfertigung für dürftige Beschleunigungswerte (gemessen an PS/NM/Gewicht/CW-Wert/Getriebe).
        Das 13 auf 200 brutal schnell ist.. keine Frage.

  • Anonymous

    Jedenfalls gute Performance… Wenn Aufladung dann eh Kompressor, schade finde ich nur, dass G-Power die Motorelektronik anscheinend nie angepasst bekommt und so keine Launchcontrol mehr nutzbar ist.

    Glückwünsche nach Aresing. =)

    PS: Nach den Vorgängen rund um AMG und Papenburg steh ich solchen Hochgeschwindigkeitsovalen etwas skeptisch gegenüber. Ich hoffe in Nardo gibt es eine bessere Streckensicherung.

  • Tom Sparco

    Interessant wie manche hier wieder alles zerreden wollen und von Ernüchterung sprechen…ernüchternt ist eher das es 9ff wieder nicht geschafft hat die 400 zu knacken,trotz 900PS und enormen Aerodynamischenumbauten. Ernüchternt ist auch das der kleine, leichte MTM A1,der fast genauso stark ist wie der M3 deutlich langsamer auf 200 geht und auch in der Endgeschwindikeit abfällt. Was G-Power da gebaut hat passt wunderbar in sein Leistungsspektrum…mit 570PS,echte 333 ist doch absolut angemessen,im Vergleich zu ähnlich starken Seriensupersportwagen,die sind meist sogar langsamer,trotz besserem Cw Wert.

    • Hellokity69

      Dann nenn mal die Zeit des MTM A1. Für einen fairen Vergleich noch zu beachten: Gewicht, Pmax, Räder, CW-Wert, Getriebe,…
      Und wieso sollten Seriensupersportwagen einen besseren CW-Wert als der M3 E92 haben?

  • Pingback: Video: Sabine Schmitz testet den G-Power BMW M3 Tornado SK II

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