Verkaufszahlen der BMW Group im Dezember & Gesamtjahr 2010

News | 10.01.2011 von 28

In den vergangenen Tagen konnten wir bereits einige Erfolgsmeldungen verschiedener Einzelmärkte kommunizieren, nun gibt es auch endlich die weltweiten Verkaufszahlen der BMW Group im Gesamtjahr …

In den vergangenen Tagen konnten wir bereits einige Erfolgsmeldungen verschiedener Einzelmärkte kommunizieren, nun gibt es auch endlich die weltweiten Verkaufszahlen der BMW Group im Gesamtjahr 2010. Auch hier lesen sich die Zahlen äußerst positiv, denn der Absatz konnte auf fast allen Märkten gesteigert werden. Insgesamt steht ein Wachstum um 13,6 Prozent zu Buche, zu dem alle beteiligten Automobilmarken ihren Teil beigetragen haben.

Mit 1.461.166 verkauften Fahrzeugen hat die BMW Group ihre Position als erfolgreichster Premiumhersteller der Welt aber nicht nur behauptet, sondern den Vorsprung auf Mercedes und Audi sogar noch ausgebaut. Dazu hat auch der starke Dezember mit 141.358 Einheiten beigetragen, der um 14,2 Prozent über dem Vorjahr lag. Den Löwenanteil dieser Entwicklung hat die Kernmarke BMW mit 1.224.280 verkauften Fahrzeugen zu verantworten, 14,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

BMW-Group-Absatz-Dezember-2010-updated

Bei BMW wurden alle neuen Modelle sehr gut angenommen. Trotz der eingeschränkten Verfügbarkeit von BMW 5er Limousine und Touring, die erst ab März beziehungsweise ab September bei den Händlern standen, wurden die Verkaufszahlen aus dem Vorjahr um 22,6 Prozent überboten. Für das erste volle Verkaufsjahr 2011, noch dazu mit einem breiteren Angebot an Motorisierungen sowie mehr Modellen mit xDrive, ist eine weitere Steigerung zu erwarten.

Der BMW X1 E84 kam in seinem ersten vollen Verkaufsjahr auf 99.990 Einheiten und unterstrich damit eindrucksvoll, dass der Markt auf einen Einstiegs-Geländewagen einer Premiummarke gewartet hatte. Auch die großen X-Modelle BMW X5 (102.178 / +15%) und BMW X6 (46.404 / +11,4%) sind weiterhin begehrt.

Positive Nachrichten gibt es aber auch von etablierten Modellen wie der BMW 7er-Reihe F01. Dank der wachsenden Nachfrage in China und der Erholung des US-Markts stieg der Absatz um 24,9 Prozent auf 65.814 Einheiten. Damit lag der 7er wie schon im Vorjahr praktisch auf einem Niveau mit der Mercedes S-Klasse, die sich ebenfalls um 25 Prozent steigerte und 66.500 Kunden fand.

Bei MINI ist das Absatzplus zu großen Teilen dem neuen Countryman zu verdanken, aber auch die etablierten Modelle entwickelten sich gut. Der erst im September eingeführte Gelände-MINI fand bereits 14.337 Kunden und übertraf damit die Erwartungen. Ebenfalls steigern konnten sich der klassische Hatchback (155.841 / +3,9%) und das Cabrio (32.680 / +15,5%). Hauptmarkt für MINI waren 2010 die USA mit 45.644 Einheiten, es folgen Großbritannien (44.541) und Deutschland (31.472).

MINI-R55-R56-R57-LCI-Facelift-03

Beim Blick auf die wichtigsten Märkte der gesamten BMW Group gibt es keine Überraschungen, aber dafür positive Signale aus aller Welt. Wichtigster Einzelmarkt blieb Deutschland mit 266.009 Fahrzeugen, eine Steigerung um 3,1 Prozent gegenüber 2009. Was zunächst nach wenig klingt, ist mit Blick auf einen um 23% geschrumpften Gesamtmarkt ein großer Erfolg, zumal die BMW Group als einzige der drei Premiummarken Zuwächse in Deutschland verzeichnen konnte.

Zweitgrößter Markt 2010 waren die USA mit 265.757 Einheiten, hauchdünn hinter Deutschland. In den USA konnte die BMW Group um 9,9 Prozentpunkte wachsen und war auch dort die erfolgreichste deutsche Premiummarke, allerdings hauchdünn hinter dem japanischen Toyota-Ableger Lexus.

Für das größte Wachstum war erwartungsgemäß China verantwortlich. 168.998 Einheiten entsprechen einer Steigerung um 86,7 Prozent und machen China zum drittgrößten Einzelmarkt für die BMW Group. Bleiben die Wachstumsraten in diesen Sphären, ist es nur eine Frage der Zeit, bis China wichtigster Einzelmarkt geworden ist.

Gute Nachrichten kommen außerdem aus Großbritannien, das mit 157.312 Einheiten viertgrößter Markt war und sich um 13,6 Prozent steigern konnte. Große Wachstumsraten gibt es auch aus Süd-Korea (19.222 / +74,7%), Indien (6.246 / +72,6%), Brasilien (9.886 / +54,5%) und Russland (21.585 / +26,7%) zu vermelden.

Beim Blick auf die deutschen Premium-Wettbewerber Mercedes und Audi kann man sich in München ebenfalls freuen. Audi feierte 2010 ein Rekordjahr und hat mehr Fahrzeuge als jemals zuvor verkauft. Mit 1.092.400 Einheiten liegen die Ingolstädter weltweit weiterhin auf dem dritten Rang, rund 75.000 Einheiten hinter Mercedes mit 1.167.700 verkauften Automobilen. Bei beiden Wettbewerbern steht ein Plus von 15 Prozent zu Buche, also etwas mehr als die 13,6 Prozent der BMW Group. Das liegt aber auch an der jeweils kleineren Basis, denn in absoluten Zahlen konnte sich die BMW Group am stärksten steigern und somit ihren Vorsprung auf die Wettbewerber vergrößern.

Ian Robertson (Mitglied des Vorstands für Vertrieb und Marketing): “2010 war ein sehr erfolgreiches Jahr für uns. Unsere neuen Produkte treffen den Puls der Zeit und stoßen auf ein hohes Kundeninteresse. Wir sind auf allen Kontinenten, sowohl in großen und als auch kleinen Ländern gewachsen und haben dabei ein ausbalanciertes Absatzniveau zwischen Europa, Asien und Amerika erreicht.
Auch 2011 wollen wir der führende Anbieter von Premium-Fahrzeugen bleiben. Wir erwarten ein Absatzvolumen von über 1,5 Millionen Fahrzeugen und streben sowohl für die BMW Group als auch für die drei Marken neue Absatzrekorde an. Wir beobachten die weiter andauernden wirtschaftlichen Unsicherheiten in den verschiedenen Regionen der Welt genau, sind jedoch sicher, dass unser Absatz von der vollen Verfügbarkeit unserer neuen Modelle BMW 5er, BMW X3, BMW X1 und MINI Countryman profitieren wird.”

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