AutoBild: Photoshop-Entwurf und neue Infos zum BMW Z2 Roadster

BMW Z2 | 28.04.2011 von 26

Lange Zeit war es sehr ruhig um einen möglichen BMW Z2, nun holt die AutoBild das Thema wieder ans Tageslicht. An der Grundproblematik des gewachsenen …

Lange Zeit war es sehr ruhig um einen möglichen BMW Z2, nun holt die AutoBild das Thema wieder ans Tageslicht. An der Grundproblematik des gewachsenen und weniger sportlich positionierten BMW Z4 hat sich seit der Einführung des E89 nichts geändert und ein kleiner, radikaler Zweisitzer würde mit Sicherheit seine Fans finden. Die Marke MINI wird diesen Weg auf der denkbar kleinsten Grundfläche gehen und ab Frühjahr 2012 den MINI Roadster R58 anbieten, aber mit seinen angetriebenen Vorderrädern dürfte dieses Auto viele BMW-Fans nur bedingt ansprechen.

Unabhängig davon spekuliert nun auch die AutoBild in ihrer morgigen Ausgabe darüber, auf welcher Plattform BMW einen Z2 auf den Markt bringen könnte. Mit Blick auf den MINI Roadster und die generell eingeschränkte Akzeptanz von Frontantrieb unter sportlichen Fahrern erscheint uns die gezeichnete Option auf Basis der UKL-Architektur aber relativ unwahrscheinlich, auch wenn die Kosten für ein solches Fahrzeug sehr überschaubar wären.

BMW hat zwar bereits bekanntgegeben, dass auch unter dem weiß-blauen Logo der Kernmarke demnächst Autos mit Vorderradantrieb vertrieben werden sollen, bisher war diese Antriebstechnik aber ausschließlich für die untere Kompaktklasse im Gespräch. Namentlich geht es also zunächst um den Kleinwagen auf Basis des nächsten MINI, der ab 2014 zu den Händlern kommen soll. Außerdem sind Derivate der 1er-Reihe, die weniger sportlich positioniert sind, ebenfalls mit Frontantrieb denkbar.

Für ein reines Spaß-Fahrzeug wie einen BMW Z2 Roadster erscheint diese Antriebsart allerdings gänzlich ungeeignet und schwer mit dem Image der Marke BMW kombinierbar. Zwar lässt sich durchaus auch mit angetriebenen Vorderrädern Fahrspaß vermitteln, aber das Fahrgefühl ist unbestritten anders und vermittelt vielen sportlichen Fahren weniger Freude am Fahren.

Laut AutoBild könnte der BMW Z2 auf UKL-Plattform mit Frontantrieb bereits 2014 auf den Markt kommen, was uns sehr ambitioniert und einigermaßen unwahrscheinlich erscheint. Realistischer erscheint da die zweite von der AutoBild ins Gespräch gebrachte Variante: Der Z2 kommt auf Basis des nächsten 1er Coupés F22 mit Hinterradantrieb, dann aber erst 2016.

Bis dahin wird auch die dritte Generation des Z4 auf den Markt kommen, die dann noch etwas höher positioniert werden und wieder mit einem Metall-Klappdach angeboten werden könnte. Für den BMW Z2 ist mit Blick auf Kosten, Gewicht und die sichtbar niedrigere Positionierung gegenüber dem Z4 auf jeden Fall von einem Stoffdach auszugehen.

Für den Antrieb des Z2 würden so oder so aufgeladene Vierzylinder mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum sorgen, die eine Leistungsspanne von 136 bis 245 PS abdecken können. Zur Kraftübertragung käme neben einem Sechsgang-Handschalter auch die Achtgang-Automatik von ZF in Frage, die bis zur Einführung des Z2 flächendeckend angeboten werden sollte.

Noch mehr Infos gibt es in der morgigen Ausgabe der AutoBild und natürlich werden auch wir berichten, sobald es weitere Infos oder Spekulationen zum BMW Z2 Roadster gibt. Das Rendering findet sich direkt bei der AutoBild.

26 responses to “AutoBild: Photoshop-Entwurf und neue Infos zum BMW Z2 Roadster”

  1. iQP says:

    Lückenfüller fürs Heft oder haben sie neue Informationen erhalten?

  2. Mitch says:

    Wenn VW/Audi/Porsche ihren kleinen Roadster bringen, kann BMW ja nicht einfach zusehen.
    Somit halte ich Variante2 durchaus für logisch. Dass man mit dem 1er Coupe auch motorseitig einiges anstellen kann, ist spätestens seit dem 1M klar.
    Als weiteren Konkurrent würde ich auf einen Ableger der neuen A Klasse tippen.
    Somit hätten alle Großen dieses Segment bedient und können TT/Boxster/Z4/SLK höher positionieren.

  3. Anonymous says:

    Noch so eine Mainstreamschüssel… BMW wie wärs wenn man mal wieder darauf setzen würde neue Trends zu kreieren und nicht bestehenden Minimizertrends hinterher zu hecheln.

    Bei der aktuellen Wirtschaftslage wäre doch ein Z8 was viel interessantes und wenn man den auf einen “erlesenen” Zweisitzer trimmt, steht er auch nicht wirklich in Konkurrenz zum 6er.

    • iQP says:

      BMW braucht aber auch absatzstarke Produkte um überhaupt die finanziellen Möglichkeiten zu haben auch bei den Entwicklungen konkurrenzfähig zu bleiben.

      • Anonymous says:

        Es ist immer die gleiche Leier… Klar brauchen sie die und die haben sie auch und da bin ich mit dir auch auf einer Linie. BMW geht finanziell nicht gerade am Krückstock und das ist gut so.

        Nur mit einem absatzstarken Produkt welches im Mainstreambereich liegt, treibt man keine Markenbildung vorran. Bei Toyota und Co. mag das nicht ins Gewicht fallen aber wir reden hier von der Premiummarke BMW, die sich diesbezüglich die letzten Jahre sehr schwer tut und solange auf den Lorbeeren vergangener Tage ausruht, bis sich nur noch die Oppas daran erinnern.

        Ich hab nichts gegen Quantität, wenn man ihr im gleichen Atemzug auch Qualität weiter oben entgegensetzt.

        Dort jedoch frischt BMW nur bestehende Modellreihen von Generation zu Genration auf, anstatt mal wieder neue Impulse zu setzen.

        • iQP says:

          Der nächste Punkt ist der “Flottenverbrauch”, da darfst dich bei der Regierung bedanken.
          Das erreicht man im Premiumsegment nur, wenn man auch genügend kleine Fahrzeuge verkauft.

        • iQP says:

          Der nächste Punkt ist der “Flottenverbrauch”, da darfst dich bei der Regierung bedanken.
          Das erreicht man im Premiumsegment nur, wenn man auch genügend kleine Fahrzeuge verkauft.

          • Anonymous says:

            Ja.. Aber wir drehen uns weiter… BMW nimmt doch so oder so immer mehr Spielzeugmotoren in das Portfolio auf und wird sie in so hoher Anzahl unter die Kunden werfen, dass dadurch die dicken Motoren à la 760 V12 in der Bilanz weitestgehend untergehen.

            Von mir aus sollen sie doch den Z2 bauen aber dem dann eben oben auch noch was würdiges entgegensetzen. Ein “echter” Kerl, der mit mehr Körpergröße als 1,70m gesegnet ist, findet in dem kleinen Z2 doch eh keinen komfortablen Platz.

            Und mit den Knien hinter den Ohren fährt sichs nicht sehr genießerisch offen… Auch wenn man sich dann das Windschott sparen kann.

            PS: Wir werden nicht regiert von einer Regierung sondern von Lobbyismusverbänden.. Einer davon ist die Automobilindustrie, die in Deutschland einen sehr großen Einfluss hat -> partielle Geschwindigkeitsaufhebungen auf deutschen BAB… Wenn die Industrie mal wieder zicken würde, wären diese “Schraubzwingen” auch nur noch zahlen auf dem Papier. Die Automobilindustrie lässt sich doch nicht von ein paar Volksvertretern knebeln…

            • Anonymous says:

              Warum sollte die Industrie rumzicken? Diese ganzen Gesetze kurbeln die Konjunktur doch gewaltig an, egal ob VW oder BMW

              • Anonymous says:

                Würde und wären… Lennardt =)… Ich bemühte den Konjunktiv….

                Klar ist es BMW und Co. diesbezüglich egal, so können sie uns ja die 9V Motoren unterjubeln und dabei kräftig Geld machen, indem sie uns Downsizing für Premium verkaufen. ( das möcht ich jetzt aber nicht noch aufdröseln )

                Es ging mir nur darum, dass man sich davon lösen sollte zu denken, dass die Automobilindustrie von der Politik Fesseln angelegt bekommt.

                Auch bei dem Thema war es doch ein langer Prozess. Öko ist doch keine Erfindung der letzten 5-10 Jahre, sonst hätte BMW ja nicht schon bspw. in den 80ern mit Wasserstoffantrieben rumexperimentiert.

                Nur jetzt nach zig Jahren Anlaufzeit sollte mal was passieren. Lachhaft…

                Wenn die Industrie frühzeitig selbst auf einen Wandel hin zur erneuerbaren Energie ( Kandidaten für die Wörter des Jahres ) gesetzt hätte, wäre dass E-Mobil schon in breiter Masse auf der Straße.

                Auch bei der Akkutechnik wurde viel verschmäht und erfolgsversprechende Konzepte nicht zuende gedacht.

                So ist das halt… Konzepte werden ausgeschlachtet bis die Leute nach was neuem gieren…

                Das gilt für Fernseher und Unterhaltungselektronik sowie für alle anderen Bereiche des technischen Lebens…

                Immer neue Impulse setzen – aber dann bitte in allen Bereichen des Produktportfolios BMW –

                • Anonymous says:

                  Da brauchts keinen Konjunktiv. Die, die es entscheiden (können) werden sich kaum selbst den Geldhahn zudrehen, dementsprechend weiter durch neue Gesetze den Weiterentwicklungsbedarf aufrecht erhalten bzw. diese Forderungen akzeptieren. Die Probleme in Wirtschaft und Politik sind seit Jahrzehnten eh die gleichen. Neue, größtenteils positive Impulse setzt BMW mit den teilweise merkwürdigen Nischensuchaktionen genug und da bin ich sogar ganz froh dass es nicht der 22. obligatorische Supersportwagen ist, der bestenfalls zwei Monate nach Erscheinen von irgendwelchen anderen Supersportlern oder professionell getunten Wagen verblasen wird.
                  Was Elektroautos angeht bist du definitiv optimistischer als ich was die Akkuweiterentwicklungsmöglichkeiten anbelangt 😉

                  • Anonymous says:

                    Ich nicht … Die emsigen Japaner ;)…

                    Ich werde E-Autos meiden, wie der Teufel das Weihwasser…

                    Sonst 100% Chloroform :D…

                  • Anonymous says:

                    Ich nicht … Die emsigen Japaner ;)…

                    Ich werde E-Autos meiden, wie der Teufel das Weihwasser…

                    Sonst 100% Chloroform :D…

                • Anonymous says:

                  Da brauchts keinen Konjunktiv. Die, die es entscheiden (können) werden sich kaum selbst den Geldhahn zudrehen, dementsprechend weiter durch neue Gesetze den Weiterentwicklungsbedarf aufrecht erhalten bzw. diese Forderungen akzeptieren. Die Probleme in Wirtschaft und Politik sind seit Jahrzehnten eh die gleichen. Neue, größtenteils positive Impulse setzt BMW mit den teilweise merkwürdigen Nischensuchaktionen genug und da bin ich sogar ganz froh dass es nicht der 22. obligatorische Supersportwagen ist, der bestenfalls zwei Monate nach Erscheinen von irgendwelchen anderen Supersportlern oder professionell getunten Wagen verblasen wird.
                  Was Elektroautos angeht bist du definitiv optimistischer als ich was die Akkuweiterentwicklungsmöglichkeiten anbelangt 😉

              • Anonymous says:

                Würde und wären… Lennardt =)… Ich bemühte den Konjunktiv….

                Klar ist es BMW und Co. diesbezüglich egal, so können sie uns ja die 9V Motoren unterjubeln und dabei kräftig Geld machen, indem sie uns Downsizing für Premium verkaufen. ( das möcht ich jetzt aber nicht noch aufdröseln )

                Es ging mir nur darum, dass man sich davon lösen sollte zu denken, dass die Automobilindustrie von der Politik Fesseln angelegt bekommt.

                Auch bei dem Thema war es doch ein langer Prozess. Öko ist doch keine Erfindung der letzten 5-10 Jahre, sonst hätte BMW ja nicht schon bspw. in den 80ern mit Wasserstoffantrieben rumexperimentiert.

                Nur jetzt nach zig Jahren Anlaufzeit sollte mal was passieren. Lachhaft…

                Wenn die Industrie frühzeitig selbst auf einen Wandel hin zur erneuerbaren Energie ( Kandidaten für die Wörter des Jahres ) gesetzt hätte, wäre dass E-Mobil schon in breiter Masse auf der Straße.

                Auch bei der Akkutechnik wurde viel verschmäht und erfolgsversprechende Konzepte nicht zuende gedacht.

                So ist das halt… Konzepte werden ausgeschlachtet bis die Leute nach was neuem gieren…

                Das gilt für Fernseher und Unterhaltungselektronik sowie für alle anderen Bereiche des technischen Lebens…

                Immer neue Impulse setzen – aber dann bitte in allen Bereichen des Produktportfolios BMW –

        • Anonymous says:

          Wieder mal sehr gut erkannt.

  4. Lola-Inge says:

    Ich wünsche mir seit der Einführung des Z4, das miniaturisierte Gegenstück Z2, sehr gern auch als Coupe. Kompaktes Fahrzeug mit bestenfalls einem R6 und einem Gewicht irgendwo um 1100kg, wobei weniger natürlich mehr ist. Einen reinrassigen Roadster für den Fahrspaß, ganz nach der alten Lehre. Ich will einen MX-5 Konkurrenten mit dem rotierenden Propeller. Aber bitte, bitte, bitte nicht mit Frontantrieb, dann bin ich raus und höchst verärgert. Wenn sogar der VAG-Konzern eine Mittelmotorroadster mit Heckantrieb in diesem Segment anbietet, dann wäre es für BMW, als Verfechter des Heckantriebs, ein kapitaler Fauxpas die Vorderräder mit der Übertragung der Antriebskraft zu betrauen und meine Liebe würde heftig auf die Probe gestellt.

    • Anonymous says:

      Was du da so schreibst, klingt gut… Aber schon an den Themen R6, Coupé und 1100 kg wird es scheitern.

    • Anonymous says:

      das würd ich so unterschreiben. Aber bei der Verfettung der Autos wirds das eh nicht geben -.-
      Schön war die Zeit als die Autows leicht waren und man beim Unfall noch ehrlich ins Gras beißen durfte 😉

  5. Anonymous says:

    Zum Glück nur ein Entwurf. Die Nieren sind nicht besonders schick gezeichnet und die Motorhaube erinnert mich an einen Klodeckel à la Avensis (T27). Bin mal gespannt…

  6. Anonymous says:

    Ich fände den Gedanken der zweiten Variante interessant. Nur ist es scheinbar nicht mehr möglich ein Fahrzeug unter 1,2t zu bauen, was mich wiederum reizen würde.

  7. Anonymous says:

    Ich fände den Gedanken der zweiten Variante interessant. Nur ist es scheinbar nicht mehr möglich ein Fahrzeug unter 1,2t zu bauen, was mich wiederum reizen würde.

  8. Anonymous says:

    Wir hatten doch schon mal einen schönen Z2 parat… und zwar HIER:

    http://www.bimmertoday.de/2010/11/24/neue-geruchte-um-bmw-z2-roadster-und-2er-reihe/

    ..den fand ich persönlich toll und natürlich mit Stoffmützchen !!

  9. Anonymous says:

    Kein 6 Ender, kein Z2 – ich habe fertig.

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