MINI möchte mittelfristig auf 300.000 Einheiten jährlich wachsen

MINI | 23.02.2011 von 5

Die Erfolgsgeschichte der Marke MINI ist schon jetzt mehr als nur beeindruckend, aber zurücklehnen will man sich deswegen noch lange nicht. Mit immer mehr neuen …

Die Erfolgsgeschichte der Marke MINI ist schon jetzt mehr als nur beeindruckend, aber zurücklehnen will man sich deswegen noch lange nicht. Mit immer mehr neuen Modellen wird das Produktportfolio stetig ausgebaut und natürlich wächst dabei auch die Zielgruppe mit. Gab es lange Zeit nur den Hatchback und das Cabrio, kamen in den letzten Jahren mit dem Clubman und dem Countryman zwei neue Modelle hinzu, die mehr Wert auf Alltagsnutzen legen und somit auch für junge Familien eine interessante Alternative darstellen.

Es versteht sich von selbst, dass auch diese Modelle das Design und den jugendlichen Charakter der Muttermarke erhalten haben und sich somit wohltuend von der grauen Masse abheben. Die Serienfertigung von drei weiteren Modelle, die einen weniger rationalen Ansatz verfolgen, ist bereits beschlossene Sache und offiziell kommuniziert: Mit dem MINI Coupé 2011, dem MINI Roadster 2012 und dem MINI Paceman 2013 kommt jedes Jahr eine Neuheit auf den Markt, die für ein weiteres Absatzplus sorgen dürfte.

MINI-Rocketman-Concept-Skizzen-06

Im Jahr 2013 oder 2014 kommt außerdem die dritte neue MINI-Generation, der Nachfolger des R56. Um die Stückzahlen zu erhöhen und somit die Einkaufspreise zu senken, soll auf dieser Plattform auch ein BMW mit Frontantrieb erscheinen. Die Verflechtung von MINI mit der Kernmarke BMW wird also intensiviert und es ist davon auszugehen, dass beide Marken von diesem Schritt profitieren können.

Das neu aufgelegte Individualprogramm MINI Yours unterstreicht den Premiumcharakter der Marke und dürfte auch besonders anspruchsvolle Kundschaft zufriedenstellen. Mit dem MINI Scooter E könnte man außerdem den Schritt auf den Zweiradmarkt wagen und eine völlig neue Zielgruppe an die Marke heranführen.

Mit dem MINI Rocketman Concept hat man nun eine Studie vorgestellt, deren Serienfertigung zwar dem Vernehmen nach noch nicht beschlossen, aber auch keineswegs ausgeschlossen ist. Auch wenn die Erweiterung der Modellpalette nach unten in Form des Rocketman momentan noch schwer vorstellbar ist, weil die Studie über eine teure Carbon-Spaceframe-Karosserie verfügt, glauben wir nicht daran, dass man das Concept Car nur als Effekthascherei entwickelt hat.

Gegenüber dem Handelsblatt deutete MINI-Chef Wolfgang Armbrecht bereits an, dass der Rocketman sehr gut zur Kleinwagenmarke MINI passen würde, man aber zunächst die Reaktionen des Publikums abwarten wolle. Mittelfristig peilt man außerdem Stückzahlen von rund 300.000 Einheiten jährlich an und würde somit das bisherige Rekordjahr 2010 mit seinen 234.175 Einheiten deutlich übertreffen.

5 responses to “MINI möchte mittelfristig auf 300.000 Einheiten jährlich wachsen”

  1. DuD says:

    Ich bin voll und ganz davon überzeugt, dass wir das schaffen!
    MINI ist glänzend aufgestellt für die kommenden Jahre.

  2. Simon says:

    Also BMW hat ja angekündigt, dass das Projekt i auch als Serieller Hybrid angeboten wird.
    Vielleicht integriert BMW dann die Mini Plattform in die Submarke BMW i?

  3. Hackim says:

    Ich finde das Wachstum und Modellerweiterung toll!
    Durch das Megacity Vehicle i3 kann man die Verbundeffekte in der Produktion von Carbon nutzen.

  4. XfrogX says:

    Warum ist man so blöd und legt sich diesen druck auf mit solchen zahlen? Es wäre viel besser wenn man sagen würde das alles darauf kalkuliert ist das man die nächsten jahre weiter über 200 000 einheiten hat, alles darüber ist bonus. Naja nun wird man in ein paar jahren von ner krise bei mini renden wenn nur noch 220 000 autos verkauft werden was für diese marke immer noch top ist meiner meinung nach. Aber aktien sinken dann usw weil alles von 300 000 ausgegangen ist.

  5. MagicMarc77 says:

    Ich bin masl gespannt wie es mit Mini weiter geht. Ich hoffe nicht, das sie sich durch die ganze Erweiterung der Produktpalette übernehmen. Nicht das die Qualität darunter leiden muss. Der Druck neue Fzg. und anschließend auch neue Facelifts auf den Markt zu bringen ist nicht zu unterschätzen!

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