sport auto Supertest: Sanfte Kritik am BMW 1er M Coupé

BMW 1er M Coupé | 17.06.2011 von 46

Die üblichen Tests der Fachpresse sind immer wieder unterhaltsam zu lesen, aber die besten Infos mit Blick auf die sportlichen Fähigkeiten eines Autos erhält man …

Die üblichen Tests der Fachpresse sind immer wieder unterhaltsam zu lesen, aber die besten Infos mit Blick auf die sportlichen Fähigkeiten eines Autos erhält man in der Regel doch im Supertest der sport auto. Die regelmäßigen Leser dieser Tests sind positive Worte zu den Sportmodellen von BMW gewohnt und auch das BMW 1er M Coupé macht hier keine Ausnahme: Der aufgeladene Reihensechszylinder verfüge über ein “für Turbo-Verhältnisse außergewöhnlich spontane[s] Ansprechverhalten” und ingesamt besitze das Auto ein “sportlich überragendes Talent”.

Dennoch übt die sport auto auch Kritik am Fahrwerk, denn aus der Sicht von Horst von Saurma ist das Setup für den welligen Asphalt der Nordschleife des Nürburgrings zu hart, weshalb stets eine gewisse “Nervosität im Fahrverhalten” feststellbar sei. Für den perfekten Asphalt des Hockenheimrings sei das Setup sehr gelungen, aber auf schlechteren Straßen sehe die Sache anders aus.

In Sachen Rundenzeit hat BMW Wort gehalten und die im Dezember 2010 inoffiziell kommunizierte Nordschleifen-Zeit von 8:12 Minuten nur knapp verfehlt: Horst von Saurma benötigte 8:15 Minuten, womit der 1er M zehn Sekunden langsamer als der aggressiver bereifte M3 und sieben Sekunden schneller als der M3 E46 unterwegs war. Der Audi TT RS absolvierte die Strecke in 8:09 Minuten, der Audi RS 3 Sportback benötigte 8:20 Minuten.

Auf dem Hockenheimring kann der 1er M mit dem gewählten Setup deutlich besser punkten: Eine Zeit von 1:14,1 Minuten verweist nicht nur die oben genannten Fahrzeuge in die Schranken, sondern auch den Porsche Cayman S (1:14,2). Dem großen Bruder M3 fehlen zwei, dem TT RS neun und dem RS 3 dreizehn Zehntelsekunden auf die Zeit des jüngsten Modells der M GmbH.

Den kompletten Supertest gibt es in der aktuellen Ausgabe der sport auto, Heft 7/2011.

  • Anonymous

    Das BMW dem 1 M grad auf der Nordschleife nicht das “perfekte” Grundset-up mit in die Wiege gelegt hat, ist etwas verwunderlich… Drehen Bernd Limmer und Co. mittlerweile weniger Runden in der Grünen Hölle?

    Früher hieß es doch auch das ein Auto dessen Abstimmung für die Nordschleife taugt, auch auf jeder anderen Strecke ( von gewissen streckenspezifischen unterschieden mal abgesehen ) competitive ist.

    Auch in der ABSC wird die Kritik langsam lauter… Ob nun direkt oder auch indirekt durch einen Leserbrief der den Finger perfekt in die mittlerweile klaffende Wunde legt.

    Werde mir heute mal die Sport Auto kaufen und selbst nachlesen. 😉

    • Cecotto

      ganz so dolle scheint die NS zeit tatsächlich nicht zu sein…

      http://www.evo.co.uk/news/evonews/269071/megane_trophy_takes_nurburgring_record.html

      2 zylinder weniger, 75ps weniger, sportliche serienreifen und frontantrieb.

      • Anonymous

        hmmm, dann können wir uns wohl doch noch auf 4 Zylinder und Frontantrieb freuen, wenn das so einfach geht wie in diesem bsp. Ironie *off*

        • Guest

          Es ist kaum zu glauben, aber die Qualität deiner Kommentare scheint sogar noch abzunehmen. Vielleicht solltest du dir doch noch mal überlegen, ob du nicht lieber die neunte Klasse auf der Hauptschule wiederholst. Mit nem vierer Schnitt kommt man doch sowieso nicht so weit…

      • Anonymous

        Ruhmesblatt für BMW ists echt nicht

  • Anonymous

    Das BMW dem 1 M grad auf der Nordschleife nicht das “perfekte” Grundset-up mit in die Wiege gelegt hat, ist etwas verwunderlich… Drehen Bernd Limmer und Co. mittlerweile weniger Runden in der Grünen Hölle?

    Früher hieß es doch auch das ein Auto dessen Abstimmung für die Nordschleife taugt, auch auf jeder anderen Strecke ( von gewissen streckenspezifischen unterschieden mal abgesehen ) competitive ist.

    Auch in der ABSC wird die Kritik langsam lauter… Ob nun direkt oder auch indirekt durch einen Leserbrief der den Finger perfekt in die mittlerweile klaffende Wunde legt.

    Werde mir heute mal die Sport Auto kaufen und selbst nachlesen. 😉

  • haha den link mit dem Megane wollte ich auch grad posten – das ist dann aber irgendwie schon sehr peinlich wenn das ding DEUTLICH schneller ist….

  • To-M

    Die Kritik am zu harten Fahrwerk gibt komischerweise nicht jeder Tester wieder,gerade in englischen oder amerikanischen Tests spricht man von einem perfekten Fahrwerk.

  • Stefan

    Ihr müsst auch mal genau lesen. Der Megane war so gut wie Null Serie! Kein Wunder. Mit entsprechenden Cupreifen hätte das 1 er M Coupe auch deutliche bessere Zeit geschafft.

    • Stefan

      Sorry, nur die Reifen waren anders.

    • naja es geht halt drum wie das ding verkauft wird – und der megane kommt eben ab werk mit dem fahrwerk und soweit ich weiß auch mit semis…

  • Anonymous

    KW3 (Competition) in die Bude rein und das Problem ist gegessen. Ah ja, noch 40-60PS mehr und dann passt das 1er M Coupe perfekt.

  • Anonymous

    In Unkenntniss des sport auto Tests verwundert mich die Nürburgring-Kritik nicht. Grundsätzlich hat jeder Einser das Problem des kürzeren Radstandes (im Vgl. zu den anderen BMW-Modellen) und das verstärkt den Eindruck von geringerer Traktion und rel. harter Abstimmung auf welligem Geläuf.
    Ein wirklicher Kompromiss war da beim 1er M Coupe nicht drin – und deshalb hat man der überragenden Hockenheim-Perfprmance den Vorzug gegeben.
    Am Ring könnten allenfalls Sportreifen eine Verbesserung bringen – vielleicht sehen wir ja demnächst einen entsprechenden Test.
    Trotz allem – 7 sec. schneller als der E46 M3 ist schon ein Wort!

    • Anonymous

      “Trotz allem – 7 sec. schneller als der E46 M3 ist schon ein Wort!”

      Ja? Wenn man die lange Distanz einer Runde in Relation zu min. 10 Jahren Entwicklungsunterschied der Fahrzeuge und vor allem der Reifen setzt, ist das gar nicht so viel. Will gar nicht wissen, wieviele Sekunden unterschied allein die Reifen ausmachen.  =)

      • Anonymous

        Dann zieh das Extragewicht mal ab, dass durch die ganzen Türverstärkungen usw. für Crashsicherheit in Kauf genommen werden muss und den Preis (natürlich auch in Relation des damaligen Preisniveaus zum heutigen). Ich denke dass der 1er M den E46 putzt, auch wenn das E46 Coupe als M-Version meinen Mund abartig zum Sabbern bringt..

      • Anonymous

        Dann zieh das Extragewicht mal ab, dass durch die ganzen Türverstärkungen usw. für Crashsicherheit in Kauf genommen werden muss und den Preis (natürlich auch in Relation des damaligen Preisniveaus zum heutigen). Ich denke dass der 1er M den E46 putzt, auch wenn das E46 Coupe als M-Version meinen Mund abartig zum Sabbern bringt..

      • Anonymous

        Dann zieh das Extragewicht mal ab, dass durch die ganzen Türverstärkungen usw. für Crashsicherheit in Kauf genommen werden muss und den Preis (natürlich auch in Relation des damaligen Preisniveaus zum heutigen). Ich denke dass der 1er M den E46 putzt, auch wenn das E46 Coupe als M-Version meinen Mund abartig zum Sabbern bringt..

    • Anonymous

      “Trotz allem – 7 sec. schneller als der E46 M3 ist schon ein Wort!”

      Ja? Wenn man die lange Distanz einer Runde in Relation zu min. 10 Jahren Entwicklungsunterschied der Fahrzeuge und vor allem der Reifen setzt, ist das gar nicht so viel. Will gar nicht wissen, wieviele Sekunden unterschied allein die Reifen ausmachen.  =)

    • Anonymous

      quickjohn, ich lese auch deine Kommentare sehr gerne, meld dich doch mal an und gesell Dich –>öfterer<– in unsere Runde, ich sehe Dich nur selten…

      topic: der Radstand ist schon ein Nachteil, nur die Reifen machen find ich den großen unterscheid!

  • Anonymous

    In Unkenntniss des sport auto Tests verwundert mich die Nürburgring-Kritik nicht. Grundsätzlich hat jeder Einser das Problem des kürzeren Radstandes (im Vgl. zu den anderen BMW-Modellen) und das verstärkt den Eindruck von geringerer Traktion und rel. harter Abstimmung auf welligem Geläuf.
    Ein wirklicher Kompromiss war da beim 1er M Coupe nicht drin – und deshalb hat man der überragenden Hockenheim-Perfprmance den Vorzug gegeben.
    Am Ring könnten allenfalls Sportreifen eine Verbesserung bringen – vielleicht sehen wir ja demnächst einen entsprechenden Test.
    Trotz allem – 7 sec. schneller als der E46 M3 ist schon ein Wort!

  • Enttäuscht

    Anders als Chris35i bezweifle ich, dass mehr Leistung die Sache verbessert. Im Gegenteil, dadurch werden die konzeptionellen Hemnisse (Radstand, Traktion) wohl noch stärker hervortreten. Ich glaube auch nicht, dass die KWs da viel ausrichten können. Insgesamt ist das enttäuschend. Der Wagen hätte seinen direkten Konkurrenten, den TTRS schlagen m ü s s e n. Ich habe nun schon einige Tests des M1 gelesen und ich komme zu dem Schluss: für Ottonormalsportfahrer wird das Auto im Grenzbereich diffizil zu handhaben sein. Ich denke, ich würde mit dem TTRS, zumal mit Doppekupplung, wesentlich besser zurecht kommen. Trotz Frontlastigkeit, und was wenn die Straße eucht ist?. Dann geht mit dem M1 doch gar nichts mehr. Was hilft mir die Superzeit in Hockenheim, wo das Landstraßennetz doch nun mal der Schleife ähnelt? Naja, der Zweier wird ja einen längeren Radstand bekommen. Hoffen wir, dass das hilft.

    • Anonymous

      “Ich habe nun schon einige Tests des M1 gelesen”

      1M bitte bitte *fleh* 1M!… 

      Kommst du nicht mit einer klassischen H-Schaltung klar? DKG ist schnell… aber DKG ist mitunter auch sehr synthetisch. Puristen ( wie Chris und ich ) lassen da wenig auf das klassische Gänge durchschalten kommen.
      Ein Audi ist aufgrund des Allrads im Grenzbereich oft leichter zu beherrschen, dafür liegt ( oder lag ) der Grenzbereich eines vergleichbaren ///M’s dafür noch eine Schippe höher.

      “Der Wagen hätte seinen direkten Konkurrenten, den TTRS”Den TTRS sehe ich nicht als den direkten Konkurrenten. Klar er teilt sich Motor und Allradprinzip mit dem RS3 aber einen echten Konkurrenten gibt es für den TTRS aus München geschweigedenn Garching nicht. Ein echter Gegner wäre der Z4 als Coupé, möglichst noch Marke ///M. Mit dem im Grenzbereich untersteuernden Z4 35is wäre gegen den TTRS jedenfalls kein Blumentopf zu gewinnen…”Dann geht mit dem M1 doch gar nichts mehr.”Ist ja nicht so das der 1M ein ganz und gar puristischer Rennwagen ohne Netz und doppelten Boden ist. Er ist mit allen elektronischen Helferlein ausgestattet und auf der Landstraße ( und dem entsprechendem Tempo ) auch bei Nässe genauso zu fahren wie ein 3er. “Anders als Chris35i bezweifle ich, dass mehr Leistung die Sache verbessert.”Die Frage ist, was du mit verbessern meinst? Trotz des kürzeren Radstandes teilt er sich ja das Fahrwerk in seinen Grundelementen mit dem aktuellen M3 und der 1M ist nicht gerade untermotorisiert aber rein vom Fahrwerk her nicht für eine gewisse Mehrleistung limitiert.Natürlich ist es wichtig das der Motor nicht “schneller” ist als das Fahrwerk aber noch liegt das Fahrwerk vorn und bis zu dem Punkt des Gleichgewichts “beider Kräfte” könnte man da schon noch an der PS Schraube drehen. Wieviel das nun im genauen wäre, ist ohne Tests letztlich Kaffeesatzleserei, jedoch erachte ich die Werte von Chris als durchaus realistisch.Und was spricht gegen KW? Glaubst du der 1M wird dann zu hölzern? Grundsätzlich sollten die paar mm mehr Fahrbahnnähe schon helfen noch zackiger um die Kurven zu kommen aber auch die Schraube kann man natürlich überdrehen.Und enttäuschend? Ist ein sehr hartes Wort. Ich finde gemessen an dem von ///M betriebenen Aufwand, der Entwicklungszeit und der 1er Basis ist der 1 M ein faszinierendes, puristisches und tolles Auto, welches aber noch Möglichkeiten für Feintuning bietet. Ein sehr gutes Produkt aber kein überperfektes wie ein Porsche 911.

      Und das sollte auch nicht die Erwartungshaltung sein… Spaß bringt der kleine sicher riesig..

      • Anonymous

        “Kommst du nicht mit einer klassischen H-Schaltung klar? DKG ist
        schnell… aber DKG ist mitunter auch sehr synthetisch. Puristen ( wie
        Chris und ich ) lassen da wenig auf das klassische Gänge durchschalten
        kommen. Rein vom sportlichen Gedanken find ich sogar das SMG der letzten
        Generation noch besser als das DKG. Vor allem wenn man sich überlegt,
        dass der alte M5 und M6 ggf. die Gänge so schnell und hart reinwirft,
        dass das Getriebe dabei schon nach Kaltverschleiß klingt. Tierisch geil
        aber halt nichts für die Fahrt zum Bäcker, wo dann munter Gaslupfen
        zwecks Kompensation angesagt ist.”
        Amen!

        • 911Fetischist

          M-Fetischist und Lennardt und manuelf und chris.

          Schwafler im Netz. Kommst Du nicht mit einer H-Schaltung zu recht usw. 

          Ich bin 37 Jahre alt und mein erstes Auto war ein völlig fertiger 911 Baujahr 1977 mit 165 PS den ich mir zusammen mit einem Freund gekauft habe als ich 18 Jahre (sic!) alt war. Wir bauten Konis ein und gingen damit auf die Renne, fuhren das Ding aber auch im Alltag das ganze Jahr über. Kein ABS, kein ESP, gar nichts. Danach kam ein total zusammengerittener 964 RS, ein Wagen der mich lehrte, dass ein Fahrwerk auch zu hart sein kann. Mein Kumpel, zu Geld gekommen, gönnte sich ein paar Jahre später einen 996 mit dem wir ebenfalls gut unterwegs waren. Für ein Jahr lang kauften wir uns einen Ferrari 328 GTS, das schönste und zugleich schlechteste Auto das wir jemals hatten. Wir wagten uns damit nicht auf die Renne, auch aus Angst vor den Kosten. Mein Kumpel fährt inzwischen einen R8 und ich habe einen 330i (Schaltgetriebe!) Das Linksbremsen zu lernen hatte ich die Ehre auf einem Lancia Integrale in einer Kiesgrube. 

          Zum SMG. Das SMG ist meiner ANsicht nahc das schlechteste Getriebe das ich kenne. Nich tumsonst wurde es von BMW gegen das schon lange bei AUdi und VW eingesetzte DGK ersetzt. Es war kompliziert, uneffektiv und unharmonisch. Sogar die Automatik im Gallardo und R8 ist da noch besser, obwohl auch nicht gerade Sahne.   

          Was soll ich dazu sagen:  Leute wie Lennardt, die Autos mit 400 PS nur vom Hörensagen kennen (ein M3 hat doch einen Turbo…) und hier die reine LEhre des Schaltgetriebes predigen. Als jemand der sich jahrelang damit rumplagte (und umso leistungsstärker die Autos wurden um so hektischer wurde es) und der die Sicherheit von zwei Händen am Lenkrad gerade auf der Schleife schätzt kann ich nur sagen: DGK forever. Warum nicht gleich nch das ABS abschaffen, dann wird es noch PURISTISCHER. Und ihr landet NOCH SCHNELLER im Kies. 

          Zur Konkurrenz: ein TT ist nichts anderes als ein A3. Somit ist der TT die Coupeform des A3 wie das 1er Coupe das der 1er Limousine, die es ja auch als Dreitürer und Fünftürer gibt genau wie den A3 (2 Türer und Sportback). Die Autos haben dieselbe Leistung, einen ähnlichen Preis und ähnliche Fahrleistungen. Sie wurden auch in Magazinen verglichen. Das BMW seinen Z4 nur als S-Drive oder wie der Mist heisst bringt ist die SChuld von BMW. Der RS3 hingegen ist klar nicht der Konkurrent des 1er M, da er ja eine Limousine ist, für Väter wie mich. 

          • Anonymous

            Jedem das seine. Ist ja nicht so, dass ein DKG schlecht ist, ganz im Gegenteil, aber bei der sportlichen Landstraßenfahrt ist mir ein Schaltgetriebe lieber – vermittelt mehr Fahrspaß. Klar, auf der NOS auf letzter Rille sind zwei Hände am Lenkrad schon sinnvoll, aber davon hat keiner von uns “Schwaflern” gesprochen.

            Übrigens, fahr mal einen der “neuen”, echten Rennporsche à la GT2/GT3 (RS) – da muss du dich leider auch noch mit einer H-Schaltung rumplagen – man kann eben nicht alles haben. 😉

            • 911Fetischist

              Nur das es nicht zu Verwechslungen kommt: ich war nicht derjenige, der Lennardt damals auf seinen Irrtum hingewiesen hat. Klar sieht das bei den Rennporsches anders aus. Der Punkt ist nur: die werden ja von Rennfahrern gefahren, das ist deren Job und die machen nichts anderes. Ich würde immer einen Wagen wählen bei dem ich “sequentiell” schalten kann. Und die Renngetriebe heutzutage, also das ist schon ein wenig was anderes als eine H-Schaltung. Die Zeitersparnis im Vergleich dazu lässt sich sehen. Ich möchte einfach nur sagen, dass gerade ich der es altersbedingt auch anders kenne, ich dankbar bin für ein ruhiges Auto mit Supertraktion bei dem man nicht manuell schalten muss auch wenn das vom Puristenstandpunkt aus verweichlicht rüberkommt: da kann man sich dann voll auf die perfekte Linie konzentrieren.

              • Anonymous

                Hey, geht ja auch sehr sachlich und argumentativ. Bleib so und du bist hier ein wohl gesehener Diskussionspartner. 😉

                • 911Fetischist

                  Ehrlich gesagt empfinde ich diese Diskussionsplattform per se als nicht  besonders sachlich, d. h. manchmal als zu weissblau. Porsche wird hier anerkannt, Mercedes kommt noch ganz gut weg, aber Audi wird ja grundsätzlich in die Tonne getreten. Das finde ich unwürdig und unnötig und vor allem ungerechtfertigt.
                  Noch mal zu den Rennporsches, die haben ja auch keine H-Schaltung mehr, manuell betätigtes sequentielles Getriebe,  X-Trac oder so, bin nicht auf dem Laufendem, verfolge die Rennen nur noch so am Rande). Falls Du die Strassenversionen meintest, GT3-RS, super, beim GT-2RS frage ich mich aber wer ihn überhaupt fahren kann. Ich hatte zwar noch nicht das VErgnügen, aber das Auto würde mir Angst machen. Viel zu viel Leistung auf einer Achse und das mit einer Hand am Lenkrad…  wer damit umgehen kann, Hut ab. Mich würde er überfordern. 

                  • Anonymous

                    BMW-Blog… natürlich schlägt da das Herz in München und Garching, wobei Kritik an BMW meinerseits nicht zu knapp ausfällt – da, wo sie angemessen ist. Das es Audi öfter härter trifft, ist oftmals (nicht immer!) aber auch angemessen – die Marke ist in vielen Positionen einfach undefiniert. Trotzdem setzten Sie auch Glanzpunkte, ab und zu. 😛

                    Mit Rennporsches meinte ich die GT3/GT2 (RS) Fraktion, also die Straßenzugelassenen Varianten. Fahren können die Autos genügend Leute, ist ja auch nicht so, dass der schon im Stand quer kommt. Etwas (mehr) fahrerisches Talent sollte man natürlich besitzen, wenn man diese Straßenrenner richtig fordern möchte und nicht nur in der Stadt zum Prollen fährt.

              • Anonymous

                Ich kann mich nicht erinnern, wies bei den anderen aussieht, aber ich hab zumindest nie bestritten dass eine Automatik schneller ist als Handschaltung, nur dass es mir noch mehr Spaß macht zu schalten. Ich weiß nicht wie oder ob es sich mit fortschreitendem Alter wechseln wird

          • Anonymous

            Dein “ein M3 hat doch einen Turbo…” kenn ich doch irgendwo her. Du hattest doch mal nen anderen Namen und letzter Beitrag ist schon ne ganz weie her… da war die Diskussion auch nicht anders! “;..;”

          • Anonymous

            Im Alter von 18 Jahren machte ich, damals noch mit.. [Hier klicken für gesamten Text] *kurze, respektvolle Andacht*
            Die M3-Diskussion.. peinlich, ja, aber ich wechsel deswegen nicht den Namen und stehe zu dem Irrtum: Deine Biographie ist beeindruckend 😉
            Zum Thema: Ich predige nicht die “Lehre des Schaltgetriebes”. Ich schalte einfach gerne! Wenn ich also ein Auto habe ist mir unabhängig von der Motorleistung (mal abgesehen davon das eine Automatik bei kleinen Motoren nichts zu suchen hat) für den Fahrspaß eine Handschaltung lieber. Ich bin nicht permanent auf Autobahnen unterwegs bzw non-stop auf der Straße, dementsprechend ist der Fahrspaß bei mir vorhanden und ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Die Bremse mit Gefühl bzw. absichtlichem Fußabheben (…die geilen uralten ADAC-Videos aus der Fahrschule :-D) daran zu hindern die Räder blockieren zu lassen traue ich mir im Grenzfall nicht zu, die Gänge in den kommenden Fahrsituationen richtig wählen hingegen schon, deshalb würde ich ABS im Gegensatz zur Automatik nicht missen wollen.

            • 911Fetischist

              Es ehrt dich ja auch wirklich, dass Du dazu stehst. Jeder liegt schliesslich mal daneben. Was meinst Du wie oft ich schon neben der Strecke lag;-)

      • Anonymous

        Super Zusammenfassung!

      • manuelf

        Danke, dass Du trotz N54 im 1M noch ein gutes Wort für ihn findest 🙂

        Ich finde diese ganzen Schwafler im Netz einfach furchtbar, die einem Fahrzeug für 50k€ eine 8:15 Rundenzeit als “Enttäuschung” ankreiden. Völlig davon abgesehen, dass sowieso fast keiner dieser Labertaschen das Potential des 1M ausnutzen kann, muss man einfach mal ein paar Fakten feststellen:

        – der 1M ist auf der NS auf Augenhöhe eines Cayman S (im direkten SA Vergleich ist der 1M sogar 2 Sekunden schneller)

        – der 1M ist auf der NS in Reichweite des unbestritten sehr guten TTRS (auf dem HHR ca. gleichschnell). Und das trotz Mehrgewicht, fehlendem DSG, weniger Traktion und mehr Nutzwert.

        – hier werden optimale Werte eines Renault-Testfahrers mit einer Snapshot-Rundenzeit von HvS verglichen. Wie lächerlich das ist, sollen sich die Leute mal erklären lassen von Menschen, die regelmäßig auf der NS unterwegs sind…. (trotzdem ist der Megane RS Trophy nen tolles Auto)

        ansnsten ist dieser Vergleich/Gefeilsche um Sekunden eh absolut affig. Ein Fahrzeug muss mir Fahrspass bringen, weil ich die wenigste Zeit auf der Rennstrecke unterwegs bin und Geld dafür bekomme auf nem Rundkurs ne Sekunde schneller zu sein…. es kommt doch einfach auf das Feeling an und was einem ein Auto an Rückmeldung gibt…
        Dazu gibt es übrigens hier einen der in meinen Augen besten Artikel … und das ist der Grund, warum die 1M Käufer allesamt Happy sein werden: http://www.1addicts.com/forums/showthread.php?t=545541

    • Grade auf nassem Geläuf hat sich der 1er gut geschlagen – nur eine Sekunde langsamer als der TT RS, der ja dank Allrad doch klar im Vorteil sein müsste. Ansonsten scheint es schon zu sein, dass der 1er M in kundiger Hand sehr schnell sein kann und in jedem Fall jede Menge Spaß macht, aber er ist auch nicht unter allen Bedingungen das objektiv schnellste Fahrzeug – wäre ja auch seltsam 😉

    • Anonymous

      Beim professionellen Einbau eines KW-Fahrwerks (z.B. bei Woflgang Weber) werden auch Spur, Sturz, Nachlauf und alle weiteren Fahrwerkswerte optimal eingestellt. So kann mit einem KW-Fahrwerk sehr viel herausgeholt werden. Wie in der Sport-Auto beschrieben wird, sind Zug- und Druckstufe sehr hart eingestellt, was für den Topfebenen Hockenheimasphalt gut ist, auf der NOS die Performance allerdings beeinträchtigt. Dies lässt sich aber durch ein Gewindefahrwerk korrigieren.

      Mit den von mir genannten 40-60 Mehr PS könnte das 1er M Coupe auch auf den geraden Abschnitten den Rückstand auf den M3 einholen. Naja und wenn man heutzutage von einem sportlichen Auto ein leicht übersteuerndes Fahrverhalten bekommt, dann kann man wirklich froh sein. Und eine schöne 6-Gang Handschaltung ist doch ein Traum in so einem sportlichen Kompaktsportler.

      Zum TTRS: Spiel mir das Lied vom Ladedruck. 😉

      • 911Fetischist

        Das möchte ich sehen. Der von Dir projektierte 1er M auf der Schleife mit HvS am Steuer. Ich bezweifle noch immer, dass das Auto dadurch wesentlich schneller wird. Und immer alles auf den Ladedruck zu schieben und Audi Betrug zu unterstellen: gähn.

        • Anonymous

          Gerade du als “Renne”-Spezialist müsstest wissen, wie viel ein auf die Streckengegebenheiten abgestimmtes Fahrwerk ausmachen kann. Und 40-60PS mehr sind nicht zu vernachlässigen, da drückt der Wagen schon merklich besser in den geraden Abschnitten, speziell bergrauf.

          Wenn ein Wagen deutlich schneller als die Werksangabe ist, darf man doch mal skeptisch werden, zumal der Autokenner vom Leistungs(steigerungs)potential des 2,5l R5 weiß. Und dazu wird bei Turbomotoren vorrangig der Ladedruck erhöht – aber ja, im Zweifel für den Angeklagten.

  • Anonymous

    Mittlerweile habe ich den Test gelesen und bewerte ihn in Summe als sehr positiv für das 1er M Coupe. Besonders interessant fand ich die ausführlichen Beschreibungen zu Charakteristik und Fahrbarkeit des Motors. Nach Meinung der sport auto lebt der Turbomotor die Werte des klassischen BMW-Motorenbaus in so positiver Art und Weise dass Einem vor dem künftigen M3-Antrieb nicht bange sein muss.

    Mit gewissem Erstaunen habe ich – Benny beschreibt das oben – die sehr guten Werte beim Nässehandling zur Kenntnis genommen. Daraus würde ich nun gerade schliessen, dass die Grundabstimmung eben nicht zu hart ist, denn sonst müssten die Werte deutlich schlechter sein. Guter Nässegrip und (zu) harte Abstimmung schliessen sich bekanntlich aus.

    Ich glaube weiterhin dass der Radstand halt hier gewisse Grenzen setzt. Und eines dürfte auch klar sein – als MGmbH muss ein Zeitvorteil des M3 (vs 1 er M Coupe) am Nürburgring einfach gegeben sein.

    Fazit: Eine sehr gute Testbewertung – man betrachte doch blos die Fahrzeuge die punktemässig hinter dem 1er rangieren.

  • Ulmi

    TTRS und RS3 traten mit so extremen Fahrwerkseinstellungen zum Test an die dir kein Audi Zentrum einstellen würde oder du dir im Alltag antun würdest.
    Der RS3 fuhr mit Reifen auf die nochmals breiter vorne waren als in der Serie, wieder ein Punkt an dem Audi dir deine Garantie zerstückeln würde.

    Und beide Fahrzeuge kommen mit echt guten Optik Bremsen vom Werk die den Hitzetod innerhalb nur weniger Runden erleiden und dann nur noch in den Mixer gehen können.

    Sag mir mal einer wo da der Vorteil ist von den Audis….

    • Helloykitty

      Dann erklär mal technisch, was daran eine extreme Fahrwerkseinstellung war?
      Du wirst es nicht können, weil es schlichtweg gelogen ist von dir.
      Die 255er Reifen kann man bestellen, warum also sollte die Garantie flöten gehn?

      Die Bremsen sind nicht so gut ausgelegt wie die des 1er M, Fakt.
      Fakt ist aber auch, dass man nahezu jede (außer Porsche) Bremsen innerhalb kurzer Zeit kaputt bekommt, wenn man es drauf anlegt.
      Oder kannst du mir zeigen, wo der 1er M einer ausreichende Bremskühlung hat? Ich bin sehr gespannt! 🙂

    • 911Fetischist

      Tja Ulmi, das ist aber nun doch ein ziemlicher Blödsinn den Du hier von Dir gibst. Das Fahrwerk der Audis war eben nicht so extrem, sondern ziemlich ausgewogen, deshalb auch das gute Abschneiden auf der Schleife. Die Sache mir der Bremse. Beim RS3 ist das zu verzeihen. beim TTRS nicht. Den Vorteil der Audis werden LEute wie Du  erst dann erkennen, wenn man ihnen einen RS 3 hinstellt und einen 1er M und sagt: Fahren. Dann erst werden Leute wie Du merken, dass sie mit dem 1er M langsamer sind. Vermutlich sogar langsamer als ein RS3, vom TT RS ganz zu schweigen.

  • Burt

    Ich bin ebenfalls sehr enttäuscht über die Zeit und das Fahrverhalten. Die einziger Zeitung die “wahr” spricht, ist die sportauto und wenn man Herrn von Saurma kennt, weiß man dass er “durch die Blume” sehr viel Kritik geäußert hat. Ein normaler 135i fährt mit Serienabstimmung und grausamen Runflats schon 8:22, da kann ich die Zeit wirklich nicht feiern. Ein 911 Carrera S fährt in Hockenheim 0,5 sec schneller, nimmt dem M Coupe aber auf der NS 25 Sekunden ab, noch Fragen? Vergesst die Zeiten des Cayman, die sind alle “politisch”, der ist in Wahrheit viel schneller. Nein, die schlechte Zeit liegt einzig und allein an der Abstimmung, die mit wenig Akribie und Sachverstand hingewurschtelt wurde. Mit guter Abstimmung müssten 8:05 locker drin sein. Fahrt mal einen M3 CSL, dann wisst Ihr was ich meine. Leider schon wieder ein M, wo die GmBH die nötige Sorgfalt vermissen läßt, beim Z4 M Coupe war es nicht anders. Wie kann man alleine auf die Idee kommen, ein Auto mit einer wirkungsvollen Sperre auf der Hinterachse straff abzustimmen. Die Hinterachse muss weich sein, damit die Sperre auch arbeiten kann, sonst hoppelt und versetzt das Auto nur. Und dann noch der Luftwiderstand: Wie ein SUV und trotzdem fast 40kg Auftrieb an der Hinterachse. Liebe M GmBH: Nachsitzen und nachbessern!

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