J.D. Power Reports 2011: MINI auf dem letzten Platz – und an der Spitze

MINI | 17.03.2011 von 3

In den USA wurden in den letzten Tagen die weltbekannten J.D. Power Reports zu verschiedenen Themen vorgelegt und es fällt schwer, das Abschneiden von BMW …

In den USA wurden in den letzten Tagen die weltbekannten J.D. Power Reports zu verschiedenen Themen vorgelegt und es fällt schwer, das Abschneiden von BMW und MINI mit wenigen Worten zu beschreiben. Je nach untersuchtem Bereich befinden sich die Marken der BMW Group an der Spitze, im Mittelfeld oder sogar auf dem letzten Platz der Rankings.

Beim vor sechs Tagen veröffentlichten Customer Service Index (CSI), der nach Premium- und Volumenmarken unterteilt ist, konnte MINI von der Einstufung als Volumenmarke profitieren und dieses Ranking mit 805 von 1.000 Punkten auf dem ersten Platz abschließen. BMW erreichte mit 814 Punkten zwar ein etwas besseres Ergebnis, aber unter den Premiummarken reicht dieser Wert nur für den sechsten Platz. An der Spitze steht dort Lexus mit 846 Punkten, BMW konnte sich aber immerhin vor den deutschen Wettbewerbern halten.

MINI-Logo

Im Customer Service Index wird die Zufriedenheit der Kunden mit dem Service in den ersten drei Jahren nach dem Kauf eines Neuwagens gemessen. In dieser Zeit greifen in der Regel noch Garantien oder Gewährleistungen und im Allgemeinen dürften nicht sonderlich viele Besuche beim Händler nötig sein.

Laut der heute veröffentlichten Vehicle Dependability Study (VDS) zur Zuverlässigkeit statten MINI-Kunden ihrem Händler aber dennoch häufig einen Besuch ab. In der Studie wird die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge anhand der Probleme pro 100 Fahrzeuge angegeben und selbst der Spitzenreiter, die US-Marke Lincoln, kommt hier auf einen Wert von 101 Problemen bei 100 Fahrzeugen.

BMW landet mit einem Wert von 164 auf dem 21. Rang, deutlich hinter Mercedes (128) und knapp hinter Audi (161). Richtig schlecht sieht in dieser Statistik allerdings MINI aus, denn mit einem Wert von 221 rangiert die englische Marke auf dem allerletzten Platz – noch hinter Chrysler, Dodge, Land Rover und Jeep.

Schon bei den US-Consumer Reports sahen die deutschen Premiummarken nicht besonders gut aus, obwohl man bei Zuverlässigkeitsstudien in Deutschland in der Regel sehr gut abschneidet.

In unserer Bilderserie findet ihr neben den drei aktuellen Statistiken auch noch die Übersichten von den wichtigsten Studien des Jahres 2010:

(Quelle der Statistiken & Bilder: J.D. Power and Associates)

  • Ich denke das liegt auch etwas an der Mentalität der Amis… Also wenn man bei einem Kaffee extra drauf schreiben muss, dass der heiss ist.. weiss ich auch nicht mehr 😛

    • alex.

      Wie kommst du darauf? Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, gibt es zwei verschiedene Studien. In der einen geht es darum, wie zufrieden die Kunden mit dem Service waren und in der anderen darum, wie viele Probleme die Kunden mit ihren Fahrzeugen in einem bestimmten Zeitraum nach dem Kauf hatten. Das sind doch zwei völlig unterschiedliche Bereiche, die kaum miteinander in Verbindung stehen. Große Unterschiede bei der Rangfolge erscheinen mir daher keineswegs ungewöhnlich.
      Und dass in den USA von Unternehmen so energisch auf Gefahren hingewiesen wird, die von ihren Produkten ausgehen, liegt ja nicht daran, dass die Amerikaner nicht besonders schlau wären, sondern am US-Justizsystem.

      • Hab ja auch nicht behauptet, dass die Amis nicht schlau sind. Ich hatte das so verstanden, dass die Besuche bei der Werkstatt sich häufen und da das in Deutschland nicht der Fall ist, bin ich scherzhaft davon ausgegangen, dass die Werkstattbesuche eher wegen lapalien sind weil irgendwo eine Beschriftung fehlt á la “Kaffee ist heiss”. Also z.bsp. Motor ausschalten bevor man die Sicherung wechselt oder sowas.. hehe

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