AutoBild und AMS testen den BMW M5 F10 ebenfalls vorab

BMW M5 | 16.03.2011 von 44

Neben Chris Harris hatten mittlerweile auch die AutoBild und die Auto Motor und Sport Gelegenheit, den neuen BMW M5 F10 lange vor dessen Marktstart im …

Neben Chris Harris hatten mittlerweile auch die AutoBild und die Auto Motor und Sport Gelegenheit, den neuen BMW M5 F10 lange vor dessen Marktstart im Herbst zu testen und erste Eindrücke zu sammeln. Wir erfahren in diesem Zusammenhang auch zahlreiche Details, deren Realisierung zwar keine echte Überraschung mehr darstellt, aber die bisher nirgendwo auch nur (halb-)offiziell zu hören waren.

In diese Kategorie fällt beispielsweise die aufwendige Aerodynamik des neuen BMW M5. Der Unterboden soll beinahe völlig glatt sein, die Luftklappen werden je nach Kühlluftbedarf gesteuert, Flaps an der Frontschürze sowie eine Lippe auf dem Kofferraumdeckel erhöhen den Anpressdruck und somit die Fahrstabilität. Auch die im Zusammenhang mit dem BMW 1er M Coupé erstmals offiziell vorgestellten Air Curtains, bei denen Verwirbelungen an den Vorderrädern durch eine spezielle Luftführung vermindert werden, sollen dem BMW M5 F10 zu weniger Luftwiderstand bei hohen Geschwindigkeiten verhelfen. Davon profitieren neben dem Verbrauch auch die Fahrleistungen im Hochgeschwindigkeitsbereich.

BMW-M5-F10-Infos

Für eine weiter verbesserte Traktion sorgt eine neue Variante der Hinterachs-Sperre, die schon vor dem Durchdrehen eines einzelnes Rades eingreifen soll. Möglich wird das, weil die Sperre vorsorglich Sperrwirkung aufbaut, sobald der Fahrer das Gaspedal ausreichend durchdrückt – die Sperre muss also nicht “warten”, bis tatsächlich Traktionsprobleme auftreten, sondern bereitet sich gewissermaßen schon im Vorfeld auf diese Situation vor.

Außerdem wird die Aussage der M GmbH bestätigt, nach der das Ansprechverhalten des Motors im Vergleich zur Variante in BMW X5 M und BMW X6 M weiter verbessert wurde, auch wenn der neue V8 Biturbo naheliegenderweiße nicht das Niveau des V10-Hochdrehzahl-Vorgängers erreicht. Bei der Motorleistung deuten die Berichte auf einen Wert von nur knapp mehr als 555 PS hin, denkbar wären also 560 oder 565 PS. Das maximale Drehmoment soll bei rund 700 Newtonmeter liegen und steht dem Fahrer konzeptbedingt deutlich eher zur Verfügung als beim V10-Sauger.

Viel Lob erntet auch das Fahrwerk, das den Spagat zwischen Komfort im Alltag und Sportlichkeit bei Bedarf gut zu schaffen scheint. Eine abschließende Beurteilung dieser Fähigkeiten ist uns zwar noch nicht möglich, aber wir sind zuversichtlich, dass man die Hausaufgaben in Garching vorbildlich gelöst hat.

Einer der Haupt-Kritikpunkte am vorherigen BMW M5 der Generation E60 war die bei schneller Fahrt sehr geringe Reichweite von teilweise unter 400 Kilometern. Auch wenn vielen Fahrern die Tankkosten kein zu großes Kopfzerbrechen bereitet haben dürften, stellt eine derart limitierte Reichweite ein Komfort-Problem dar. BMW geht dieses Problem im Fall des neuen M5 gleich von zwei Seiten an: Einerseits soll der M5 zwischen 20 und 25 Prozent weniger Verbrauch bieten, andererseits könnten die umfangreichen Änderungen an der Hinterachse Platz für einen etwas größeren Tank geschaffen haben.

Weitere Infos findet ihr direkt in den Berichten der AutoBild respektive der Auto Motor und Sport.

  • Philipp

    Wenn sich die Sperre schon vor einem “Unfall” auf ihre Reaktion vorbereitet kann es dann sein das man gar keine richtig schönen Drifts hin bekomt?

  • xwolf

    Ganz das Gegenteil müsste der Fall sein, wenn ich das System richtig interpretiere!
    PS mäßig hätte ich schon das Niveau eines RS6 erwartet, also 580 PS. Aber wie man von der MGmbH gewohnt ist wird da meist etwas untertrieben ;-)

    • M-Fetischist

      Das ist ein Mythos, den ich hier mittlerweile häufiger lese. Die stehen nicht immer so voll und toll im Saft wie deklariert, dafür fliegen den Leutchens bei M ( mal abgesehen von der ersten Ölpumpengeneration vom V10 ) die Triebwerke nicht so reihenweise um die Ohren, wie es bei Audi lange Zeit der Fall war und ist.

      Trotz allem sind die PS Streuungen eigentlich auch unerheblich, da es die paar Pferdchen am Ende eh nicht ausmachen.

      Allerdings war das Hauptproblem bez. Komfort am E60S vor allem das SMG Getriebe, welches im Alltag nur mit Gaslupfen auf wirklich alltagstauglich gebracht werden konnte.

      Diesbezüglich wird BMW einen großen Schritt mit dem DKG machen, weswegen ich auch ganz fest davon überzeugt bin, dass der F10S ein ganz großer Wurf wird, der es verdient hätte auch einen Touringableger spendiert zu bekommen.

      Aber schauen wir mal… Ich seh da noch nicht die letzten Messen gelesen ;-).

      Die M-GmbH hängt ja gern mal sein Fähnchen in den Wind, wenn sich genug potentielle Käufer finden, erscheint mir eine Entwicklung trotz allem noch für möglich.

  • Marco83

    Ich glaub ehrlich gesagt auch nicht, dass die M SUV´s 555 PS haben.
    2,3 Tonnen müssen erstmal in 4,7 Sekunden auf 100 bewegt werden,
    da spielt der Allrad und die optimale Getriebeübersetzung wohl eher eine untergeordnete Rolle. ich denke die Motoren bewegen sich so um die 600 PS… :-)

  • Andi

    Und wie schwer soll der M5 sein. Wenn 2 tonnen, dann ist es ziemlich krass.
    vor 10 Jahren hätte auch keiner einen M7 gebraucht, da mit 2 tonnen zu schwer, aber heute ist es anscheinend ok.

    • M-Fetischist

      Der Alpina B5 hat 1920 kg Leergewicht nach DIN Norm.

      Also ist beim M5 wohl mit ~ 1850 – 1900 kg zu rechnen.

      • Chris

        Das wird denk ich nicht erreichbar sein, ausser man wuerde viel Geld fuer Leichtbau ausgeben.
        Man wird natuerlich versuchen den Katalogwert unter 2000kg zu halten, (irgendwo bei ca. 1950, 1980 kg ), das echte Auto, das dann auch auf der Strasse steht so ca. 2000 – 2100 je nach Ausstattung.
        Der 550i wiegt ja schon ueber 1900kg, dann kannst du das schwere DKG dazurechnen, einiges an Ausstattung (Groessere Raeder und Bremsen, usw.) also ueber 2000 kg wohl auf jeden Fall.
        Schade aber natuerlich auch den Komfortthemen usw. geschuldet…..

        • M-Fetischist

          In erster Linie ist das Gewicht der Sicherheit geschuldet.

          Wie auch immer, immo ist es Kaffeesatzleserei, dass der M5 im Fahrbetrieb und normaler Ausstattung sicher über 2 Tonnen liegen wird, glaube ich natürlich auch.

          An pingeligen Detailfragen halt ich mich mal zur Abwechslung nicht auf.

          Und ja… Bei Fahrzeuggewichten von über 2 Tonnen kommt zwangsläufig auch die Frage auf, was dann gegen einen M7 spräche.

          BMW hatte ja immer artikuliert, dass es keinen XM geben wird, da diese Fahrzeuge nicht den querdynamischen Maßstäben eines M Fahrzeuges genügen würden.

          Dies ist ja bekanntlich nicht mehr die aktuelle Meinung der BMW M. Natürlich auch, weil sich bei der Fahrwerkstechnik so viel getan hat, dass man vll. die Physik nicht überlisten, sich ihren Grenzen jedoch immer mehr nähern kann.

          Ich persönlich fänd einen M7 spannend und interessant, vor allem wenn man sich den aktuellen Test der Autobild Sportscars vor Augen führt.

          Das Problem in meinen Augen wäre nur folgendes. Wenn BMW einen M hinstellt, sollte er in seiner Klasse in der Querdynamik entweder auf einer Linie mit dem Benchmark liegen oder ihn bestenfalls selbst darstellen.

          Das ist natürlich in der Klasse des X5 M und X6 M nicht mehr der Fall, auch wenn BMW dem alten Cayenne noch die Auspuffrohre zeigen konnte.

          Nur wird diese querdynamische Überlegenheit beim M7 nicht zu realisieren sein, da das Grundkonzept des 7ers zu weit weg ist von einem Sportwagen.

          Der Panamera ist im Prinzip ein dicker und von den Proportionen her aufgeblasener 911. Der 7er ist in erster Linie eine Luxuslimousine und das soll er bitteschön als Kernkonzept auch bleiben. Dem 7er mehr Sportgene anzuerziehen als einem aufgepumpten 911 ist in meinen Augen schwerlich möglich, da Porsche in seiner Entwicklung ja auch nicht still hält.

          Die Frage ist natürlich was man seitens BMW als Primärwettbewerber ansehen würde. Wäre es ein S63, S65 AMG PP bla blubb wäre es für BMW sicher ein leichtes ein dynamischeres Fahrzeug auf die Räder zu stellen. Beim Porsche nicht… Deswegen im Zweifel -> Finger weg, bevor es peinlich wird.

          Schlussendlich steht natürlich noch das Kapitel “Umwelt und Verbrauch im Mittelpunkt”… Efficient Dynamics bspw. in einem M7L ? Schwer zu vermitteln.

          Die Zeit für den M7 hat BMW halt “damals” verpasst. Das mochte beim E38 und E65/66 kein Problem gewesen sein, da Alpina dafür längsdynamisch einen “M7″ angeboten hat.

          Beim aktuellen B7 Biturbo ist das etwas anders. Nicht falsch verstehen, der ist famos, stellt aber nur V-Max technisch die Messlatte dar. Die Nischenlage hat sich bei der neusten 7er Generation vollends verschoben. Früher war der Alpina “7er” das Topmodell der 7er Reihe, heute ist der Alpina B7 nur noch der Nischenfüller zwischen 750 und 760 und das auch in der Preispolitik. Völlig legitim.

          Apropos Preispolitik.. Fraglich wäre auch wo man den M7 positionieren wöllte. Über dem 760er? Klar in der Preisklasse spielt Geld kaum noch eine Rolle aber das wäre schon verschärft.

          Neben oder unter dem 760er? Dann wird Alpina die Stirn in Falten legen.

          Fazit: Super spannendes Thema, sicher ein geiles Auto aber leider leider sehr unrealistisch, vor allem noch für die Generation des F01/02/… nahezu gänzlich auszuschließen. Ich persönlich seh vor allem wirtschaftlich natürlich einen Markt für einen M7, jedoch Image(verlust, wenn dem M7 der Panamera um die Ohren fährt ) und Efficient Dynamics würden dem entgegenstehen.

          Andere Meinungen?

          • Chris

            “In erster Linie ist das Gewicht der Sicherheit geschuldet. ”

            Mehr Sicherheit bringt mehr Gewicht, richtig, aber wenn du ein Auto auseinandernimmst wirst du sehen das primaer die “Komfortthemen” gigantische Gewichtsbringer sind (Daemmung, Sitze, Steuergeraete, Ueberlagerungslenkungen, adaptive Fahrwerke, Infotainment, Verglasung….)

            “Der Panamera ist im Prinzip ein dicker und von den Proportionen her aufgeblasener 911. Der 7er ist in erster Linie eine Luxuslimousine und das soll er bitteschön als Kernkonzept auch bleiben. Dem 7er mehr Sportgene anzuerziehen als einem aufgepumpten 911 ist in meinen Augen schwerlich möglich, da Porsche in seiner Entwicklung ja auch nicht still hält. ”

            Das stimmt leider insofern nicht da die technische Basis des Panamera nicht der 911 ist.

            • Chris

              “Der Panamera ist im Prinzip ein dicker und von den Proportionen her aufgeblasener 911. Der 7er ist in erster Linie eine Luxuslimousine und das soll er bitteschön als Kernkonzept auch bleiben. Dem 7er mehr Sportgene anzuerziehen als einem aufgepumpten 911 ist in meinen Augen schwerlich möglich, da Porsche in seiner Entwicklung ja auch nicht still hält. ”

              Aber was die Optik angeht hast du natuerlich recht :)

            • M-Fetischist

              “Das stimmt leider insofern nicht da die technische Basis des Panamera nicht der 911 ist.”

              Hab ich auch nie behauptet :-). Aber ich glaub du verstehst auch so, wo ich gedanklich beim Vergleich von 911 und Panamera hin will.

            • M-Fetischist

              Und klar bringen die Komfortmerkmale auch ohne Ende Mehrgewicht, vor allem in der Fahrzeugklasse. :-) Diesbezüglich rück ich also meinungstechnisch zu dir rüber ;-).

              Aber ein M7 mit “übertriebenem” Leichtbau ( à la M3 GTS ) wäre ja auch unsinnig ³.

              • Chris

                Klar, da hast du recht!

                Angenommen es gaebe einen M7 mit 550-600 PS, dann waere ja die schwierige Frage: B7, M7 oder 7er V12?

                • M-Fetischist

                  Kommt drauf an woher man die 550 – 600 PS des M7 holen würde. Aus einem V8 Biturbo wie beim Alpina? Einem V12 Biturbo als “Weiterentwicklung des 760er”?

                  Wenn es ein V12 Biturbo wäre – unwahrscheinlich da zu schwer -, würde für die meisten wohl da nichts “drüber gehen”.

        • alex.

          Über zwei tonnen Leergewicht halte ich für so gut wie ausgeschlossen. Damit wäre der f10m schwerer als alles was als Konkurrent in Frage kommt. Sogar die rs6 Limousine wiegt trotz biturbo v10 und Allradantrieb unter zwei tonnen. Und gegen den e63 mit einem Leergewicht von 1840 kilo und später durch m157 und Performance Package 571ps dürfte der m5 bei einem Leergewicht von über zwei Tonnen den kürzeren ziehen. Vorallem wenn man bedenkt, dass der m157 ganz objektiv betrachtet ein besserer Motor ist als der s63. Wie will man das den Kunden noch verkaufen?
          Noch ist das natürlich alles nur Spekulation. Meiner Meinung nach kann es sich bmw aber unter keinen Umständen erlauben den m5 so schwer werden zu lassen. Nach der Enttäuschung mit dem gts, der Einführung des x5m und x6m, dem kommenden m diesel und schließlich einem m5 der über zwei Tonnen wiegt und zu allem Übel nicht mal einen außergewöhnlichen oder wenigstens konkurrenzfähigen Motor hat, wäre das Image der m gmbh wohl vollends dahin.

  • Steve8178

    “Nur” 560PS?? Ging man nicht von einem Wert oberhalb 580 aus?? Kann man wieder Zylinderbänke abschalten, weißt du was Benny?? Hoffe er wird unter 1900Kg liegen!!
    Gibt es nun einen Over Boost NM-Anhebung??

    Benny, was denkst du, werden die 4,4sek. auf 100km/h realisierbar sein, oder gar 4,3sek.?? Schon der 650i macht mit 407PS 4,9sek., klar etwas leichter aber das würde doch schaffbar sein oder?? ;)

    • Benny

      Bezüglich der Zylinder-Abschaltung könnte es im April definitive Infos geben, momentan kann ich nichts eindeutiges sagen. Zahlen oberhalb 580 wurden eine Zeit lang spekuliert, ja, aber allem Anschein nach hat man sich in Garching anders entschieden. Bei einem Turbomotor spielt natürlich auch Politik eine Rolle, denn man könnte hier ohne weiteres auch eine größere Zahl nennen, wenn man wöllte.
      Ob da im Katalog am Ende eine 4,3 oder eine 4,4 oder vielleicht “nur” eine 4,5 steht, wäre mir ehrlich gesagt völig egal. Ich würde von 4,5 ausgehen, aber unter idealsten Bedingungen geht es vielleicht auch noch marginal schneller. 4,3 kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, aber man soll ja nie nie sagen ;-) In diesem Bereich sind 1-2 Zehntel schon viel Holz, denn langsam ist in der Fahrzeugklasse keiner und da noch 1-2 Zehntel draufzulegen, wird mit niedrigeren Gesamtwerten natürlich immer schwieriger.

      • Steve8178

        Danke Benny, auch der bessere Cw Wert wird den über-5er doch zügiger, mehr als das auf 200 bringen!!

    • M-Fetischist

      Ach über 580PS hat BMW doch gar nicht nötig.. Wie weit soll die nominelle PS Aufrüstung denn noch gehen? Nur weil Audi 580 PS aufruft? *abwink*

      Das wichtigste ist das der BMW wieder ein Fahrwerk bekommt, welches “schneller ist als der Motor”. BMW muss Längsdynamisch wieder den Maßstab in der Klasse vorgeben, dann ist es egal wie viel PS Audi seinen Schnulliquattros unter die Haube steckt.

      Und diesbezüglich sieht es ja anscheinend sehr gut aus. BMW wird schon alles geben, um Audi wieder um die Ohren zu fahren und das werden sie auch schaffen.

      Alles andere wäre eine arge Enttäuschung aufgrund des neueren Entwicklungsstandes und der BMW Kernkompetenzen.

      Das wird scho.. =)

    • Lennardt

      Ich denke mal die 0 auf 100 Zeiten sind eh nicht so der Reiz. Ordentliches Fahrwerk und gute Elastizität im Bereich >80 wird sicherlich der Fall sein und das wäre es worauf es mir bei einem derartigen Fahrzeug ankommt (neben den Attributen die eh scheinbar schon bekannt sind).
      Ich fände es aber auch schade wenn die Elastizität unter dem RS6 bleibt. Auch wenn der Motor ein ganzes Stück zuverlässiger sein wird, würde mich das enttäuschen, wenn so viel Differenz zum Audi wäre dass dieser trotz Allrad 80-120 usw. schneller erledigt.

      • Chris35i

        Lieber 0-200 unter 13sec. 0-100 ist doch wurscht. Und Nos unter 8 wäre nice.

      • Chris

        Aufgrund des kuerzer uebersetzen Getriebes und 50 Nm mehr Drehmoment duerfte der M5 auch in den Elastizitaetswerten vorne liegen.
        Bei der Beschleunigung zwischen 80-120 km/h spielt der Allrad seinen Traktionsvorteil eigentlich nicht mehr aus, da die Elastizitaetsmessungen vor allem in den Gaengen 4./5./6.stattfinden.

        “wenn der Motor ein ganzes Stück zuverlässiger sein wird,”
        Gab es Probleme mit der Zuverlaessigkeit des V10 Biturbos? Ich kannte dazu bis dato noch keine Infos, lass mich aber gerne eines besseren belehren?

        • M-Fetischist

          Abgesehen von den Ölpumpen der ersten Generation ist mir auch nichts spezielles bekannt. Ist natürlich auch immer eine Frage der Behandlung des Motors.

          Warmfahren / Kaltfahren usw.

        • M-Fetischist

          Achso ich las es gerade nochmal… Was denn nun? V10? Oder V8 Biturbo? V10 Biturbo gibts nicht. Nur V10 Bikompressor seitens G-Power.

          Wenn du den V10 meintest, gilt mein Statement. Über Probs beim V8 Biturbo ist mir noch nichts zur Kenntnis gelangt.

          • Chris

            Klar gibts denn: V10 Biturbo = RS 6
            Du hast doch geschrieben:
            “Ich fände es aber auch schade wenn die Elastizität unter dem RS6 bleibt. Auch wenn der Motor ein ganzes Stück zuverlässiger sein wird, würde mich das enttäuschen, ”
            War die zuverlaessigkeit nicht auf den Audi V10 sondern auf den BMW V10 bezogen, dann habe ich deinen Satz falsch verstanden?

            • M-Fetischist

              Das schrieb der Lennardt, macht aber nichts.. Mit ihm bin ich sowieso so gut wie immer einer Meinung. Auch in diesem Punkt.

              Wir müssen das jetzt schreibtechnisch mal trennen. Klar gibts den Audi V10 Biturbo aber die “Erfindung V10 in Mittelklasselimousinen” ist in meinem Hinterkopf immernoch als “BMW only” abgelegt. Entschuldigt also die Verwirrung die ich ausgelöst habe.

              Sowieso der Audi V10.. Viel offensichtlicher kann man kaum “Konzeptklau” betreiben.

              Lief sicher so…

              Audi entwickelte den V10 anfangs noch ohne Turbos als M5 Gegner.

              Er war fertig… Prüfstand.. “Mist nur 480 PS… Können wir den Kunden nicht verkaufen, flanscht mal zwei Turbos drauf” -> Und zack 580 PS ( am Ende noch konzernpolitisch geschönt ) und als neuen Übermotor verkauft. Nuja…

              • Chris

                Ah sorry da war ich mit dem lesen zu langsam.
                Mir war nur eben nicht klar welcher V10 gemeint war,….jetzt hab ichs verstanden.

                In einem Punkt hast du recht :)
                Der V10 wurde auch zunaechst ohne Turbos eingesetzt (S8, S6) der RS 6 kam ja erst spaeter. Aber wenn du dir anschaust wie lange der Eintwicklungsprozess eines neuen Motors ist, liegen die Entscheidungen sicher schon einige paar Jahre zurueck.

                Du hast aber natuerlich damit recht, das sich Audi Jahre lang an der Entwicklung von BMW orientiert hat und somit man schon mit den V10s auf Augenhoehe unterwegs sein wollte….

        • M-Fetischist

          Ahhhh Illumination.. meinst den Audi V10 Biturbo :-D…

          Da ist mir auch nichts bekannt. Irgendwann muss Audi ja mal dazulernen. ;-)

        • lennardt

          Ich werde falsch verstanden:
          Zuverlässiger als AUDI RS6 bzw. die ganzen anderen Motoren die Audi als Langhuber auf Hochdrehzahl jagen lässt.
          Und ich erwarte trotz Minderleistung bessere Elastizitätswerte als beim RS6, WEIL dieser eben Allrad hat, was in oberen Geschwindigkeitsregionen von Nachteil ist.
          Der V8 des jetzigen M5s wird meiner Meinung nach dem V10 nicht das Wasser reichen können, was Potential angeht. Würde mich jedenfalls überraschen wenns da mit so “einfachen” Mitteln auf die 800 PS zugeht.

          • M-Fetischist

            Nein natürlich nicht. Sagt ja bspw. G-Power auch in Bezug auf den X5M selbst.

            Diese Entwicklung ist schließlich dem Downsizing geschuldet.

            Klar kann man größere Lader draufflanschen oder am Druck rumspielen aber in Summe sind die Motoren dann höchstwahrscheinlich im “Hoch-PS-Bereich” nicht so Standfest wie es die G-Power Hochdrehzahlmotoren mit Kompressor zu sein scheinen.

          • lennardt

            oh Gott.. es ist spät :-D
            Jetzt rall ich selbst nicht mehr was ich schreiben wollte, also:
            BMW V10 zuverlässiger als Audi V10, das wird beim V8 sicherlich (hoffentlich) genauso sein. Trotzdem sollten die (im Alltag wichtigeren) Elastizitätswerte auch dann noch besser als beim RS6 sein, wenn der V8 weniger Leistung hat.
            Gute Nacht ;-)

            • M-Fetischist

              Die BMW V10 sind auch in der Wartung und somit im Unterhalt günstiger, da die Turbos des Audi ja irgendwann als Verschleißteile anstehen.

              Gutes Nächtle ;-)

              • alex.

                Deine Begründung dafür, dass der s85 in der Wartung und im Unterhalt günstiger sein soll als der biturbo v10 von audi, ist jetzt nicht ernsthaft, dass der audi v10 turbolader hat?

  • BMW-Fan/a

    Da treibt´s den RS6 Fahrern bestimmt schon jetzt die Schweißperlen auf die Stirn. Und wenn G-Power das Auto in die Hände bekommt, dann müssen sich die Audis sowieso in der zweiten Reihe einordnen.

    • M-Fetischist

      Wenn dafür G-Power nötig ist, hat BMW M zuvor was falsch gemacht. Das muss schon dem normalen M5 gelingen, da Primärwettbewerb und jüngerer Entwicklungsstand.

  • BMW-Fan/a

    @M-Fetischist – Hast natürlich Recht – war mehr als Laudatio zu verstehen…

    • M-Fetischist

      Alles klar :-)

    • lennardt

      seid ihr euch so sicher dass der V8 so viel Potential hat wie der S85? Der S85 hatte die 507PS echt durch Drehzahl. Drehmomentanhebung durch Turbo ist da eine naheliegende Sache um relativ leicht enorme Leistungszuwachse zu erzielen.
      Beim S63 sind bereits Turbos verbaut, also nicht mehr so viel so leicht zu verbessern ohne die Motorcharakteristik einzuschränken, könnte ich mir jedenfalls vorstellen.
      Hoffentlich irre ich mich da

      • M-Fetischist

        Nö siehe oben. Aber für Audi wirds im Package mit dem Fahrwerk halt wohl trotzdem reichen.

        Abgesehen vom Durst, den Emissionshürden und dem etwas geringem Druck im mittleren Drehzahlbereich – dem sich ja mit Kompressor erfolgreich abhilfe schaffen lässt – wird der S85 wohl als einer der besten Motoren in die Geschichte von BMW eingehen.

  • Dawid

    Ich würde mal sagen das das alles gar nicht eintreffen wird
    wir hatten heute eine besprechung im v-flex münchen
    6 motorenteile im tü ( technischer übergang ) also der neue m5 motor, stammen aus japan, das bedeutet das bmw sich sicher nicht mit radioaktiver strahlung abgeben wird
    von daher wird der m5 etwas länger brauchen

    • M-Fetischist

      Wie geschmacklos….

  • Pingback: New BMW M5 Prototype Reviews – 560 hp()

  • Pingback: Noi teste cu prototipul BMW M5 2012()

  • Pingback: Auch die AutoZeitung testet den BMW M5 F10 mit 560 PS & 680 Nm()

Find us on Facebook

[Anzeige] Michelin und Porsche haben bei den 24 Stunden von Le Mans 2014 alles für den Sieg gegeben. Das Video "We are Racers" wirft einen Blick zurück und liefert interessante Einblicke

Bimmertoday

Tipp senden