BMW Motorsport sammelt Daten für die 24 Stunden von Le Mans 2011

Motorsport | 25.04.2011 von 2

Bisher läuft die Saison in der Langstrecke beinahe perfekt für BMW Motorsport und damit man auch beim weltberühmten Klassiker in Le Mans eine gute Figur …

Bisher läuft die Saison in der Langstrecke beinahe perfekt für BMW Motorsport und damit man auch beim weltberühmten Klassiker in Le Mans eine gute Figur abgeben kann, hat man am Osterwochenende nicht nur Eier gesucht, sondern auch jede Menge Daten gesammelt. Nachdem man im Vorjahr mit dem Art Car von Jeff Koons wenig Glück und auch nicht die nötige Performance für gute Platzierungen hatte, sieht es bisher deutlich besser für die BMW M3 GT aus.

Grund dafür sind umfangreiche Überarbeitungen im Winter, die neben der Aerodynamik auch dem Motor genutzt haben. Auf der Rennstrecke an der Sarthe wurde nun die einzige Testgelegenheit vor dem Langstreckenklassiker genutzt und 147 Runden auf der 13,629 Kilometer langen Strecke dürften genügend Daten generiert haben, um in den nächsten Wochen für Arbeit zu sorgen.

Wenn das Rennen am Wochenende des 11. und 12. Juni 2011 stattfindet, wird der BMW M3 GT mit der Startnummer 55 von Augusto Farfus, Jörg Müller und Dirk Werner pilotiert, das Schwesterauto mit der Nummer 56 wird von Andy Priaulx, Dirk Müller und Joey Hand bewegt. Alle sechs Fahrer konnten sich am Wochenende mit dem Auto und der Strecke vertraut machen und lagen auf dem dritten respektive siebenten Rang der GTE-Klasse.

Charly Lamm (Teammanager): “Dieser Test vor dem 24-Stunden-Rennen war für uns ein wichtiger Termin. Le Mans ist ein derart besonderer Platz, dass jede einzelne Runde auf dieser Strecke hilft. Die Mannschaft hat die Gelegenheit genutzt, um sich wieder auf die besonderen Anforderungen dieser Strecke und die speziellen Abläufe einzustellen. Insbesondere für Joey Hand war der Test von Bedeutung. Er hat sich als Le-Mans-Neuling für das Rennen im Juni qualifiziert. Die Bedingungen waren gut, alle sechs Fahrer haben viele Runden absolviert, so dass wir eine Menge Daten sammeln konnten.”

  • BMW-Fan/a

    Oh man das wird spannend – die 24 Stunden sind die Hölle für Fahrer und Material.
    Audi wirft einen überarbeiteten R18 mit V6 Diesel / 3,7 l Hubraum und einem aerodynamisch optimierten geschlossenem Chassis aus Kohlefaser in das Rennen. Der Audi ähnelt dabei eher einem Formel 1 Auto der BMW M3 GT2 ist klar als Tourenwagen zu erkennen. Wie muss man die beiden Fahrzeuge einstufen – oder anders gefragt kämpft BMW hinsichtlich der technischen Voraussetzungen auf Augenhöhe? Wo kann man das Rennen im TV verfolgen?

    • Die Fahrzeuge fahren in völlig anderen Klassen und die Audis sind bedingt durch das Reglement klar schneller. Man sieht dem Auto ja auch an, dass es in Sachen Aerodynamik in einer ganz anderen Liga spielt. Die BMWs werden gegen Porsche, Ferrari, Corvette & Co. fahren, eben gegen andere Fahrzeuge nach dem aktuellen GTE-Reglement.

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Bimmertoday

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