Trotz Unruhe im arabischen Raum: BMW glaubt an Rekordjahr 2011

News | 4.02.2011 von 3

Auch wenn die politische Lage im arabischen Raum momentan gewissermaßen unkalkulierbar ist und diese Situation auch Auswirkungen auf die Ölpreise haben könnte, glaubt BMW weiter …

Auch wenn die politische Lage im arabischen Raum momentan gewissermaßen unkalkulierbar ist und diese Situation auch Auswirkungen auf die Ölpreise haben könnte, glaubt BMW weiter an das Erreichen von Rekordzahlen im Jahr 2011. Im Rahmen der Präsentation des 6er Cabrios in Südafrika sagte Finanzvorstand Friedrich Eichiner, dass sich die Unruhen schon zu einem Flächenbrand ausweiten müssten, um größeren Einfluss auf die Absatzerwartungen der BMW Group haben zu können.

Außerdem glaubt Eichiner, dass von den möglichen Folgen vor allem die Volumenhersteller betroffen sein würden und der Premium-Markt weniger stark leiden müsste. Um die Zahlen aus dem bisherigen Rekordjahr 2007 zu übertreffen, muss BMW die Werte aus dem Gesamtjahr 2010 um etwa fünf Prozent überbieten und die Marke von 1,5 Millionen Einheiten knacken.

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Zuwächse erwartet BMW vor allem in Wachstumsmärkten wie China, aber auch die Januar-Zahlen aus Nordamerika und Deutschland geben Anlass zum Optimismus und lassen das gesteckte Ziel realistisch erscheinen.

Sollte es keine gravierenden Ereignisse geben, wird die BMW Group somit auch 2011 der mit Abstand erfolgreichste Premiumhersteller weltweit bleiben. Dazu tragen neben der Kernmarke BMW auch MINI und Rolls-Royce bei, die ebenfalls beide einen neuen Rekord bei den verkauften Stückzahlen anstreben.

(Quelle: dpa via Automobilwoche)

  • M-Fetischist

    Logo.. Da wo es aktuell brennt ( Ägypten und Co. ) würde ich auch nicht die Hauptabsatzmärkte der AG sehen.

    Irgendwann wird nur noch der chinesische Markt über ein gutes Geschäftsjahr der Hersteller entscheiden. Und darin liegt die Gefahr…

    • John

      Die Sorgen, wenn es denn welche gibt, liegen wohl eher darin, dass die größten Ölreserven der Welt in dieser Region lagern. Wenn es zu politischer Instabilität käme und diese Ölreserven in Gefahr wären, könnte das den weltweiten Wirtschaftsaufschwung empfindlich bremsen, was sich natürlich auch auf den Autoabsatz auswirken würde. Aber dieses Szenario erscheint wohl eher unwahrscheinlich.

      • M-Fetischist

        Denk ich auch. =)

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