Februar 2011: BMW Group steigert Absatz weltweit um 21,7 Prozent

News | 9.03.2011 von 19

Nach dem weltweit sehr erfolgreichen Januar mit einer Steigerung um 28,0 Prozent legt die BMW Group auch im Februar nach und legt den Grundstein für …

Nach dem weltweit sehr erfolgreichen Januar mit einer Steigerung um 28,0 Prozent legt die BMW Group auch im Februar nach und legt den Grundstein für das angepeilte Rekordjahr: 111.720 verkaufte Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce entsprechen einer Steigerung um 21,7 Prozent. Erfreulich ist, dass alle drei Marken ihren Anteil am Wachstum haben und sich alle um rund ein Fünftel steigern konnten. Nie zuvor konnte die BMW Group in einem Februar so viele Fahrzeuge verkaufen.

In den ersten beiden Monaten zusammen wurden bereits 216.911 Fahrzeuge verkauft, was einer Steigerung um 24,7 Prozent entspricht. Großen Anteil daran hat neben der Luxusmarke Rolls-Royce auch die Muttermarke BMW, die um 25,8 Prozent wachsen konnte. Auch MINI kann sich dank des Countryman über ein Wachstum von 17,6 Prozent freuen.

BMW-Group-Absatz-Februar-2011

Die Region mit dem stärksten Wachstum war dabei wie gewohnt Asien, wo 25.722 Fahrzeuge einer Steigerung um 49,3 Prozent entsprechen. Mit diesem Wert konnte Asien Nord- und Südamerika überholen, denn trotz eines Wachstums um 14,7 Prozent wurden dort nur 24.640 neue Fahrzeuge verkauft. Wichtigste Region bleibt weiterhin Europa mit 57.381 Einheiten (+16,8 Prozent).

Größter Einzelmarkt waren im Februar die USA, wo 19.919 Einheiten verkauft wurden (+10,8%), es folgen der Heimatmarkt Deutschland (18.883 / +20,8%) und der weiterhin rasant wachsende Markt China (16.511 / +72%). Starke Wachstumsraten gab es außerdem in Brasilien (938 / +101,3%), Indien (620 / +68,5%) und Süd-Korea (1.797 /+54,9%) zu beobachten.

Ian Robertson (Vorstand für Vertrieb und Marketing): “Mit unserer jungen Fahrzeugflotte profitieren wir derzeit überproportional von der Erholung der Automobilmärkte in vielen Regionen der Welt. Insbesondere die hohe Nachfrage nach den BMW X-Modellen, dem BMW 5er und dem MINI Countryman zeigt, dass unsere Modellpalette ins Schwarze trifft. Weitere Impulse erwarten wir von der neuen BMW 6er Reihe, die ab Frühjahr auf den Markt kommt. Wir gehen davon aus, dass unsere Wachstumsdynamik im ersten Halbjahr 2011 anhält. Erst in der zweiten Jahreshälfte werden die Wachstumsraten aufgrund von Basiseffekten etwas moderater ausfallen.”

Beim Vergleich mit den wichtigsten Wettbewerbern Audi und Mercedes kann BMW ebenfalls punkten: Audi konnte im Februar 91.450 Fahrzeuge verkaufen, was einer Steigerung um 20,6 Prozent entspricht. Allein die Muttermarke BMW übertrifft diesen Wert deutlich, obwohl diese Betrachtung spätestens seit der Markteinführung des Audi A1 keinen Sinn mehr ergibt. Außerdem ist BMW auch stärker gewachsen als der Wettbewerber aus Ingolstadt.

Verhältnismäßig moderat fällt das Wachstum bei Mercedes aus: Lediglich 10,3 Prozent beträgt der Zuwachs der Muttermarke Mercedes-Benz, die weltweit auf 79.500 Einheiten kommt. Zusammen mit Smart erreicht Mercedes-Benz Cars 86.500 Einheiten und liegt 10,0 Prozent über dem Vorjahresmonat.

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  • Cecotto

    nur zum vergleich des wichtigsten wachstumsmarktes:
    bmw china => 16.511 => + 72%
    audi china => 18.700 => + 26%
    mercedes china => 12.200 => + 66%

    mit audi ist man in china trotz des vormals riesigen vorsprungs fast auf augenhöhe und wächst seit einigen monaten bedeutend schneller.

    aktuell ist seit einigen monaten fast konstant + 20% wachstum bei bmw festzustellen bei gleichzeitig der größten wertbasis. das bedeutet man baut den vorsprung ggü. den deutschen mitbewerbern weiter aus. und abermals bleibt nur hinzufügend anzumerken: 1er und 3er, die volumenmodelle schlechthin, stehen in den startlöchern. bei audi hingegen nur der a3 und bei mercedes nur die a-klasse. gerade weil bei der bisherigen generation das design noch eher polarisierend mit bangle-anleihen und zitaten war und zudem die innenräume von der anmutung nicht klassenprimus, sich aber gerade hier bei allen jüngst gelaunchten modellen ein quantensprung ergeben hat, kann auch hier mit einem sehr starken produkt gerechnet werden, das weiter zum wachstum beitragen wird.

    nach 1er und 3er steht dann gleich der i3 am start. hier wird vor allem der kannibalisierungseffekt interessant sein.

    audi legte gestern seine zahlen vor: man hat eine umsatzrendite (nicht bereinigt um sondereffekte) von knapp über 7% und verdient im schnitt am auto (nicht baureihenadujstiert) rund 2,5k € pro auto.

    bmw wird die zahlen in ein paar tagen veröffentlichen. ich gehe hier von ähnlichen werten aus und könnte mir sogar vorstellen, dass bmw gerade die rendite von audi übertrifft. hier hatte ich mir bei audi vor dem hintergrund des konsequenten baukastensystems, der großen skaleneffekte auch durch vw, etc eigentlich in anbetracht des insgesamt für die industrie sehr guten jahres eine höhere rendite erwartet.

    • Chris

      So viel zum Thema “So lügt man mit Statistik”. 🙂 klar macht jeder Autokonzern gerne.
      Die absolut Zahlen sind interessant, die relativen sind wurscht, weil BMW ja 2008 und 2009 starke Einbrueche hatte die man jetzt wieder aufholt, von daher ist die Absprungbasis eine andere und die % natuerlich sehr irrefuehrend.
      Ach ja und die Rendite war meines Wissens hoeren als 7%…oder?

      • Cecotto

        bmws basis war und ist jederzeit höher gewesen als die bei bspw. audi. in einzelnen märkten war audi zeitweilig relativ im wachstum deutlich vorne, absolut aber nur marginal vorne oder sogar dahinter. mittlerweile liegt bmw fast überall im absoluten wie relativen wachstum vorne. dies sogar recht deutlich.

        nichts anderes schrieb ich. da ich weder von benny und diesem blog, noch von bmw geld bekomme, interpretiere ich auch statistiken nicht besonders wohlwollend für bmw oder gegen mitbewerber. ich habe und hätte schlicht nichts davon.

        • Chris

          “So lügt man mit Statistik” nein nein damit meinte ich nicht dich und deine Aussage. Ich wollte nur generell darauf hinweisen, dass relative Zahlen immer vorsichtig zu hinterfragen sind. Diese Prozentsaetze werden eben auf Basis des Vorjahres gemacht und da war bekanntlich das Krisenjahr 2009 ein schlechtes, interessanter sind da Vergleiche mit 2007. (unter Beruecksichtigung von Lebenszylen natuerlich)

      • Cecotto

        nochmals zum thema rendite:

        also mein taschenrechner kommt auch nach erneutem nachprüfen auf knapp über 7% rendite. soviel also zum “lügen” mit statistik…

        umsatzrendite = gewinn / umsatz = 2,63mrd € / 35,4mrd € = 7,4%

        • Chris

          Wie gesagt damit meinte ich nicht dich persoenlich! Aber ich glaube du hast da falsche Zahlen…
          Audi 2010: 9.4%
          Mercedes 2010: 8.7%
          forecast BMW 2010: ca. 7.4%

          • Cecotto

            ich beziehe mich auf zahlen, die gestern durch die gesamte presse geisterten. darin wurde in allen quellen von einem gewinn von 2,63mrd € und einem umsatz von 35,4mrd € gesprochen.

            • Chris

              Ja, du hast naemlich den Gewinn nach Steuern genommen.
              Zur Berechnung der Umsatrendite nimmt man aber das operative Ergebnis (3.3 Mio.)

  • timbo

    Alter Falter! Aber ich muss ganz ehrlich sagen, auch wenn ich den Erfolg BMW so was von gönne, wo soll das alles hinführen? Wie lange kann man die Verkaufzahlen immer wieder steigern, und um welchen Preis? Ich habe es irgendwann schon mal gesagt, mir wäre es egal, wenn BMW weniger Autos als Mercedes, oder Audi verkauft. Hauptsache ein BMW bleibt ein BMW!

    • Marc

      BMW hat den Vorteil langfristig planen zukönnen, da das Übernahmerisiko aufgrund der Beteiligung der Familie Quandt (>40%) sehr gering ist. Die können somit längerfristiger Planen als andere Quartalszahlenabhängige Unternehmen.

  • Marc

    Was hat es mit Husqvarna Motorcycles auf sich?

    • Benny

      Die gehören seit einiger Zeit zu BMW Motorrad.

  • quickjohn

    Cecotto hat ganz recht – die BMW Group baut den Vorsprung gegenüber Audi u. Daimler %-tual und absolut aus und hat mit der nächsten 1er u. 3er Generation die grösseren Wachstumspotentiale – das i-Segment einmals ganz aussen vor gelassen.

    Der Gestern von Audi vorgelegte Geschäftsbericht zeigt ausserdem das Dilemma in dem sich diese abhängige, durch einen Beherrschungsvertrags gesteuerte, AG befindet. Während die direkten Wettbewerber mittels ihrer Finanzberichte – nicht nur für das Jahr sondern auch für die einzelnen Q’s – jede Menge Berichterstattung erhalten findet Audi eher weniger Echo.

    Und so hat man jetzt einen Geschäftsbericht zusammen gezimmert der hinsichtlich der Zahlen wenig aussagt – defacto aber eine Produktbroschüre darstellt.

    Ausserdem nennt der Bericht keine reinen Audi-Zahlen sondern stellt den sog. Audi-Konzern dar. Da sind u.a die Lamborghini-Werte drin, ca. 200.000 verkaufte Modelle anderer Marken des VW-Konzerns sowie ca. Mio. 1,7 produzierte Motoren (bei ca. Mio. 1,15 produzierter Audi).

    Besonders interessant: in 2010 wurden ca. 51 Tsd, A1 produziert – verkauft hingegen nur ca. 27 Tsd. – also doch ein Ladenhüter?

    Das Alles ergibt ca. 36 Mrd. Euro Umsatz – bei BMW werden es ohne die Motorräder wohl schon über 55 Mrd. Euro sein. Interessant ist aber dass selbst die Wirtschaftspresse die Audi Pressenotiz nachplappert und dabei nicht einmal bemerkt, dass bei Audi schon der Ertragssteuer-Satz nicht mit den Anderen zu vergleichen ist.

    Alles in Allem ist der GB des Audi-Konzerns natürlich stark durch VW-Abhängige Finanzstrukturen u. Vorgaben dominiert – VW hat eben ein Interesse Audi gut aussehen zu lassen – bei Verrechnungspreisen wie unter Dritten üblich würde der GB ganz anders aussehen. Oder wer glaubt z.B. ernsthaft daran, dass man mit 59 Tsd.-MA 1,15 Mio. Autos bauen kann und die lohngefertigten Fahrzeuge nicht teurer einkauft als ob man sie selbst produzieren würde?

    Die Lektür des GB’s (Audi-Homepage) sei in jedem Fall empfohlen.

    • Chris

      Also ich habe mir gerade den Geschaeftsbericht auch angeschaut und klar werden die Zahlen fuer Audi auch ausgewiesen. Das ist wie bei BMW, es gibt Group zahlen und dann aufgefuehrt die einzelnen Marken.
      Nur als Hinweis:
      AAK sind nicht gleich verkauft Autos. Verkaufte Autos werden in keinem Geschaeftsbericht aufgefuehrt und sind sicher einige mehr….

      • quickjohn

        Also lieber Chris – im GB wird ausschliesslich der Abschluss des Audi-KJonzerns gezeigt – kein weiterer!!! So weit die Fakten. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass du mit ‘Audi-Zahlen’ die Info auf Seite 240 hinsichtlich der Mrd. Euro 27,4 der Marke Audi meinst – mit dem Hinweis in meinem Statement hat das jedenfalls nichts zu tun.

        Und noch etwas zu Verkaufszahlen: Über den Auftragsbestend hat m.E. noch nie ein Hersteller berichtet. Es geht also um die Auslieferungen an Kunden – von Dir wohl als AAK bezeichnet – und um sonst garnichts. Und da hat Audi halt vom A1 ca. 24 Tsd. Stück auf Halde produziert. Das kann man nennen wie man will – ich bezeichne so etwas – ca. 5 Monate nach Anlauf der Serienproduktion – als eine Ladenhütergleiche Absatzsituation.

        Und leider hinkt auch Dein Vergleich mit dem BMW-Jahresabschluss in jeder Hinsicht grundsätzlich. Zunächst werden bei BMW für die einzelnen Geschäftssparten- und Marken – also BMW/Mini/RR, BMW-Motorrad u. BMW-Financial-Services – natürlich auch Ergebnisse gezeigt.

        Ausserdem bilanziert BMW – weil es keine gibt – auch nicht Handelsdeals mit (Audi-)konzernfremden Marken oder Produktionsdeals über Motoren in der Grössenordnung von über 500.000 Ex.

        Man braucht sich ausserdem nur die Seite mit den Intercompany-Verrechnungen anschauen – da wird klar welche Manöveriermasse dieser Audi-Konzern-Abschluss beinhaltet.

        Insgesamt – und das meinte ich damit dass die Lektüre zu empfehlen sei – zeigt der GB ein ähnlich protziges Gehabe wie die übliche Audi-PR-Politik bzw. die Auftritte des Vorstandsvorsitzenden. Höhepunkt ist die Darstellung der Bilanzzierungsgrundsätze incl. weitschweifender Erläuterungen betriebswirtschaftlichen Allgemeingedankengutes. Letzteres dürfte in der dt. AG-Landschaft ziemlich einzigartig sein und ist – mit Verlaub – einfach nur Wichtigtuerei.

        • Chris

          Ich freue mich ja sehr das der Ton sich hier so positv entwickelt:
          Lieber quickjohn 🙂
          Erstmal ging es mir um die Verkaufszahlen die bei beiden Herstellern fuer die ein einzelnen Marken ausweisen.

          Zu den Auslieferung an Kunden und den Verkaufszahlen. Genau das wollte ich sagen, kein Hersteller gibt Auftragsbestand oder Verkaufszahlen an sondern nur die AAKs. Der Punkt ist aber, das kommt bei deiner Aussage nicht rueber, dass du deutlich mehr Autos verkauft haben kannst als du ausgeliefert hast. Das ist hier der relevante Punkt.

          Wo werden im BMW Geschaeftsbericht die Ergebnisse fuer Rolls Royce und MINI uns Motorenverkauefe und Motoreneinkauefe gezeigt?
          Ich habs beim schnell durchfliegen leider nicht gefunden, waere aber fuer einen Hinweis sehr dankbar, weil mich das schon immer interessiert haette. (Gerade RR)

          Auch aus Interesse, BMW schreitb auch nichts ueber Ihre internen Verrechnungspreise an Rolls Royce oder deren Motorenverkauefe oder? Auch die PSA Motoren tauchen nicht auf, oder? Sind aber natuerlich alles teil der Bilanzsumme….

          • quickjohn

            Also lieber Chris,

            eine erquickliche Diskussion ist was anderes. Ich denke der Tenor meines Kommentars sollte auch Dir klar geworden sein.
            Wenn du aber mit Gewalt am Thema vorbei diskutieren willst – sh. Deine Eigenwortschöpfung (AAK) oder die Äpfel und Birnen-Aktion mit den von BMW konstruierten und von PSA teilgefertigten Ruimpfmotoren oder das Ergebnisgefasel – bitte gerne. Für solche ‘Kinderreien’ stehe ich als Diskussionsteilnehmer allerdings nicht zur Verfügung.

  • BMWMaster

    Komisch auf der Audibild sieht man wieder nur den Erfolg der Ingolstädter an, sie werden sehr gelobt, BMW wird nicht mal erwähnt. Was erwartet man sich von der Audibild ..

    BMWMaster

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