Rolls-Royce 102EX – Luxusmarke denkt laut über Elektrofahrzeug nach

Rolls-Royce | 19.02.2011 von 4

Im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen in London 2012 haben wir bereits darüber berichtet, dass man bei Rolls-Royce offenbar auch über elektrische Mobilität nachdenkt. Nun …

Im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen in London 2012 haben wir bereits darüber berichtet, dass man bei Rolls-Royce offenbar auch über elektrische Mobilität nachdenkt. Nun gibt es ein kurzes Video im offiziellen Youtube-Channel der britischen Luxusmarke und wir sehen dabei kurz einen Rolls-Royce, der offenbar elektrisch geladen wird.

Unter der Website ElectricLuxury.com lädt Rolls-Royce nun zur Diskussion darüber ein, ob ein elektrifizierter Rolls-Royce einen Kompromiss oder die Perfektion der Idee des vollkommenen Luxus darstellt. Offenbar wird man in Genf die Studie 102EX vorstellen, die auf der Phantom Limousine basiert und uns zeigt, wie man sich eine Luxuslimousine mit Elektroantrieb in Goodwood vorstellt.

Rolls-Royce-Elektro-ElectricLuxury

Mit detaillierten Infos ist in wenigen Tagen zu rechnen und natürlich werden wir dann ausführlich über den technischen Aufbau berichten. Absehbar ist, dass mit Blick auf eine alltagstaugliche Reichweite relativ viel Platz für Batterien benötigt wird. Auch der E-Motor muss natürlich leistungsstark sein, um die deutlich über zwei Tonnen schwere Limousine angemessen anzutreiben.

Die jüngeren EX-Modelle wurden in der Regel umgesetzt und wir gehen davon aus, dass auch der rein elektrisch angetriebene Phantom eines Tages Realität wird. Besonders für die Olympischen Spiele 2012 wäre eine lokal emissionsfreie Limousine ohne Verzicht auf Komfort und Luxus ein interessantes Fahrzeug, mit dem Prominente und Stars an die Spielstätten chauffiert werden können.

Update: Offizielle Stimmen und Bilder von Rolls-Royce:

Torsten Müller-Ötvös: “Wir haben das weltweit erste elektrisch betriebene Fahrzeug im Ultra-Luxus-Segment konstruiert. Mit diesem Fahrzeug beginnen wir das Erschließen alternativer Antriebe, um darüber Klarheit zu erhalten, welche alternativen Antriebe geeignet sein könnten, um die Rolls-Royce Fahrzeuge der Zukunft anzutreiben.
Ich muss überzeugt sein, das jeder von uns für die Zukunft gewählte alternative Antriebsstrang ein authentisches Rolls-Royce-Erlebnis liefern kann. Es muss eine Technologie sein, die unseren Kunden zusagt, die zur Marke passt und die einen vernünftigen Schritt in eine nachhaltige Zukunft darstellt.”

  • mitsu

    Och nee, nicht nun auch noch Rolls-Royce! Ich kaufe mir nie wieder einen, wenn die nun auf Elektro machen. 🙂 🙂 🙂

  • M-Fetischist

    “Mit detaillierten Infos ist in wenigen Tagen zu rechnen und natürlich werden wir dann ausführlich über den technischen Aufbau berichten. Absehbar ist, dass mit Blick auf eine alltagstaugliche Reichweite relativ viel Platz für Batterien benötigt wird. Auch der E-Motor muss natürlich leistungsstark sein, um die deutlich über zwei Tonnen schwere Limousine angemessen anzutreiben.”

    Eben das erscheint mir beim heutigen Stand der Technik noch als unmöglich.

    Sonst muss ich sagen – man höre und staune 😉 – würde mir ein rein elektrischer Rolls gefallen. Warum? Da der Antrieb nahezu lautlos ist, was in solchen Fahrzeugen eher Vorteil als Nachteil ist und weil der Rolls natürlich eher eine Chauffeurslimo und nicht ein Fahrerauto ist. Fahrspaß ist ergo egal, da der der fährt eh meist dafür bezahlt wird ;-).

    interesting stuff!

  • John

    Ich finde die Idee erstmal auch ganz spannend. Kann mir das für einen Rolls Royce im Prinzip gut vorstellen, aber ich bin doch eher skeptisch, ob das mit der aktuellen Technik zufriedenstellend umzusetzen ist.
    Da müsste man wohl alles aus Carbon machen, um ordentlich Gewicht zu sparen. Wird hübsch teuer, aber das dürfte der Kundschaft eigentlich egal sein…

  • Simon

    Naja bei dem RR sehe ich das ehr alles Positiv:
    – sehr teurer Einstiegspreis sorgt dafür, dass die Elektronantriebskomponenten nicht subventioniert werden müssen
    – da die Dinger eh schon schwer sind, ist es auch hier egal, ob der Elektro-RR nun 2t wiegt oder 3t.
    – ich schätze, auch beiden meisten RR Besitzern ist das Streckenprofil so, dass sie eh keine langen Strecken fahren – noch ein Vorteil für den Elektroantrieb.

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