Video & Infos: Chris Harris testet den BMW M5 F10 mit DKG auf Eis

BMW M5 | 11.03.2011 von 28

Es ist eher ungewöhnlich, dass Pressevertreter lange Zeit vor der Vorstellung eines Fahrzeugs die Gelegenheit haben, selbiges zu testen. Bei den jüngsten Modellen der M …

Es ist eher ungewöhnlich, dass Pressevertreter lange Zeit vor der Vorstellung eines Fahrzeugs die Gelegenheit haben, selbiges zu testen. Bei den jüngsten Modellen der M GmbH, namentlich BMW X5 M und BMW 1er M Coupé, war dies allerdings anders und offenbar hat man in Garching gefallen an dieser Strategie gefunden. Mit dem Engländer Chris Harris durfte nun einer der derzeit angesehensten Motor-Journalisten erste Eindrücke im BMW M5 F10 sammeln, der laut seinem Bericht auf Evo.co.uk die interne Bezeichnung “F10M” trägt.

Dabei wird auch offiziell bestätigt, dass der neue M5 über ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Schaltstufen verfügen wird – eines der letzten Rätsel um das neue Modell ist somit gelüftet. Für den Vortrieb sorgt wie bereits angekündigt eine Variante des intern S63 genannten V8 Biturbo-Triebwerks, das bereits in BMW X5 M & X6 M zum Einsatz kommt. Im Umfeld des BMW M5, der in dieser Generation nicht als Touring erhältlich sein wird, dürfte der Motor noch etwas mehr Leistung zur Verfügung stellen als in den Geländewagen.

BMW-M5-F10-DKG-Bericht-Chris-Harris

Das Ansprechverhalten des neuen Motors sei nur marginal schlechter als das des Hochdrehzahl-V10 der Vorgänger-Generation. Die Tatsache, dass es sich um einen aufgeladenen Motor handelt, sei beim aktuellen Testfahrzeug noch spürbar, aber offenbar möchte BMW hier noch weitere Verbesserungen erreichen. Auch am Sound wird es noch weitere Verbesserungen geben, denn beim Prototypen für den Einsatz im hohen Norden spielt die Akustik keine Rolle.

Wie angekündigt wird der neue M5 verschiedene Fahr-Modi anbieten, die den Eindruck vom Fahrzeug grundlegend verändern können. Die Modi Komfort, Sport und Sport Plus sorgen für andere Kennlinien bei Fahrwerk und Motor und verwandeln den M5 so auf Knopfdruck vom komfortablen Alltags-Auto in einen waschechten Sportler.

Interessant ist außerdem, dass der Tank gegenüber dem normalen 5er F10 etwas größer ausfallen und zwischen 70 und 80 Liter fassen soll. Das ist vor allem mit Blick auf die Reichweite erfreulich, denn einer der Hauptkritikpunkte am Vorgänger war die kurze maximale Reichweite, wenn man das Fahrzeug schnell bewegt hat.

Für Chris Harris scheint der BMW M5 F10 eher in der Tradition des M5 E39 als in der des E60 zu stehen. Er meint damit, dass es sich nicht um einen knallharten Sportler handelt, sondern eher um eine sehr sportliche und sehr schnelle Limousine. BMW reagiert damit auf die Kritik am M5 E60, der vielen Kunden für den Alltag zu hart und zu radikal war, auch wenn er auf der Rennstrecke besser aufgestellt war als alle damals verfügbaren Wettbewerber. Den kompletten Bericht von Chris Harris könnt ihr direkt bei Evo.co.uk nachlesen.

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