BMW erreicht Sparziele im Einkauf früher als geplant

News | 14.03.2011 von 11

Um die Position als Marktführer im Premiumsegment verteidigen zu können, hat BMW vor einigen Jahren die Strategie Number ONE aufgelegt. Eines der Ziele der Strategie …

Um die Position als Marktführer im Premiumsegment verteidigen zu können, hat BMW vor einigen Jahren die Strategie Number ONE aufgelegt. Eines der Ziele der Strategie war die signifikante Reduzierung der Kosten des Materialeinkaufs und natürlich sollte dabei keinesfalls der Eindruck entstehen, dass die Qualität der Fahrzeuge unter diesen Sparmaßnahmen leidet.

Während Fahrzeuge wie die ersten Generationen von BMW X3 (E83) und BMW 1er (E87) teilweise harsche Kritik für die Materialauswahl und Qualitätsanmutung im Innenraum einstecken mussten, hat BMW in diesem Punkt zuletzt überzeugt. Im Einstiegs-Modell BMW X1 kommt zwar abseits der Bedienelemente viel Hartplastik zum Einsatz, aber in dieser Fahrzeugklasse ist das völlig normal. Neue Modelle der gehobenen Klassen, namentlich der 5er- und 6er-Reihe, lassen keine Wünsche offen und ernten viel Lob für ihr Interieur.

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Neben dem Innenraum betreffen die Sparmaßnahmen auch die Technik der Fahrzeuge, hier treten sie aber deutlich weniger in den Vordergrund und bei neu eingeführten Modellen gab es unseres Wissens bisher ebenfalls keinen Grund zur Klage. Das Angebot in Sachen Infotainment wurde in den letzten Jahren stetig ausgebaut und BMW nimmt hier spätestens seit Einführung der zweiten iDrive-Generation eine Vorreiterrolle ein.

Angst vor weiteren Sparmaßnahmen muss man nun aber ohnehin nicht mehr haben, denn gegenüber Automotive News Europe versicherte Herbert Diess, Vorstand für Einkauf und Lieferantennetzwerk, dass man die Sparziele von rund vier Milliarden Euro bereits ein Jahr eher als geplant erreicht habe und sich nun nicht mehr auf weitere Kostenredutionen, sondern stattdessen auf die Themen Innovation und Qualität konzentrieren wolle.

Großen Anteil an den Einsparungen im Einkauf hat eine Verlagerung des Einkaufsvolumens in Richtung Asien. Allein seit 2009 wurde der Bezug aus Asien um den Faktor fünf gesteigert, woran natürlich China maßgeblichen Anteil hat. In den kommenden Jahren soll der Anteil Asiens am Einkaufsvolumen noch weiter ausgebaut werden.

(Quelle: Automotive News Europe via Automobilwoche.de)

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