Erste Videos rund um BMW i

BMW i | 21.02.2011 von 13

Im Zusammenhang mit dem heutigen Launch der neuen Submarke BMW i gab es für die Besucher der Pressekonferenz auch zwei Videos zu sehen, die uns …

Im Zusammenhang mit dem heutigen Launch der neuen Submarke BMW i gab es für die Besucher der Pressekonferenz auch zwei Videos zu sehen, die uns einen ersten Blick auf die Ideen und die Motivation hinter Project i geben. Wir wollen euch diese Videos natürlich nicht vorenthalten und können sie nun auch in deutscher Sprache zur Verfügung stellen, während sie im Livestream nur auf Englisch zu sehen waren.

Im ersten Video geht es um die Herausforderungen rund um die Mobilität der Zukunft und wie BMW hier Nachhaltigkeit mit Premium verbinden möchte. In der gesamten Wertschöpfungskette soll Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle spielen und BMW möchte hier sehr transparent agieren. Die Energie für die Produktion der Fahrzeuge soll zu 100 Prozent aus regenerativen Energiequellen gewonnen werden, zudem sollen bei der Produktion 50 Prozent weniger Energie und 70 Prozent weniger Wasser als bisher üblich verbraucht werden.

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Im Video zum Design der neuen Submarke sehen wir zunächst das neue Logo, das an Front und Heck der Fahrzeuge der Submarke Verwendung finden wird. Es handelt sich um das bekannte Logo der Marke BMW, das um einen blauen Ring erweitert wurde. Damit soll verdeutlicht werden, dass die Kernwerte der Marke im Fall von BMW i durchaus übernommen werden, aber eben um neue Bestandteile erweitert werden.

Weitere zentrale Merkmale werden relativ große Räder sein, die aber mit Blick auf die Aerodynamik sehr schmal ausfallen sollen. Der Hofmeisterknick wird durch eine völlig neue Lösung ersetzt, die auf den Namen Streamflow hört und rein optisch keine Verbindung zwischen Schulterlinie und C-Säule herstellt.

Außerdem gibt es noch ein Video, das uns die Licht-Projektionen an der BMW Welt, dem BMW Museum und dem BMW Vierzylinder zeigt, die gestern Abend zu sehen waren und alle Passanten auf den Launch der Submarke hinweisen sollten.

  • Steve8178

    Hammer Videos!!

  • http://www.maspalomas-tonight.com Martin

    Wow…. Besser kann man nicht zeigen, dass man GlobalPlayer ist und allen anderen zig Jahre vorraus ist!

    • XXX

      Hoffentlich ist BMW nicht zu weit vorraus, sonst kauft das keiner. Siehe Mitsubishi i-miev.

  • Chris35i

    Oh man, machen die jetzt auf heile welt oder was? Aber fussmatten darf man wieder extra bezahlen. Immer diese gespielte “uns liegt sehr viel an der umwelt” masche. muss man die den so raushängen lassen? ich weiß, da steckt viel kohle dahinter und gezwungen werden die automobilhersteller vom staat auch, aber einen auf soziale verantwortung zu machen ist doch käse. die müssen es tun, wollens aber nicht – sich dann so zu präsentieren ist genau so peinlich wie gutti mit seiner plagiatsarbeit.

    • John

      Da würde ich Dir mal empfehlen, Dich etwas intensiver mit dem Konzept der Corporate Social Responsibility auseinanderzusetzen. Deine Überlegungen sind schon etwas überholt.

      Dass Unternehmen nur aus Heuchelei soziale Verantwortung übernehmen und kein wirkliches Interesse daran haben, stimmt einfach nicht und ist sehr kurzsichtig. Tatsache ist, dass ein Unternehmen in einer ständigen Beziehung zu seiner Umwelt steht. Es beeinflusst diese selbst und wird gleichzeitig von dieser beeinflusst. Der Erfolg eines Unternehmens ist auf lange Zeit also davon abhängig, wie gut es sich in seine Umwelt einbettet und mit dieser umgeht. Die Akzeptanz wirtschaftlichen Handelns ist zum Beispiel ein Punkt, der für ein Großunternehmen von zentraler Bedeutung ist. Als extremes Negativbeispiel könnte man die Deutsche Bahn und S21 nennen. Wirtschaftlicher Erfolg steht also in einem direkten Zusammenhang mit sozialer Verantwortung.

      Die Vorstellung, dass Unternehmen ihre Umwelt manipulieren können, um dann möglichst viel Gewinn aus den ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen zu ziehen, ist immer noch weit verbreitet, aber wenig intelligent und eben nicht nachhaltig.

      Kurz könnte man auch sagen “Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.”

      • Chris35i

        Danke für die ausführliche Erklärung. Ich werde mit mit der CSR mal auseinandersetzten. ;-)

        • John

          Viel Spaß dabei! ;)

          • Chris35i

            “Das Prinzip der Freiwilligkeit erzeugt die Frage nach den wirklichen Beweggründen einer CSR. In den meisten Fällen ist wohl davon auszugehen, dass die Unternehmen nicht allein aus Altruismus handeln – vielmehr verfolgen sie auch ökonomische Ziele – wie etwa Umsatzsteigerung und Gewinnsteigerung. Die verstärkte Hinwendung zu CSR wird unterstützt durch die Erkenntnis, dass unternehmerische Verantwortung mittel- und längerfristig zur Steigerung des Unternehmenserfolges beiträgt (Business Case).

            Als wichtiger Beweggrund erscheint die Möglichkeit, CSR als Werbemaßnahme zu verwenden und sich als gesellschaftlich engagiertes Unternehmen darzustellen.

            Dies wird als legitim angesehen, solange die tatsächliche Nachhaltigkeitsleistung im Einklang mit dem kommunizierten Engagement steht”

            Aus Wikipedia (auf die Schnelle).

            Naja, aus diesem Absatz geht u.a. hervor, dass die Unternehmen zwar Interesse daran haben, als “Umweltengel” gesehen zu werden, wessen Gründe wohl aber weitesgehend in den ökonomischen Vorteilen zu suchen sind. Damit wird die (für mich viel wichtigere) Moral zum Umweltschutz klar abgewertet. Grob gesagt handelt es sich hierbei also um eigennützige Täuschung bzw. eigennütziges Handel ohne die vorsätzliche Schädigung Dritter.

            • John

              Naja, die Frage nach einer Moral ist auch sehr schwer zu beantworten. Da ein Unternehmen ja keine Person, sondern eine Organisation ist, die den Zweck verfolgt, das in sie investierte Kapital zu vermehren, muss man danach auch alle Handlungen beurteilen. Grundsätzlich finde ich gewinnorientiertes Denken nicht verwerflich. Das ein Unternehmen altruistisch handelt, kann eh keiner erwarten. Dazu gibt es ja die NGOs.

              Nach meinem Verständnis sollte der Umweltschutz auch keine wohltätige Leistung sein, sondern eine Grundlage wirtschaftlichen Denkens bilden. Das dem Thema dabei der ganze “gute”, häufig idealisierte Charakter abhanden kommt, ist ein Nebeneffekt, der mir persönlich ziemlich egal ist, solange die Nachhaltigkeit verbessert wird.

              Das die CSR nur zu Marketingzwecken eingesetzt wird geht meiner Meinung nicht weit genug, auch wenn es in vielen Fällen wohl die traurige Realität darstellt. Das liegt aber wohl an der begrenzten Kreativität vieler Führungskräfte, deren zeitlicher Horizont leider auch nicht sehr weit reicht.
              Ein einfaches Beispiel für einen praktischen Nutzen könnte die Förderung von Bildung und Infrastruktur in einer Region sein, die zwar keinen direkten Effekt auf den Unternehmenserfolg hat, aber sich auf lange Sicht auszahlen kann, weil dem Unternehmen in der Zukunft qualifizierte, loyale Mitarbeiter zur Verfügung stehen.

              Um auf BMW zurück zu kommen, würde ich sagen, dass man hier tatsächlich einen etwas erweiterten Horizont als Grundlage der Planungen anlegt. Nur für Marketing ist das ganze etwas aufwendig und den Effekt könnte man einfacher haben. Man verfolgt eher eine sehr langfristige, strategische Neuorientierung durch die man sich auf die Veränderungen in der individuellen Mobilität vorbereiten möchte. Dabei hat man sicher nicht das Ziel, die Welt zu verbessern, aber Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, um zukünftigen Veränderungen begegnen zu können.

              Langer Text kurzer Sinn: BMWs Anstrengungen zum Umweltschutz sind sicher nicht so oberflächig, wie man vielleicht denken könnte ;)

            • John

              Mir fällt da gerade noch ein besseres Beispiel zum Thema Nachhaltigkeit und Gewinn durch CSR ein:
              In der Forstwirtschaft hat man sich über Jahrhunderte darauf konzentriert, Wälder einfach nur abzuholzen und die gerodeten Flächen in Weide-/ Ackerland umzuwandeln. Im 18. Jh. sind dann die Dänen und Niederländer auf die Idee gekommen, die Teakbäume, die sie in Indien abholzten, neu anzupflanzen, was ihnen auf 80 Jahre keinen Profit brachte. Heute sind diese beiden Länder die einzigen, die einen zuverlässigen Zugang zu Teakholz haben. Damit haben sie sowohl etwas für die Umwelt, als auch für ihren wirtschaftlichen Erfolg getan.

              Da moderne Industrien, wie die Autoindustrie viel komplexer und stärker verzweigt sind, ist die praktische Realisation einer CSR dort leider sehr viel schwieriger…

              • Chris35i

                Interessante Ausführungen. :-)

  • ///Mr. Christian

    @ Chris

    Auch wenn die ganze “Elektro-Geschichte” den Autoherstellern mehr oder minder aufgezwungen wird, steckt doch verdammt viel Willenskraft hinter solchen Projekten wie BMW i. Immerhin will man ja Vorreiter im Markt werden/bleiben.

    Also von “müssen es tun, wollens aber nicht” kann keine Rede sein ;-)

    • Chris35i

      Ist ja klar, dass BMW nicht ihren Missmut asudrücken darf, indem die Elektrofahrzeuge nicht besonders werden.

      Allerdings ist die normale Marschrichtung nach Vorne (größer, höher, weiter) – siehe die Entwicklung von Zylindern im M3, M5 oder die Leistungen der Motoren (trotz steigendem Fahrzeuggewicht bessere Fahrleistungen). Nur durch staatliche Schranken werden solche Entwicklungen gestoppt. Wenn die Zeit soweit ist, kommen die Hersteller von alleine auf den Gedanken von Elektrofahrzeugen. So hat VW im Jahre 2005 mit dem 1.4 TSI den ersten Schritt Richtung Downsizing getan und auch einen 3.0 Biturbo (N54) kann man als “abgeschwächtes V8) Downsizing betrachten.

      Es bedarf keiner groben Eingriffe oder Drohungen in Form von CO2 Grenzwerten – kommt Zeit, kommt neue Technik.

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