BMW Group feiert Rekordjahr 2010 in Österreich

News | 26.01.2011 von 7

Schon bald werden wir die weltweiten Wirtschaftszahlen der BMW Group für das Gesamtjahr 2010 erhalten, den Anfang macht aber zunächst der Einzelmarkt Österreich. Die Nachrichten …

Schon bald werden wir die weltweiten Wirtschaftszahlen der BMW Group für das Gesamtjahr 2010 erhalten, den Anfang macht aber zunächst der Einzelmarkt Österreich. Die Nachrichten aus dem südlichen Nachbarland sind dabei durchweg positiv: Noch nie konnte ein höherer Umsatz erzielt werden, noch nie wurden so viele BMWs, MINIs oder BMW Motorräder verkauft, noch nie hatte die BMW Group einen höheren Marktanteil, kein anderer Premiumanbieter konnte mehr Allradfahrzeuge verkaufen und noch nie wurden so viele Motoren wie 2010 im Werk Steyr gebaut.

Insgesamt kam die BMW Group auf 15.589 Einheiten und lag damit 14,11 Prozent über dem Wert aus dem Vorjahr – was besonders beeindruckend ist, weil der Gesamtmarkt nur um 3 Prozent gewachsen ist. Allein die Marke BMW kam im Jahr 2010 auf mehr Einheiten als BMW und MINI gemeinsam im Jahr 2009. Der Marktanteil konnte um fast 11 Prozent auf 4,74 Prozent gesteigert werden.

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Bereits Mitte November hatte BMW den Wert des gesamten Vorjahres übertroffen, bei MINI war dies sogar schon im Oktober der Fall. Noch erfolgreicher war in dieser Hinsicht BMW Motorrad, denn die Zweiräder überboten das Vorjahr sogar schon im Juni. Das erfolgreiche Jahr 2010 im Überblick:

BMW-Austria-Vertrieb-Zulassungen-Umsatz-2010

Beim Blick auf die Baureihen erfreuen vor allem der BMW X1, der mit 3.400 Einheiten meistverkauftes Modell der Marke BMW in Österreich war und sogar die 3er-Reihe (3.222) hinter sich lassen konnte. Auch der BMW X3 F25 schickt sich an, den Erfolg seines Vorgängers zu überbieten – allein in den letzten fünf Wochen 2010 wurden über 200 Einheiten verkauft und für 2011 liegen schon jetzt über 1.000 Vorbestellungen vor.

Traditionell besonders hoch ist der Anteil von Fahrzeugen mit dem Allradantrieb xDrive auf dem Markt Österreich. Mit 40 Prozent war mehr als jedes dritte verkaufte Fahrzeug mit vier angetriebenen Rädern ausgestattet. Auch 2010 war BMW somit der führende Allradanbieter im Premiumbereich.

Von der weltweiten Nachfrage nach den Fahrzeugen der BMW Group profitiert auch der Standort Steyr, denn die hier gebauten Motoren sorgen in mehr als 70% aller verkauften BMWs für Vortrieb. Im Jahr 2010 liefen zuletzt mehr als 5.000 Motoren täglich vom Band, womit etwa alle 17 Sekunden ein Motor fertiggestellt wird. Insgesamt wurden in Steyr mit 1.035.973 Motoren rund 45 Prozent mehr Triebwerke gebaut als im Jahr 2009.

BMW-Motoren-Produktion-Umsatz-Steyr

  • Dolomitenmann

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  • Dude

    Das Thema Audi langweilt zwar, aber warum schaltet VW ganzseitige Anzeigen “Österreich fährt Quattro” (oder so ähnlich), wenn BMW mehr Modelle mit xDrive verkauft?

    • Benny

      Ich kenne die Werbung nicht, kann sie mir aber auch nicht erklären, falls damit suggeriert werden soll, dass mehr Leute quattro als andere Allradantriebe fahren. Es geht bei der Marktführerschaft beim Premium-Allrad explizit um BMW, die MINI Countryman sind also nicht mitgezählt und welchen BMW mit xDrive Audi aus irgendwelchen Gründen nicht mitzählen sollte, wüsste ich jetzt nicht. Insofern wird es nur die Feststellung sein, dass vermutlich ein relativ hoher Anteil der verkauften Audis mit quattro ausgestattet sind und (im Vergleich zum Weltmarkt) relativ wenige Fronttriebler unterwegs sind.

    • Lennardt

      ich sehs lieber das Audi wirbt und BMW verkauft als andersrum 😉

  • XXX

    An den Stückzahlen ist interessant, daß das Motorenwerk in nur 3 Tagen den kompletten österreichischen Jahresbedarf abdecken kann.

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