Testfahrten in Schweden: BMW i8 wird auf den Winter vorbereitet

BMW i | 8.03.2011 von 10

Seit der offiziellen Grundsteinlegung für die Erweiterung des Standorts Leipzig ist klar, dass BMW die IAA-Studie Vision EfficientDynamics aus dem Jahr 2009 in ein Serienfahrzeug …

Seit der offiziellen Grundsteinlegung für die Erweiterung des Standorts Leipzig ist klar, dass BMW die IAA-Studie Vision EfficientDynamics aus dem Jahr 2009 in ein Serienfahrzeug umwandeln will. Bereits Anfang 2014 soll das Fahrzeug bei den Händlern stehen und seit einigen Tagen ist auch der Name kein Geheimnis mehr: Der Hybrid-Sportler wird unter dem Namen BMW i8 in den Verkaufsräumen stehen und somit als Teil der neuen Submarke BMW i vermarktet, die kurze Zeit vorher mit dem rein elektrisch angetriebenen Megacity Vehicle BMW i3 ihren Marktstart feiern wird.

Bei Gmotors.co.uk finden sich nun erste Spyshots, die uns das Aushängeschild von BMW i auf regulären Testfahrten in Nordschweden zeigen. Die bisherigen “Spyshots” kamen entweder direkt von BMW oder zeigten uns das Fahrzeug bei Dreharbeiten für den vierten Teil der Action-Serie Mission Impossible, in der das neue Modell noch vor Marktstart einen ersten Auftritt vor einem Millionenpublikum feiern wird.

BMW-i8-Spyshots-Gmotors

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass es sich beim Verbrennungsmotor des BMW i8 entgegen aller bisherigen Ankündigungen um einen Ottomotor und nicht um einen Diesel handeln wird, was vor allem mit Blick auf die mangelnde Akzeptanz für Dieselmotoren außerhalb Europas zurückgeführt werden kann.

Genau wie der BMW i3 wird auch der i8 über einen zweigeteilten Aufbau aus Aluminium und Carbon verfügen, wobei die Fahrgastzelle (Life-Modul) aus dem besonders leichten CFK bestehen und beinahe völlig resistent gegen Verformungen sein soll. Das Drive-Modul für den Antriebsstrang und die Fahrwerkstechnik besteht aus Aluminium.

Der BMW i8 wird seine Kraft von etwa 350 PS über alle vier Räder auf die Straße bringen, wobei die beiden Elektro-Motoren direkt an der Vorderachse montiert sind und der Verbrennungsmotor für die Hinterachse im Heck untergebracht ist. Eine Kardanwelle für die Kraftübertragung zur jeweils anderen Achse wird daher nicht benötigt und der verfügbare Bauraum wird zur Unterbringung von Batterien genutzt. Über eine aufwendige Software lässt sich die Kraftverteilung dennoch ähnlich wie bei Modellen mit dem Allradantrieb xDrive steuern.

Weitere Spyshots zum BMW i8 gibt es direkt bei Gmotors.co.uk.

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