Offizielle Bilder & Infos zum neuen Mercedes SLK Roadster (R172)

BMW Z4 | 13.01.2011 von 17

Vor einigen Wochen hat ein Werbevideo aus Frankreich schon die meisten Details zum neuen Mercedes SLK verraten, aber nun gibt es endlich auch offizielle Bilder …

Vor einigen Wochen hat ein Werbevideo aus Frankreich schon die meisten Details zum neuen Mercedes SLK verraten, aber nun gibt es endlich auch offizielle Bilder und Infos. Da es sich um einen direkten Wettbewerber für den BMW Z4 Roadster handelt und der eine oder andere zwischen beiden Fahrzeugen schwanken könnte, wollen auch wir den Stuttgarter Zweisitzer vorstellen.

Der SLK bietet bereits in der dritten Generation ein Metall-Klappdach und kombiniert dieses nun optional mit einer Weltpremiere, der sogenannten Magic Sky Control. Mit dieser Funktion lässt sich der Glas-Teil des Dachs auf Knopfdruck hell oder dunkel schalten – man kann so auch bei geschlossenem Dach einen lichtdurchfluteten Innenraum genießen oder bei intensiver Sonneneinstrahlung ein zu starkes Aufheizen des Innenraums verhindern.

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Beim Design orientiert sich der SLK an der aktuellen Mercedes-Formensprache mit beinahe senkrecht stehender Front. Mercedes hat dabei auch bewusst die optische Nähe zum Supersportler SLS AMG sowie zum neuen CLS gesucht. Eine schöne Lösung ist den Designern beim Kofferraum gelungen, denn dieser liegt etwas tiefer als die hinteren Kotflügel. So war es möglich, die Fuge für die Dach- und Kofferraumöffnung zu verstecken und beim Blick von der Seite unsichtbar zu machen.

Wie es sich für einen Roadster gehört, bietet der SLK genau wie der BMW Z4 eine lange Motorhaube, ein kompaktes und weit nach hinten versetztes Greenhouse und ein kurzes Heck. Wir werden schon bald in einem Bildvergleich die Möglichkeit zum direkten Vergleich der Fahrzeuge bieten.

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Im Innenraum bietet der SLK die für Mercedes-Sportwagen typische Optik. Oberhalb des zentralen Infotainment-Displays gibt es optional eine Analog-Uhr, die den stilvollen Charakter des Fahrzeugs unterstreichen soll. Große Rundinstrumente und gebürstetes Aluminium sorgen für sportliches Flair, auf Wunsch ist der SLK aber auch mit diversen Holzvarianten zu haben.

Wie schon beim Vorgänger bietet Mercedes auch für den neuen SLK ein System namens Air Scarf an, das in die Kopfstützen der Sportsitze integriert ist und den Nacken von Fahrer und Beifahrer mit warmer Luft vor kalter Zugluft schützt. Der Air Scarf betont damit die komfortable Seite des SLK R172, der ein Ganzjahres-Sportwagen ohne Einschränkungen sein will.

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Die Motorenpalette beginnt mit dem 184 PS starken Mercedes SLK 200 BlueEfficiency, der über einen Vierzylinder mit 1,8 Litern Hubraum verfügt und 7,0 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h benötigt. Mit 6,1 Litern Normverbrauch auf 100 Kilometer stellt er das sparsamste Fahrzeug seiner Klasse dar. Ebenfalls mit vier Zylindern kommt der SLK 250 BlueEfficiency, der 204 PS leistet, in 6,6 Sekunden auf Landstraßentempo beschleunigt und mit 6,2 Litern ebenfalls deutlich sparsamer ist als der gleichstarke BMW Z4 sDrive23i mit sechs Zylindern (8,2 Liter).

Einziger Sechszylinder im SLK ist der 350 BlueEfficiency. Dessen V6-Saugmotor mit Direkteinspritzung der 3. Generation und Multi-Spark-Injection mobilisiert aus 3,5 Litern Hubraum 306 PS und beschleunigt den Roadster in 5,6 Sekunden auf 100 km/h. Mit einem Normverbrauch von 7,1 Litern ist auch dieses Modell spürbar besser aufgestellt als der BMW Z4 sDrive35i, der 9,0 Liter benötigt.

Für den Minderverbrauch des neuen SLK ist unter anderem das 7G-Tronic genannte Automatikgetriebe mit Start-Stopp-Funktion verantwortlich. Verbrauchswerte für Modelle mit manuellem Getriebe wurden noch nicht kommuniziert, dürften aber etwas höher liegen.

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Bei der Fahrwerkstechnik lässt Mercedes seinen Kunden die Wahl zwischen einer konventionellen Stahlfederung, einem Sportfahrwerk und einem Fahrwerk mit kontinuierlicher Verstelldämpfung, das sowohl hohen Komfort als auch hohe Fahrdynamik bieten soll. Die optionale Funktion Torque Vectoring erhöht durch einen Bremseingriff am kurveninneren Hinterrad die Fahrdynamik.

Assistenzsysteme gibt es wie üblich in Hülle und Fülle. Mit der Müdigkeitserkennung Attention Assist, der Funktion Pre-Safe und einer Verkehrszeichenerkennung bietet Mercedes auch Systeme an, die in dieser Klasse einzigartig sind.

Die Preise für den neuen R172 beginnen bei 38.675 Euro für den SLK 200, 44.256 Euro für den SLK 250 und 52.300 Euro für das Topmodell SLK 350. Zu einem späteren Zeitpunkt ist natürlich auch mit einer AMG-Variante zu rechnen, die dem Vernehmen nach von einem V8 Saugmotor befeuert wird.

Dr. Dieter Zetsche (Vorstandsvorsitzender der Daimler AG): “Die Rolle des Trendsetters verkörpert der neue SLK wie kein anderer. Ich bin sicher, mit seinem leidenschaftlichen Design, seinem hochwertigen Interieur und seiner Bescheidenheit an der Tankstelle sorgt er auch in Zukunft für enormen Spaß auf der Straße und festigt seinen Status als Kult-Roadster.”

(Bilder & Infos: Mercedes-Benz)

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  • mb_81

    mann sollte sich zwischen BMW und MB einigen, wer nun diese Frontscheinwerfer Form weiter verfolgt….die sind ja seeeehr ähnlich zu denen vom neuen 6er…hier sollte sich beide wieder voneinander differenzieren…

    • Steve8178

      …Richtig mb_81, als ich den SLK gesehen habe, dachte auch ich sofort an den 6er, der ähnliche Scheinwerfer aufweißt.

      Ansonsten ist der SLK mit dem Z4 die schönsten Roadster die es auf Erden gibt.

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  • SebastianW

    Von vorne und hinten finde ich ihn wirklich gelungen, nur die Seitenansicht ist meiner Meinung nach viel zu langweilig, besonders im Vergleich zu Z4, der einfach des Traumauto schlechthin ist von BMW!

    • Michael MPower

      da muss ich dir recht geben. Die Seitenansicht ist im Vergleic zum Z4 einfach langweilig. Die Verbrauchswerte sind auch nicht von schlechten Eltern, dennoch ist und bleibt der Z4 der schönste Roadster in diesem Segment!

  • Philippo

    bodenlos geiles cabrio… hut ab!

  • Michel

    da ist mercedes ein sehr schönes auto gelungen! vor allem sieht dieser slk endlich mal maskulin aus! die alten waren meiner meinung nach eher frauenautos

  • dges

    Ist wirklich sehr schön geworden. Einzig die Heckleuchteneinheit sieht irgendwie mit ihrer großen glatten Fläche nicht so richtig nach Mercedes aus.

  • mitsu

    Komisch. Ich kann die Begeisterung nicht teilen. Für mich ist der neue SLK optisch eine totale Enttäuschung. Ich hätte ein wesentlich moderneres Design erwartet. Gerade die Heckansicht ist doch furchtbar.

  • Jupp

    bei dem passt j awieder vorne und hinten überhaupt nichts zusammen. mercedes geht dermaßen den bach runter, dass ist kaum zu glauben. langfristig wirdds ein zweikampf audi gegen bmw. mercedes wird bedeutungslos mit solchen karren. es reicht nicht einen wunderschönen supersportwagen zu bauen wie den sls und ansonsten nur bessere treppenlifte. frag mich was bei denen vorgeht. der schönste mercedes des letzten jahrzehnts, der cls, mit dem man die marke positiv in eine neue richtung gelenkt hatte, ohne ihre werte zu verraten, hat einen dermaßen unbeholfen und grobschlächtig designten nachfolger erhalten, dass es einen selbst dann zum heulen bringt wenn man kein fan der marke ist. und beim slk haben sie es jetzt geschafft den neuen trotz der formel1nase des vorgängers noch hässlicher zu machen….wie gesagt: unglaublich

  • Jupp

    allein diese schwülstige heck diffusor rundum verspoilerung die sie seit dem sl-facelift jeder karre verpassen, ist sowas von zum kotzen und darüberhinaus einfallslos….

  • Tetanus

    Besser als sein Vorgänger, leider bleibt er weiterhin ein reines Frauenauto. Kerle sehen darin einfach nur peinlich aus.

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  • Lennardt

    Ok, wenn der SLK im Test 1,5 Liter mehr braucht unterbietet er den Z4 immernoch und optisch finde ich ihn auch gelungen, auch wenn er etwas polarisierender hätte ausfallen dürfen, jedenflls für die Fahrzeugklasse.
    Aber soweit beschrieben klingt das einfach nach einem guten Auto, so fair sollte man sein.

    • mb81

      den letzten Satz kann ich unterstreichen 😉 Aber wir können uns schon mal auf nen Test freuen…

  • D a r K

    normalerweise stehe ich ja auf tief, sportlich, breit, aber an der Front vom Roten kann ich irgendwie nix tolles finden. Schaut zu brachial aus, zu kantig und irgendwie so gezwungen böse wie bei vielen Audi RS-Modellen.
    Die Front vom silber/champagnerfarbenen ist dagegen recht stimmig. Nicht zu weichlich, aber auch nicht so rund wie die Vorgängermodelle.

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