Neue Spyshots zeigen BMW M5 F10 erstmals in Alpinweiß uni

BMW M5 | 14.05.2011 von 11

Direkt in München ist ein Prototyp des BMW M5 F10 dem Fotografen Christian Wimmer vor die Linse gefahren und obwohl Erlkönige seit der Vorstellung des …

Direkt in München ist ein Prototyp des BMW M5 F10 dem Fotografen Christian Wimmer vor die Linse gefahren und obwohl Erlkönige seit der Vorstellung des Concept M5 keine absolute Rarität mehr sind, handelt es sich doch um die ersten Bilder eines neuen M5 in Alpinweiß uni. Diese Farbe wird genau wie die Metallic-Lackierung Brillantweiß auch im M5 angeboten und dürfte einige Fans finden, denn speziell mit schwarzen Felgen und diversen anderen dunklen Akzenten ergibt sich ein sehr sportlicher Auftritt für die Limousine der oberen Mittelklasse.

Außerdem haben wir noch zwei Front-Bilder von einem unserer Leser, die uns den neuen M5 in Spacegrau zeigen. Die letzten Details des Fahrzeugdesigns sind zwar noch nicht bekannt, aber am Gesamteindruck der Formensprache wird sich nichts mehr ändern. Auch die neue Generation des M5 wird somit einen gelungenen Spagat zwischen Sportlichkeit und Understatement darstellen, der das Fahrzeug für Kenner sofort als Power-Limousine erkennbar macht, ohne von Laien als aufdringlich empfunden zu werden.

Angetrieben wird der neue M5 von einem doppelt aufgeladenen V8 mit 4,4 Litern Hubraum, der etwa 560 PS leisten und gegenüber der 555 PS starken Variante aus X5 M & X6 M direkter ansprechen soll. Außerdem will man den Motor in Garching etwas drehzahlfester gemacht haben und die letzten Videos deuten auf eine Höchstdrehzahl von etwa 7.200 Umdrehungen pro Minute hin. Damit bleibt der Motor erwartungsgemäß deutlich hinter dem V10 des Vorgängers zurück, wird aber andererseits schon bei niedrigen Drehzahlen mehr Leistung bieten und zudem deutlich effizienter sein.

Die endgültigen Zahlen wird BMW erst im Lauf des Sommers kommunizieren, aber es ist von einer Beschleunigung in etwa 4,5 Sekunden für den Standardsprint auszugehen. Die Höchstgeschwindigkeit wird ab Werk bei 250 km/h liegen, aber in Kombination mit dem M Drivers Package wird wie beim Vorgänger der Generation E60 eine Anhebung des elektronischen Limits auf 305 km/h angeboten werden.

(Bilder BMW M5 Alpinweiß: Christian Wimmer für GermanCarForum.com)

  • Anonymous

     Understatement? War früher das Credo bei M. 

    Der neue M5 trägt diesbezüglich schon sehr dick auf. Ob das gut oder schlecht ist, darf jeder für sich selbst entscheiden. Es ist eine höchst subjektive Frage. 

    Allerdings fand ich das höchstmaß an Zurückhaltung ( E36, E24, E39, E46…. ) immer sehr angenehm. BMW wusste immer durch seine inneren Werte zu überzeugen und hatte es nicht nötig, dick aufzutragen.

    Vll. ist das nur eine Reaktion auf die Bedürfnisse der ( amerikanischen ? ) Märkte aber vll. müssen die M’s von heute sportlicher aussehen, weil sie unterm Blech weniger ///M sind…

    •  Wo genau beginnt für Dich dieses “unterm Blech weniger M”? Beim M3 E46? Meim M5 E39? Beim M5 E60? Beim M3 E92? Den E39 kann man sicherlich noch als dezent bezeichnen, aber auch der zeigt mit seinen vier Endrohren recht deutlich, dass er kein “530i mit M Paket” ist. Bei den jüngeren M3-Modellen oder beim M5 E60 war ebenfalls unverkennbar, dass es sich nicht um einen BMW “von der Stange” handelt.
      Ohne jeden Zweifel hat es seinen Reiz, wenn die Leistung des Fahrzeugs nicht erkennbar ist, siehe beispielsweise auch Alpina B5 bzw. B5 S (E60/E61), aber bei der M GmbH wird bereits seit Jahren etwas dicker aufgetragen und deutlicher kommuniziert, dass es sich um ein Sportmodell handelt. Dennoch gelingt es in den Augen der meisten Beobachter sehr gut, dass der Auftritt nicht zu extrem wird und man das Fahrzeug für einen missglückten Tuning-Versuch hält. Auch der neue M5 wird sich optisch für den Laien (!) kaum von einem 5er mit M Paket unterscheiden. Es gibt die Kiemen und es gibt die vier Endrohre samt Diffusor in der Mitte, die überarbeitete Frontschürze nehmen Uneingeweihte nicht wahr und die Motorhaube ist identisch mit der Serie. Klar, jeder Auto-begeisterte und BMW-Fan achtet auf die entsprechenden Merkmale und sieht sofort, dass es sich um einen M5 handelt, aber das scheint der Markt heute so zu verlangen. Nicht ohne Grund verbaut BMW beim 7er wieder sichtbare Endrohre, denn die Besitzer von 740i aufwärts wollen eben auch ein wenig zeigen, dass es “nicht nur ein 730d” ist.

      • Anonymous

        Die vier Endrohre sind keine Entwicklung, sondern M Markenkern und Differenzierungsmerkmal. Ich verweise auf den M1.

        😉

        Unterm Blech weniger M startet für mich beim X5M / X6M und mit den AG Motoren. Auch früher beruhten S Motoren im Grunde auf der Serie allerdings mit viel mehr Differenzierung als heute. Warum ist dem heute so? Primär um Entwicklungskosten zu sparen, die Margen oben zu halten und das obwohl die M Modelle preislich zu Recht das obere Ende der Baureihe markieren.

        Und so pauschal ist es gar nicht zu sagen, dass die 7er Fahrer unbedingt auf optisch markant sichtbare Differenzierungsmerkmale wert legen. Das gehörte nie wirklich zu den Eigenschaften jener Klientel. Zum einen weil sie es “geschafft haben” und einen 7er fahren, der für sich spricht egal was da an Endrohren hinten dranhängt und zum anderen weil sie auf die inneren Werte des 7ers vertrauen und es in der Breite gar nicht nötig haben “auf die Kacke zu hauen”.

        Das sieht man auch sehr gut an der Schriftzugkultur. Es gibt bspw. sehr viele Eigner eines 760er die bewusst auf den Schriftzug verzichten. Understatement.

        Für den Fahrer eines 760ers wäre es doch auch sehr charmant für einen 30er gehalten zu werden und mit einem zarten Tritt auf das Gaspedal alle zweifel zu beseitigen. Power wenn man sie braucht und nicht der Selbstdarstellung wegen.

        PS: Ich hab nichts gegen die Endrohrpolitik am F01/02 und ich empfinde es in Bezug auf M auch nicht wirklich als gelungenes Beispiel. Zu einem sehr hohen Prozentsatz eine völlig andere Klientel.

        “Dennoch gelingt es in den Augen der meisten Beobachter sehr gut, dass der Auftritt nicht zu extrem wird und man das Fahrzeug für einen missglückten Tuning-Versuch hält.”

        Das sind ja sehr subjektive Ansichten, die jedem persönlich überlassen sein mögen. Ich finde das sich die Heckschürzendiffusorlösung beim neuen M5 nicht wohltuend von der Tuningwelt abhebt.

        • Der M1 E26 hatte ab Werk “nur” zwei Endrohre links, insofern verstehe ich Deine Anspielung nicht.

          Dass bei X5 M & X6 M “weniger M unterm Blech” startet, ist mir schon klar, ich wollte nur darauf hinaus, dass die Abkehr vom “absoluten Understatement” schon älter ist, weshalb ich Deine These “weniger M unterm Blech = brutalerer Auftritt” eben nicht nachvollziehen kann.
          Ich verstehe Deine Überlegungen zum 7er-Fahrer, aber sie entsprechen eben nicht dem Markt. Was meinst Du denn, warum BMW den größeren 7er-Modellen nun wieder mehr Prestige mit auf den Weg gibt? Nur mal so aus Spaß an der Freude? Es wäre doch viel günstiger, für alle Modelle dieselbe Heckschürze zu verwenden und auf die teuren Endrohr-Blenden zu verzichten, wenn es der Markt nicht verlangen würde und im Gegenteil sogar “Understatement pur” bevorzugen würde. Du kannst das gerne so sehen und Du bist mit diesem Standpunkt mit Sicherheit nicht alleine unterwegs, aber wenn der Markt nicht genau solche Differenzierungen verlangen würde, würde es sie schlicht und ergreifen nicht geben.
          Dass Optik immer subjektiv ist, steht außer Frage. Genauso wie es hochgradig subjektiv ist, ohne fundierte Marktforschung über die typischen Präferenzen der 7er-Klientel zu spekulieren. BMW hat hier sicherlich Geld in die Hand genommen um die Lösung zu finden, die am Ende die größten Stückzahlen verspricht. Man fragt bestehende Kunden und die Kunden von Wettbewerbs-Fahrzeugen, was ihnen am eigenen Fahrzeug gefällt / nicht gefällt und leitet daraus ab, wie man die nächste Generation gestaltet. Was gut ankommt, setzt man fort und verfeinert es, was nicht gut ankommt, wird überarbeitet oder komplett anders gelöst. Die weitgehend fehlende Differenzierung unter den Modellen beim E65 kam offenbar über die gesamte weltweite Kundschaft betrachtet nicht besonders gut an, sonst hätte man diese Strategie doch fortgesetzt.

          • Anonymous

            Stimmt wie komm ich darauf das der M1 vier Endrohre hat? *kopfkratz* Ich werde sein Heck doch nicht mit dem 850CSI verwechselt haben. Jedenfalls sind zwei Endrohre links richtig.

            “Man fragt bestehende Kunden und die Kunden von Wettbewerbs-Fahrzeugen, was ihnen am eigenen Fahrzeug gefällt / nicht gefällt und leitet daraus ab, wie man die nächste Generation gestaltet. ”

            Die fehlende Differenzierung ist doch kein Phänomen des E65. Abgesehen von Nieren und klein klein ist dem schon seit dem E23 so. Vier erfolgreiche Generationen 7er sagen viel über die Klientel aus. Aber auch die wandelt sich. Weswegen ich ja auch die Endrohrpolitik des aktuellen nicht ablehne. Deswegen fand ich das Beispiel halt unglücklich gewählt.

            Und um dein Argument vom “Laien” aufzugreifen wüssten die wohl dann auch höchstens den 60er vom Rest zu differenzieren und selbst da wäre ich skeptisch.

            By the way, wir rutschen ins Off Topic.

        • XXX

          Bei “unterm Blech weniger M” bitte das Fahrwerk nicht vergessen. Vor X5/6M hatten alle Modelle eine eigene Fahrwerkskinematik, der X6M ist eigentlich nur eine einfache Tuninglösung.
          Bin auf den M5 gespannt, wenn der auch keine eigene Kinematik mehr hat, dann hat der Einkauf die Technikabteilung endgültig entmündigt. 

  • Anonymous

    Mal gucken, was der neue M5 können wird. Eins ist jetzt schon klar – mit 2 Tonnen ist der Wagen definitiv zu schwer.

    • Polaron

      BMW muss endlich mal an der Gewichtsschraube drehen und abspecken anstatt immer mehr Gewicht draufzusatteln.

      Man kann dem Mitbewerber aus Ingolstadt vorwerfen, dass dieser in der Breite unterlegene Motoren und eine ausgelutschte und leidlich selbstzitierende Designsprache hat, aber in punkto Gewichtsreduzierung hinkt unsere Lieblingsautomarke leider in der Tat hinterher.
      Wenn BMW hier zu Audi aufschließt oder sogar vorbeizieht, dann kommt die überlegene Technik (in punkto Verbrauch, Dynamik, etc.) noch besser zur Geltung.

      • Anonymous

        Hätte es nicht besser schreiben können. Aber so ist es…

        Ich unterschreib den mal……Steve…..

  • Robert

    Worin sollte denn der Sinn liegen, die Drehzahlgrenze auf 7200 Umdrehungen zu erhöhen, wenn die maximale Leistung schon bei 6000 Umdrehungen anliegt? 

    • Guest

      PR 

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