Dezember 2010: BMW Group USA 16,9% über Vorjahr & Nummer 1

News | 4.01.2011 von 18

Nach Frankreich und Deutschland erreichen uns nun auch die Zahlen aus den USA und auch hier sieht es für BMW sehr gut aus. Gegenüber dem …

Nach Frankreich und Deutschland erreichen uns nun auch die Zahlen aus den USA und auch hier sieht es für BMW sehr gut aus. Gegenüber dem Dezember 2009 konnten sich BMW und MINI um 16,9 Prozent auf 27.600 Einheiten steigern und somit auch seine Spitzenposition unter den deutschen Premiumherstellern halten.

Verantwortlich für das Wachstum sind sowohl MINI als auch die Kernmarke BMW. Bei MINI trugen 575 verkaufte Countryman zum deutlich besseren Ergebnis bei, aber auch ohne den Geländewagen hätte sich MINI gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Bei BMW waren 1er, 5er und die Geländewagen X3 und X6 für die Steigerung verantwortlich, es konnten sich aber auch fast alle anderen Baureihen über ein Wachstum freuen. Nicht an sein hohes Vorjahresniveau anknüpfen konnte der BMW Z4, außerdem lassen die Verkaufszahlen der auslaufenden 6er-Reihe erwartungsgemäß nach.

BMW-Group-Absatz-USA-Dezember-2010

In den ersten zwölf Monaten zusammen kamen BMW und MINI auf 265.757 Einheiten, was einer Steigerung um 9,9 Prozent entspricht. Während mit einem Plus von 0,9 Prozent praktisch auf Vorjahresniveau liegt, konnte sich die Kernmarke BMW um 12,0 Prozent deutlich steigern.

Mercedes-Benz und Smart kamen im Dezember auf 20.660 Einheiten und lagen damit um 0,3 über respektive 34 Prozent unter dem Vorjahresmonat.Im Gesamtjahr 2010 kamen Mercedes und Smart auf 222.375 Einheiten, was einer Steigerung um 8,4 Prozent entspricht. Auch wenn man den Vergleich auf die Kernmarken beschränkt, lagen die Schwaben im Jahr 2010 knapp hinter BMW.

Lexus, der Premium-Ableger von Toyota, kam im Dezember mit 27.560 Einheiten praktisch auf das Niveau der BMW Group. Die Japaner lagen damit um 0,1 Prozent unter dem Vorjahr. Im Gesamtjahr kommt Lexus auf 229.329 verkaufte Fahrzeuge und liegt somit knapp vor BMW, aber deutlich hinter der BMW Group.

Von Audi gibt es momentan noch keine Zahlen, aber auf dem US-Markt dürften die Ingolstädter deutlich hinter BMW und Mercedes liegen. Wir werden die entsprechenden Zahlen nachreichen, wenn sie uns vorliegen.
Update: Audi konnte im Dezember 10.546 Fahrzeuge verkaufen, was einer Steigerung um rund 17 Prozent entspricht. Im Gesamtjahr 2010 kam Audi somit auf 101.629 Einheiten in den USA, 23 Prozent mehr als im Jahr 2009.

Jim O’Donnel (Präsident BMW Nordamerika): “Wir schon in den letzten sechs Monaten haben die Kunden auch im Dezember mit ihrem Einkaufsverhalten gezeigt, dass sie deutlich optimistischer in die Zukunft blicken. Wir wissen den daraus resultierenden Auftrieb zu schätzen und zusammen mit unseren kommenden Modelleinführungen bei BMW und MINI sind wir sehr zuversichtlich, auch im neuen Jahr weiter wachsen zu können.”

  • Steve8178

    Und jetzt kommt langsam der Knall, die USA entwickeln sich zum besten MArkt für BMW. 😉
    Man hat im Dez. Deutschland bereits mehr als überholt und nun
    (Deutschland-266.729) (USA-265.757) bereits nah dran, auch im gesamten Jahr.
    WOW… Bin schon ganz gespannt auf Weltweit.

    Wenn ich so den X6 sehe, dann kann ich nur hoffen BMW baut den X4, das wäre der Oberhammer…

    Der 7er mit über 1000 Einheiten, da kann man D nur belächeln…

    Der X3 greift auch schon!!

    BMW macht wieder alles richtig…

  • mitsu

    Bei aller Euphorie muss man sich die Zahlen genau anschauen. So wundert es mich z. B. dass im Dez 2009 nur unwesentlich weniger 5er verkauft wurden als im Dez 2010, obwohl im Dez 2009 noch das alte Modell auf dem Markt war. Und auch der deutliche Einbruch des Z4 ist verwunderlich. 16,9% Steigerung im Dez und 9,9% im Jahr 2009 insgesamt sind nach einem schlechten Jahr 2009 auch keine Sensation. Immerhin war zwischen 2008 und 2009 ein Minus von 22,5%. Also steht man 2010 immer noch schlechter da als 2008. Da verkaufte man 281.000 Einheiten im Vergleich zu 241.000 im Jahr 2010.

    • mitsu

      …und 265.000 im Jahr 2010, 241.000 waren 2009.

    • Jan

      Beim 5er fehlen doch noch Motorisierungen, oder vertue ich mich da!?

      Das mit dem Z4 wundert mich auch … wieso ist das so? Einer der schönsten BMWs inmoment und alt ist er auch nicht.

      • Steve8178

        Im Sommer wird der wieder laufen, ganz sicher. Auch mein Lieblings-BMW!!!

    • Südstaatler

      Nur so am Rande: Der alte 5er hatte ein “eher amerikanisches” Design, kam dort jedenfalls weit besser an als hier in Europa. Zudem sind +28.9% schon ganz gut.

      Die US Wirtschaft ist immer noch in ziemlichen Problemen und es kann niemand sicher sagen, ob diese zeitnah gelöst werden. Zuletzt hat man mit QE2 (quantitative easing two) ja mehr als deutlich signalisiert, wie deprimierend die Lage ist.

      In diesem Umfeld hat sich BMW sehr gut geschlagen! Aber gut, die mittel- und langfristige Entwicklung der BMW Verkaufszahlen hängt auch von der Entwicklung der US-Wirtschaft ab. Und da gibt es Fragezeichen. BMW kann hier nur mit entsprechender Modell- und Preispolitik erfolgreich sind. Bisher kann man den Jungs aber ein gutes Zeugnis ausstellen.

  • quickjohn

    Interessant ist schon, wie BMW-Stückzahlen von Medien falsch wiedergegeben werden.
    So meldet Automobilwoche.de als US-Stückzahl für die BMW-Group im Dez. 23.600 und Andere (z.B. Manager-Magazin mit dem gleichen Artikel) verbreiten den gleichen Unsinn.
    Komisch dass dergleichen Fehler immer wieder massiert bei BMW passieren ….

    • Steve8178

      Hey quickjoin,

      23600 waren es im letzten Jahr 2009, aber dieses waren es 27600.Oder habe ich bei deinem Post was falsch verstanden??!!

      • Jan

        Er hat doch gesagt, dass die Medien es unverständlicherweise FALSCH kommunizieren. 😉

        • Steve8178

          Habs ja nun auch geschnitten…ist alles geklärt…! 😉

  • Steve8178

    Wenn man sich die Automobilwoche anschaut, dann stimmen die Zahlen mit denen von Mercedes und BMW hier überhaupt nicht überein, Audi stimmt hingegen…

    Benny hast du eine Erklärung??

    • Benny

      Fehler bei Mercedes resultieren aus unterschiedlichen Zählweisen – mal sind die Sprinter dabei, mal nicht – mal ist Smart dabei, mal nicht… Bei BMW kann man MINI mitzählen oder auch nicht, oder auch mal aus Versehen die Zahlen des Vorjahres nutzen. Und bei Audi kann man eigentlich nichts falsch machen, da gibts nur Audi 😉

      • Jan

        Außer man zählt den kompletten VW mit.

        Das wäre sehr unauffällig und würde vermutlich keinem auffallen ;D

        • Jan

          *VW-Konzern* wollte ich schreiben. Sorry.

  • Steve8178

    Ich habe hiernoch was gefunden, dass das obige bestätigt 27600 Einheiten.

    http://www.deraktionaer.de/aktien-deutschland/amerikaner-reissen-sich-um-bmw–daimler–vw-und-porsche–13832589.htm

    Nur Daimler steht mit 22.000 drin…

    • Benny

      Bei der oben von mir zitierten Quelle zu Mercedes steht auch 22.039 Einheiten, aber eben inklusive der Sprinter. Ich habe zwecks besserer Vergleichbarkeit eben nur die Mercedes-PKW und Smart addiert, daher sind es eben “nur” 20.660 Einheiten.

      • Steve8178

        allesklar, haben wir auch geklärt, alles a bissal durch den Wind, jeder zählt etwas anders…

        Die Aktien sprechen für sich, toll…

  • quickjohn

    So, jetzt hat auch die Automobilwoche.de den Fehler korregiert und auf 27.600 Einheiten für die BMW-Group erhöht – offensichtlich hat der zuständige Redakteur inzwischen seine emails gelesen.

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