Olympia 2012: Arbeitet Rolls-Royce an Hybrid- oder Elektro-Modell?

Rolls-Royce | 14.01.2011 von 2

Die Olympischen Spiele in London 2012 legen Wert auf ein besonders grünes Image und wollen unter anderem durch ihren Fokus auf Nachhaltigkeit in Erinnerung bleiben. …

Die Olympischen Spiele in London 2012 legen Wert auf ein besonders grünes Image und wollen unter anderem durch ihren Fokus auf Nachhaltigkeit in Erinnerung bleiben. Die Wahl der BMW Group als offiziellem Automobilpartner fiel vor diesem Hintergrund nicht schwer und natürlich wird BMW die Veranstaltung mit zahlreichen Fahrzeugen begleiten. Dazu dürften neben sparsamen Modellen mit Verbrennungsmotor unter anderem der MINI E, der BMW ActiveE und vielleicht auch die Elektro-Roller MINI Scooter E gehören.

Die britische Daily Mail ist zwar alles andere als ein Fachblatt für Autojournalismus, aber die dort momentan zu lesenden Gerüchte sind dennoch zu interessant, um sie unkommentiert zu lassen. Demnach denkt man bei Rolls-Royce ernsthaft darüber nach, die Flaggschiff-Modelle der Phantom-Baureihe mit einem elektrifizierten Antriebsstrang auszurüsten. Der Artikel ist allerdings wenig präzise und es kann durchaus auch sein, dass die Verantwortlichen von Rolls-Royce nicht über den Phantom, sondern stattdessen über den Ghost erzählt haben.

Rolls-Royce-Phantom

Aufgrund der technischen Nähe zum BMW 7er wird bereits seit langem über eine Hybrid-Version des Rolls-Royce Ghost spekuliert, die sich einen Teil der Technik mit dem BMW 7er ActiveHybrid teilen könnte. Noch revolutionärer und somit ein noch besseres Aushängeschild wäre aber ein Modell mit reinem Elektro-Antrieb, das Rolls-Royce ein weiteres Alleinstellungsmerkmal in seiner Klasse liefern würde.

Die englische Nobelmarke könnte dabei davon profitieren, dass Gewicht und Platz im Umfeld ihrer Fahrzeuge eine untergeordnete Rolle spielen, wenn der Komfort auf dem gewohnten Niveau bleibt. Eine rein elektrisch betriebene Variante ist vor diesem Hintergrund ebenfalls möglich, aber mit Blick auf das hohe Gewicht der Fahrzeuge und das Ziel einer einigermaßen sinnvollen Reichweite würde dann wohl kaum noch Kofferraum-Volumen für Gepäck bleiben.

Darauf könnte man bei den Shuttle-Diensten für VIPs aber auch relativ gut verzichten und auch wenn ein derart umgerüstetes Fahrzeug wenig alltagstauglich wäre, könnte es doch sehr gut für die spezielle Aufgabenstellung im Rahmen der olympischen Spiele geeignet sein.

Wahrscheinlicher bleibt aber dennoch, dass es sich um eine Hybrid-Variante des Ghost handelt, falls Rolls-Royce die Olympischen Spiele 2012 in London für die Öffentlichkeitsarbeit nutzen sollte. Wir werden berichten, wenn es neue Erkenntnisse gibt.

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Bimmertoday

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